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Übersicht: Kinowerkstatt – Programm vom 2. – 5. Juli 2010

Zweiter Teil der Millenium – Trilogie
Vor einigen Wochen lief in der Kinowerkstatt der erste Teil der Millenium Trilogie von Stieg Larsson. Jetzt zeigt die Kinowerkstatt die Verfilmung des zweiten Romans aus Stieg Larssons Bestseller-Trilogie: „Verdammnis“. Es rückt die Hackerin Lisbeth Salander in den Mittelpunkt eines komplexen Thrillers. Zu sehen am Freitag, den 2. Juli, um 19:00 und 21:45 Uhr, am Sobbtag, den 3. Juli, um 20:00, und am Montag, den 4. Juli, um 20 Uhr
Als Autor Stieg Larsson 2004 im Alter von nur 50 Jahren überraschend starb, ahnte niemand, welchen großen Erfolg seine drei posthum veröffentlichten Kriminalromane haben würden. Produzent Søren Stærmose sicherte sich denn auch die Verfilmungsrechte an den Bestsellern, die er nahezu zeitgleich für die Leinwand adaptierte.
Verblendung (Män som hattar kvinnor; zu deutsch: Männer, die Frauen hassen) kam 2009 in die Kinos, es folgte „Verdammnis“ und der dritte Teil „Vergebung“ kommt gerade jetzt in die Kinos.
War „Verblendung“ noch eine vorsichtige Adaption, die die 600-Seiten-Vorlage vermeintlich kinotauglich auf wenige Handlungsstränge eindampfte, traut Autor Frykberg dem Publikum durchaus mehr zu. Hier muss man dranbleiben, sonst verliert man leicht den roten Faden, der sich durch „Verdammnis“ spinnt: Etwa ein Jahr nach den Geschehnissen aus Teil 1 kehrt Lisbeth nach Schweden zurück und gerät alsbald unter Verdacht, ihren juristischen Vormund, den – ebenfalls schon aus Teil 1 bekannten – Vergewaltiger und Sadisten Bjurman ermordet zu haben. Journalist Blomkvist, der Lisbeth aus den Augen verloren hat, recherchiert währenddessen in Sachen osteuropäischer Frauenhandel. Auch seine Spur führt zu Bjurman. Als weitere Informanten und Journalisten ermordet werden und die Polizei die untergetauchte Lisbeth des Dreifachmordes verdächtigt, will Blomkvist Lisbeths Unschuld – von der er per se überzeugt ist – beweisen. So vollzieht sich die kriminalistische Schnitzeljagd in Verdammnis auf zwei Ebenen, die geschickt parallelmontiert sind: Da ist Lisbeth, die mit dem ihr eigenen Gerechtigkeitsempfinden den Fall aufrollen will, und da ist Blomkvist, der mit der Akribie des Enthüllungsjournalisten das Puzzle Stück für Stück zusammensetzt. Dabei wird nun die Geschichte und die Figur der Lisbeth Salander zum eigentlichen Thema des Films, an dem sich wie in der Romanvorlage sämtliche gesellschaftskritischen Ambitionen aufhängen.

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Männer die auf Ziegen starren
„In dieser Geschichte steckt mehr Wahrheit als Sie glauben!“ – so beginnt der Film „Männer, die auf Ziegen starren, noch einmal in der Kinowerkstatt zu sehen, und zwar am Samstag, den 3. Juli, um 21 Uhr und am Sonntag, den 4. Juli, um 20 Uhr. Als Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor) den Soldaten Lyn Cassady (George Clooney) kennenlernt, stolpert er über die Story seines Lebens. Cassady behauptet, zu einer geheimen Militäreinheit namens „New Earth Army“ zu gehören, deren Mitglieder Gedanken lesen, durch Wände laufen und sogar Ziegen durch Angucken töten können.
Nun ist der Gründer des Programms, Bill Django (Jeff Bridges), verschwunden und Cassady ist auf einer Mission, ihn zu finden. Fasziniert von den Geschichten seines neuen Freundes schließt Wilton sich an – und gerät in ein haarsträubendes Abenteuer …
MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch-Bestseller von Guardian-Kolumnist Jon Ronson, der in Deutschland unter dem Titel „Durch die Wand“ erschienen ist. Ronson beschreibt die teilweise absurden Versuche der US-Regierung, übersinnliche Phänomene für ihre Kriegszwecke zu nutzen. Regisseur Grant Heslov konnte für seine rabenschwarze Komödie ein Ensemble an hochkarätigen Schauspielern gewinnen: Georg Clooney spielt an der Seite von Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey.

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Pocahontas im Familienkino
Am Sonntag, den 4. Juli läuft im Familenkino die Disney-Produktion „Pocahontas“. 1607 bricht in England ein Schiff ihrer Majestät auf, um die „Neue Welt“ zu entdecken. Unter der Führung von Kapitän Ratcliffe segelt eine Truppe um John Smith nach Virginia. Dort wollen sie Siedlungen errichten und natürlich Gold finden. Zunächst aber finden sie Indianer, die die Ankunft der „Bleichgesichter“ schon argwöhnisch beäugen. Unter den Indianern ist Pocahontas, die Tochter des Häuptlings, die gerade dem Krieger Kocoum versprochen werden soll – was ihr gar nicht passt, schließlich liebt sie doch ihre Freiheit so sehr…

Auf genau diese Pocahontas stößt John Smith bei seinem ersten Landgang. Zuerst begegnen sie sich mit „angeborener“ Skepsis und als Smith sie als „Wilde“ bezeichnet, will sie auch schon in ihrem Einbaum davon rudern. Aber dennoch kommen sich die beiden näher und erkennen, dass es keinen Sinn macht, wenn ihre beiden Völker gegeneinander Krieg führen – dafür ist es jedoch schon fast zu spät. Die „Weißen“ haben nämlich bereits die Messer gewetzt und die Flinten geputzt und in übertriebenem Eifer erschießt John Smiths Gefolgsmann Thomas Kocoum. Thomas kann entkommen, aber die Indianer nehmen Smith gefangen und wollen an ihm ein Exempel statuieren…

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