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Konzert der Singschule St. Hildegard: Klassik trifft Moderne

Eva Leonardy (Sopran), Angela Lösch (Alt), das Ensemble Via Musica und die Singschule der Pfarrei lassen in einem anspruchsvollen Programm unter Leitung Christian von Blohns Klassik und Moderne aufeinander treffen.
So erklingt als erstes Werk Vivaldis Gloria D-Dur, das sich wegen seines musikalischen Erfindungsreichtums großer Beliebtheit erfreut. Mittelpunkt des Werkes ist das verinnerlichte „Et in terra pax“ – „Frieden auf Erden“, das den Wunsch nach Frieden im bedächtigen Tempo und der Schönheit der Melodieführung abbildet. Formale Geschlossenheit erhält das Stück durch die Wiederaufnahme des Anfangsmotivs aus fanfarenartigen Oktavsprüngen im „Quoniam“. Das Lieblingsstück der Singschule allerdings ist das „Domine fili unigenite“ mit seinem einprägsam punktierten Kopfmotiv.

Dem „Gloria“ folgt im Programm Telemanns Don-Quichotte-Suite, in der Szenen aus dem Leben des Ritters wie z. B. sein Kampf gegen die Windmühlen mit Tonmalerei nachgezeichnet werden.
Die Ordinariumssätze aus Jenkins’ „Messe für den Frieden“ führen schließlich in das Jahr 1999. Angestoßen vom Kosovo-Krieg und seinen schrecklichen Folgen schuf der Komponist einen eindringlichen Appell gegen jeden Krieg. Mit seiner charakteristischen Tonsprache und der Formulierung der Sehnsüchte unserer Zeit ist das Werk gerade dabei, sich in kürzester Zeit einen festen Platz im Chorrepertoire zu erobern.

Karten zum Preis von 8 bzw. 6 Euro können beim Pfarrbüro St. Hildegard vorbestellt oder an der Abendkasse erworben werden.

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