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Übersicht Kinowerkstatt St. Ingbert 28. – 31. Mai 2010

Kinowerkstatt zeigt die diesjährige Kurzfilm – Nachlese 2010.
Wie im letzten Jahr lädt die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, auch dieses Jahr wieder zu einer Kurzfilm-Nachlese Max-Ophüls Preis ein. Am Freitag, den 28. Mai, ab 19 Uhr, wird Thomas Altmayer, der im Auswahlbeirat beim Max-Ophüls-Team die diesjährigen Kurzfilme zusammen mit Gabriella Bandel und Norbert Bandel ausgesucht hat, die Filme präsentieren und auch konmmentieren.
Ein wichtiger Teil des Max-Ophüls-Preis-Wettbewerbs ist der Kurzfilm, haben hier doch angehende Regisseure das erste Mal die Möglichkeit ihr Können vor Publikum zu zeigen und mit anderen Regisseuren in einen Wettbewerb zu treten. Neben dem Kurzfilmwettbewerb gibt es inzwischen mehrere thematische Kurzfilm-Reihen, die Festivalleiterin Gabriella Bandel mit viel Engagement aus den nicht in den Wettbewerb gelangten Kurzfilmen zusammenstellt und die inzwischen beim Publikum sehr beliebt sind.
Gezeigt werden am Freitag insgesamt 7 Kurzfilme, darunter auch der Siegerfilm diesen Jahres „Schonzeit“. Die Themen reichen unter anderem vom Junioren-Fussballteam in der argentinischen Provinz („Los pelotas“) über einen Gymnasiallehrer, der sich in seiner Freizeit als Hooligan betätigt („Heimspiel“), zu Cemal dem wegen seiner Eifersucht verboten wurde, sich seiner Ex-Freundin zu nähern(„15 Meter“) bis zum Pfarrerehepaar, das den Satz „Bis dass der Tod euch scheidet“ auf ihre ganz eigene Art interpretiert. („Das Versprechen“) Weitere Filme sind „Penicillin“, „Im Herbst kein Lied“. Eintritt wie immer 4.- Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

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Sin City – Stadt der Sünde
Am Samstag, den 29. Mai läuft in der Kinowerkstatt „Sin City“ (USA 2005) von Robert Rodriguez mit Bruce Willis, Clive Owen, Jessica Alba, Rosario Dawson, Benicio Del Toro, Mickey Rourke, Brittany Murphy, Elijah Wood, Josh Hartnett, Jaime King – FSK: keine Jugendfreigabe – Länge: 124 min. FSK ab 18. -Sin City ist eine Adaption des gleichnamigen Comics von Frank Miller aus dem Jahr 2005. Regie führten Robert Rodriguez und Frank Miller. Der Film begleitet diverse Charaktere auf ihrem brutalen Alltag in der fiktiven Stadt Basin City.
Willkommen in Sin City. Diese Stadt begrüßt die Harten, die Korrupten, die mit den gebrochenen Herzen. Manche nennen sie düster. Hartgesotten. Dann gibt es andere, die sie ihr Zuhause nennen. Korrupte Cops. Sexy Huren. Lügende und prügelnde Bischöfe. Verzweifelte Wachleute. Einige suchen Rache. Andere dürstet es nach Erlösung. Und dann gibt es noch solche, die ein bisschen was von beidem haben wollen. Ein Universum voller unwahrscheinlicher und zögerlicher Helden, die immer noch das Richtige tun wollen, obwohl es der Stadt längst völlig egal ist.
Zwar gibt es einen ehrlichen Bullen (Bruce Willis), der ein heranwachsendes Mädchen (Jessica Alba) von einem Pädophilen schützen will, dazu ein Duell zwischen einem Schläger (Mickey Rourke) und einem kannibalistischen Psychopathen (Frodo-Darsteller Elijah Wood) und zu guter Letzt das verlustreiche Tête-à-tête eines Glücksritters (Clive Owen) mit einer Amazonen-Truppe. Aber diese schnell abgespulten Motivanleihen aus der Schwarzen Serie dienen lediglich als Vorwand, um möglichst viele Momente für den typischen Tarantino-Mix zu schaffen: exzessive Brutalität gepaart mit feinstem Styling, coole Dialoge kombiniert mit heißer Trash-Optik, eben alles, was den pubertären Reiz des Verbotenen besitzt.
Die spektakulärste Comic-Verfilmung aller Zeiten: Basierend auf den Graphic Novels „Stadt ohne Gnade“ („Sin City“), „Dieser feige Bastard“ („That Yellow Bastard“) und „Das große Sterben“ („The Big Fat Kill“) aus Frank Millers Geschichtenzyklus rund um SIN CITY schuf Regie-Desperado Robert Rodriguez (IRGENDWANN IN MEXIKO) mit Unterstützung des Comic-Autors selbst einen Actionfilm, wie es noch keinen gab.

Kritiken: „Mit viel Energie und Einfällen und mit Hilfe einer sensationellen Besetzung haben Miller und Rodriguez die Geschichten aus Sin City direkt den Seiten der Original-Comicbücher entnommen. Anschließend fügten sie diese ultimativen urbanen Balladen über Bösewichte, schräge Typen, Helden und Huren mit Hilfe modernster digitaler Filmtechnologie auf der Leinwand zusammen, ohne den Look der Comics mit ihren scharf umrissenen Silhouetten und Stakkatorhythmen aufzugeben.“

„SIN CITY wird mit Hilfe von Licht und Schatten zum Leben erweckt – mit knappen Dialogen, stilisierten Darstellerleistungen und visuellem Einfallsreichtum.“

„Rodriguez‘ Neo-Noir-Thriller liefert diese kontroverse Mischung in bisher nie gekannter Reinheit als Turboversion. Affekt folgt auf Affekt, Reiz auf Reiz — bis auch der letzte Zuschauer endgültig überwältigt ist und entweder begeistert oder verstört das Kino verlässt.“

„Sin City“ ist aufgrund seiner visuellen Brillanz ohne Zweifel ein großes Kino-Ereignis, vielleicht sogar ein Meilenstein des Actionfilms.“

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Tarantinos Lieblingsfilm
Die Kinowerkstatt zeigt am Wochenende, Sonntag, den 30. Mai und am Montag, den 31. Mai, jeweils um 20 Uhr, einen Klassiker des Italowestern, oder des „Spaghetti-Western“ nach Tarantino.
Sergio Leone’s „Zwei glorreiche Halunken “ (Original: „The good, the bad and the ugly“, Italien 1966, Soundtrack von Ennio Morricone)
Heißer Wind fegt über den Wüstensand. Wo Menschen sind, tobt Bürgerkrieg. Unweit der Schüsse suchen drei Männer die Soldkasse eines Regiments der Konföderierten: Der wortkarge Kopfgeldjäger Joe (Clint Eastwood), sein gerissener Kumpel Tuco (Eli Wallach in einer seiner besten Rollen!) und der hartgesottene Zyniker Sentenza (Lee Van Cleef). Doch wo die Gier regiert, zählen alte Seilschaften nicht mehr. Die Halunken belauern sich, tricksen einander aus und schrekken auch vor Mord nicht zurück. Nur die Tatsache, daß keiner der drei die genaue Lage des Geldschatzes kennt, zwingt sie in ständig wechselnde Koalitionen… Auch im letzten Teil seiner beinharten „Dollar“-Trilogie zelebriert Sergio Leone sein ironisches Spiel mit den Mythen des Genres. Hier gibt es keine tapferen Helden mehr, keine Ideale, nur verschwitzte Sadisten mit dreckigen Bärten, die sich wilde Gefechte liefern. Das Finale mit seinen extremen Großaufnahmen und Ennio Morricones peitschender Musik zählt zu den besten in der Geschichte des Italowestern. “ (www.cinema.de)

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