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FWG: Baustellen sind nicht alleinige Ursache!

Die Freie Wählergemeinschaft St. Ingbert (FWG) kritisiert die jüngsten Reaktionen seitens der Stadt zu Anwohnerbeschwerden aus der Rischbachstraße.
Seitens der Stadtverwaltung wurde wegen der Problematik in der Rischbach auf die aktuelle Baustelle in der Dudweiler Straße sowie die damit verbundenen Umleitungen verwiesen. Nach Meinung von FWG-Fraktionschef Christian Haag macht es sich die Stadt damit zu einfach: ‚Bereits seit Jahren steigt der Verkehr in der Rischbach- sowie in den angrenzenden Straßen kontinuierlich an.’, erläutert er das Geschehen in diesem Bereich. ‚Zu Spitzenzeiten wird die Belastung für die Anwohner schon seit längerem unerträglich.’

Tatsächlich sieht man bei den Freien Wählern die Ursache für die Probleme in der Rischbachstraße woanders und verweist auf eklatante Planungsfehler in der Verkehrsführung des Innenstadtrings. Im Auge hat man hierbei insbesondere die fehlende Gegenläufigkeit in der zur Bundesstraße 40 gehörenden Kohlenstraße. Ein Projekt, für das in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Planungen in Auftrag gegeben wurden. Auch wurden seitens der Stadt dort verschiedene Immobilien angekauft, um diese Pläne umzusetzen. Dennoch, so die FWG, drücken sich Stadtrat und Verwaltungsspitze seit mehr als 10 Jahren vor einer Realisierung.

‚Die in der Kohlenstraße fehlende Möglichkeit aus Richtung Dudweiler Straße nach Spiesen-Elversberg zu fahren, veranlasst viele Pendler über Gehnbach- und Rischbachstraße abzukürzen.’, erläutert Christian Haag seine Beobachtungen. Indiz hierfür seien einerseits die vielen Fahrzeuge mit NK-Kennzeichen gerade zu Zeiten des Stoßverkehrs. Aber auch die nun veröffentlichten Zählungen der Stadt, wonach mehr Fahrzeuge in Richtung Josefstaler Straße fahren als umgekehrt, bestätigen dies.

Da absehbar ist, dass durch die Erschließung des Gewerbegebiets Drahtwerk-Nord die Probleme im Bereich Rischbachstraße weiter ansteigen werden, fordern die Freien Wähler bereits seit längerem, endlich in der Kohlenstraße für klare Verhältnisse zu sorgen.

Fraktionschef Haag: ‚Es wurde viel Geld für Planungen ausgegeben. Das Geld ist weg, die Pläne liegen in der Schublade. Die Probleme wachsen weiter an.’ Er fordert deshalb die anderen Stadtratsfraktionen auf, endlich Farbe zu bekennen und Fakten zu schaffen.

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