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Kinowerkstatt – Programm vom 20. – 21. Juni 2010

Männer, die auf Ziegen starren

Die skurrile Komödie „Männer, die auf Ziegen starren“ (USA 2009 – Originaltitel: The Men who stare at Goats) von Grant Heslov mit Ewan McGregor, George Clooney, Jeff Bridges, Kevin Spacey, J.K. Simmons, Robert Patrick, Stephen Root, Stephen Lang, Rebecca Mader (FSK: ab 12 – Länge: 93 min.) läuft weiter in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, am Sonntag, den 20. Juni, um 18 und 20 Uhr, sowie am Montag, den 21. Juni, um 20 Uhr.(Wegen eines zweitägigen Musikfestivals am Freitag und Samstag kein Film)
Als Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor) den Soldaten Lyn Cassady (George Clooney) kennenlernt, stolpert er über die Story seines Lebens. Cassady behauptet, zu einer geheimen Militäreinheit namens „New Earth Army“ zu gehören, deren Mitglieder Gedanken lesen, durch Wände laufen und sogar Ziegen durch Angucken töten können.
Nun ist der Gründer des Programms, Bill Django (Jeff Bridges), verschwunden und Cassady ist auf einer Mission, ihn zu finden. Fasziniert von den Geschichten seines neuen Freundes schließt Wilton sich an – und gerät in ein haarsträubendes Abenteuer …
MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch-Bestseller von Guardian-Kolumnist Jon Ronson, der in Deutschland unter dem Titel „Durch die Wand“ erschienen ist. Ronson beschreibt die teilweise absurden Versuche der US-Regierung, übersinnliche Phänomene für ihre Kriegszwecke zu nutzen. Regisseur Grant Heslov konnte für seine rabenschwarze Komödie ein Ensemble an hochkarätigen Schauspielern gewinnen: George Clooney spielt an der Seite von Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey.

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Familienkino: Pocahontas

In der Kinowerkstatt ist am Sonntag, den 20. Juni, um 16 Uhr die Geschichte von „Pocahontas“ (Regie: Mike Gabriel, Eric GoldbergLaufzeit, ab 6 Jahren, 77 Minuten) zu sehen.

1607 bricht in England ein Schiff ihrer Majestät auf, um die „Neue Welt“ zu entdecken. Unter der Führung von Kapitän Ratcliffe segelt eine Truppe um John Smith nach Virginia. Dort wollen sie Siedlungen errichten und natürlich Gold finden. Zunächst aber finden sie Indianer, die die Ankunft der „Bleichgesichter“ schon argwöhnisch beäugen. Unter den Indianern ist Pocahontas, die Tochter des Häuptlings, die gerade dem Krieger Kocoum versprochen werden soll – was ihr gar nicht passt, schließlich liebt sie doch ihre Freiheit so sehr…

Auf genau diese Pocahontas stößt John Smith bei seinem ersten Landgang. Zuerst begegnen sie sich mit „angeborener“ Skepsis und als Smith sie als „Wilde“ bezeichnet, will sie auch schon in ihrem Einbaum davon rudern. Aber dennoch kommen sich die beiden näher und erkennen, dass es keinen Sinn macht, wenn ihre beiden Völker gegeneinander Krieg führen – dafür ist es jedoch schon fast zu spät. Die „Weißen“ haben nämlich bereits die Messer gewetzt und die Flinten geputzt und in übertriebenem Eifer erschießt John Smiths Gefolgsmann Thomas Kocoum. Thomas kann entkommen, aber die Indianer nehmen Smith gefangen und wollen an ihm ein Exempel statuieren…

Zum ersten Mal verfilmte „Disney`s“ Zeichentrickabteilung eine wahre Begebenheit. Und zum ersten Mal seit langen, dürfen die Tiere – allen voran ein putziger Waschbär als Pocahontas „Schoßhund“ – nur als Sidekicks dienen und haben stumm zu bleiben. „Pocahontas“ ist sicher einer der erwachsensten Filme aus den „Disney“-Studios und hat auch noch eine „politisch korrekte“ Botschaft: Krieg lohnt sich nicht, man kann alles auch friedlich regeln. „Pocahontas“ ist in sich stimmig. Beginnend von der Musik, für die Komponist Alan Menken schon fast „gewohnheitsmäßig“ zwei „OSCAR“s entgegennehmen konnte, über die gelungene Zeichnung der Hauptcharaktere bis hin zum Witz, den eben die Tiere trotz aller Ernsthaftigkeit in den Film bringen. So ist dies sicherlich nicht der witzigste, auf keinen Fall einer der „kindlicheren“, aber dennoch einer der schönsten „Disney“- Filme.

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