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Wie der Honig ins Glas kommt

( Blick in einen Bienenstock im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum Bad Sobernheim)

Am Sonntag, dem 06.06.2010, veranstaltet das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum Bad Sobernheim von 11.00 bis 18.00 Uhr seinen Tag der Imkerei. In Kooperation mit dem Imkereiverein Bad Sobernheim hat das zentrale Freilichtmuseum für Rheinland-Pfalz ein vielfältiges Programm für die ganze Familie zusammengestellt, das kaum eine Frage zur Imkerei offen lässt. Es geht um Bienen, Wachs und Honig und letztendlich wird gezeigt, wie der Honig ins Glas kommt.
Doch dafür sind eine Reihe von Arbeitsgängen notwendig, die die Museumsimker leicht verständlich, Schritt für Schritt vorführen und erläutern. So wird der Aufbau eines Bienenstocks erklärt, und auch, wie ein Bienenvolk organisiert ist. Beim Blick in einen Bienenstock werden die Unterschiede zwischen Arbeiterin, Drohne und Königin deutlich. Anschließend kann am Lehrbienenstand des Museums der Bienenflug beobachtet werden. Hautnah lässt sich miterleben, wie die Honigwaben aus dem Bienenstock entnommen, „entdeckelt“ und geschleudert werden.
Natürlich gibt es auch ausgiebig Gelegenheit, die verschiedenen Honigsorten zu probieren. Z.B. bei der Honig-Sensorik, einem Honigschlecken, bei dem die Besucher unterschiedlichste Honigsorten erschmecken können.


Allgemeine Hintergrundinformationen:
Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum zeigt in vier Baugruppen auf besonders anschauliche Weise, wie die Menschen in Rheinland-Pfalz während der letzten vier Jahrhunderte gewohnt, gearbeitet und gelebt haben und wie die Häuser aussahen, in denen sich das Leben abspielte.
Hierfür wurden knapp 40 historische Gebäude vor Ort Holz für Holz und Stein für Stein abgebaut und im Museum originalgetreu wieder aufgebaut und bis ins Detail eingerichtet. Unter anderem laden eine Wassermühle, eine Metzgerei, ein Kramladen, ein Frisörgeschäft, eine Dorfschmiede, eine Schule, ein Rat- und Backhaus sowie Bauern- und Winzerhöfe zu einer kurzweiligen Reise in die Vergangenheit ein. Eine historische Blechspielzeug- und Puppensammlung rundet das vielfältige Angebot ab. In einem malerischen Seitental der Nahe gelegen und von Wald umgeben begeistert das Museum mit Naturlehrpfad, Heilkräutergarten, Museumsweinberg, Lehrbienenstand und Schmetterlingserlebnispfad auch Naturfreunde.

Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum verfügt über eine Museumsgaststätte mit Biergarten, einen naturnahen Kinderspielplatz und einen Museumsladen mit Produkten aus der Region.
Mit 35 ha Fläche ist das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum nicht nur das zentrale Freilichtmuseum für ganz Rheinland-Pfalz, sondern auch das größte Freilichtmuseum im Land. Geöffnet ist das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum täglich außer montags von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr (Einlass bis 17.00 Uhr). In den Ferien und an Feiertagen ist das Museum auch montags geöffnet. Hunde dürfen mitgebracht werden, wenn sie an der Leine geführt werden. Nähere Informationen sind im Internet unter www.freilichtmuseum-rlp.de oder telefonisch unter 06751 – 3840 erhältlich.

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