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Energie-Check 2010 – Fehlerquellen frühzeitig aufspüren

In vielen Fällen haben sich Nutzungsgewohnheiten nach und nach geändert. Solche Abweichungen vom bisherigen Verbrauchsverhalten sind den Nutzern meist nicht bewusst, erklären die Energieberater der Verbraucherzentrale.
Weitere Ursachen sind möglich: Geräte und Materialien können peu a peu kaputt gehen. Wenn das Dämm-Material eines Boilers feucht wird, verliert es an Wirksamkeit. In der Folge steigt der Energieverbrauch. Bei Kühl- und Gefriergeräten können sich Dichtungen im Laufe der Zeit verformen oder durch Verschmutzung an Wirksamkeit verlieren.
Aus Unwissenheit oder Unachtsamkeit ist manchmal die Heizungssteuerung falsch eingestellt oder das Warmwasser zirkuliert unablässig bei hohen Temperaturen ungenutzt durch ungedämmte Rohre. Solche Fehlerquellen können zu unerwartet hohen Strom- oder Gasrechnungen führen, erklären die Energieberater der Verbraucherzentrale.

Bösen Überraschungen kann man vorbeugen, indem man sich die Zählerstände monatlich notiert. Zu diesem Zweck bietet die Verbraucherzentrale ein Formular an, den „Energie-Check“. Dort kann man den Strom-, Gas-, Öl- oder Warmwasserverbrauch regelmäßig eintragen. So werden Abweichungen frühzeitig, nicht erst mit Erhalt der nächsten Jahresabrechung bekannt. Wenn auf diesem Wege ein unerklärlich hoher Verbrauch festgestellt wird, kann man sofort nach der Fehlerquelle suchen und Gegenmaßnahmen einleiten.
Wer wissen möchte, wie der eigene Verbrauch einzuschätzen und zu verringern ist, kann sich gerne in einem persönlichen Gespräch ausführlich von einem der Fachleute bei der Verbraucherzentrale beraten lassen.
Die spezialisierten Architekten, Ingenieure und Physiker geben Tipps und Hinweise zur Heizungstechnik, zum Stromverbrauch und zum baulichen Wärmeschutz.
Die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
In St. Ingbert findet die Beratung in den Räumen der Stadtwerke (Info-Center), Kaiserstr. 71 statt. Anmeldung unter: 06894 / 955 25 50.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017