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Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm – Übersicht vom 9. – 12. Juli

Die Friseuse
Bloß nicht unterkriegen lassen: Ein Film wie dieser ist im deutschen Kinoland selten und sehr erfrischend: Doris Dörries („Männer“, „Kirschblüten – Hanami“) neue Komödie „Die Friseuse“ lief auf der Berlinale und jetzt im Kino, in der Kinowerkstatt am Freitag, den 9. Juli, um 19 Uhr, am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr zu sehen.
Kathi (Gabriela Maria Schmeide (u.a. HALBE TREPPE, DIE POLIZISTIN) ist für ihr Leben gern Friseuse. Schon als Kind hat sie ihre Nase an den Scheiben der Friseurgeschäfte plattgedrückt, denn dort roch es immer so gut.
Jedoch machte sie damals den Fehler, sich immer von der Friseuse frisieren zu lassen, die am hübschesten ausschaute und am besten gestylt war. Erst viel später kam Kathi zu der Erkenntnis, dass es doch viel schlauer wäre, besser zu der Friseuse zu gehen, die es handwerklich auf die Reihe bekommen und das kleine Kunstwerk geschaffen hatte.
Und als sie schließlich Ende der 80er -in der DDR- selbst den Beruf erlernt, war dieser inzwischen so gefragt, dass man besonders gut in der Schule sein musste, um eine Lehrstelle zu bekommen.
2010 und im Westen angekommen muß sich Kathi bei ihrer neuen Arbeitstelle, einem Salon im Einkaufscenter und dessen Filialleiterin melden. Doch die Dinge laufen anders als erwartet. Trotz ihrer Qualifikation zieht die Chefin (Maria Happel) ein langes Gesicht und erklärt ihr, dass sie Kathi nicht einstellen kann. Oder auf den Punkt gebracht: Die Powerfrau ist ihr nicht “ästhetisch” genug! Kathi ist so dick, dass die freundliche Umschreibung “mollig” eine glatte Lüge wäre…

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Stieg Larsson – Verdammnis
Die Kinowerkstatt zeigt die Verfilmung des zweiten Romans aus Stieg Larssons Bestseller-Trilogie: „Verdammnis“. Es rückt die Hackerin Lisbeth Salander in den Mittelpunkt des komplexen Krimis. Zu sehen am Freitag, den 9. Juli, um 21:45 Uhr.
Als Autor Stieg Larsson 2004 im Alter von nur 50 Jahren überraschend starb, ahnte niemand, welchen großen Erfolg seine drei posthum veröffentlichten Kriminalromane haben würden. Produzent Søren Stærmose sicherte sich denn auch die Verfilmungsrechte an den Bestsellern, die er nahezu zeitgleich für die Leinwand adaptierte.
Verblendung (Män som hattar kvinnor; zu deutsch: Männer, die Frauen hassen) kam 2009 in die Kinos, es folgte „Verdammnis“ und der dritte Teil „Vergebung“ kommt gerade jetzt in die Kinos.
Etwa ein Jahr nach den Geschehnissen aus Teil 1 kehrt Lisbeth nach Schweden zurück und gerät alsbald unter Verdacht, ihren juristischen Vormund, den – ebenfalls schon aus Teil 1 bekannten – Vergewaltiger und Sadisten Bjurman ermordet zu haben. Journalist Blomkvist, der Lisbeth aus den Augen verloren hat, recherchiert währenddessen in Sachen osteuropäischer Frauenhandel. Auch seine Spur führt zu Bjurman. Als weitere Informanten und Journalisten ermordet werden und die Polizei die untergetauchte Lisbeth des Dreifachmordes verdächtigt, will Blomkvist Lisbeths Unschuld – von der er per se überzeugt ist – beweisen. So vollzieht sich die kriminalistische Schnitzeljagd in Verdammnis auf zwei Ebenen, die geschickt parallelmontiert sind: Da ist Lisbeth, die mit dem ihr eigenen Gerechtigkeitsempfinden den Fall aufrollen will, und da ist Blomkvist, der mit der Akribie des Enthüllungsjournalisten das Puzzle Stück für Stück zusammensetzt. Dabei wird nun die Geschichte und die Figur der Lisbeth Salander zum eigentlichen Thema des Films, an dem sich wie in der Romanvorlage sämtliche gesellschaftskritischen Ambitionen aufhängen.

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