Nachrichten

Samstag, 21. Oktober 2017 · klar  klar bei 9 ℃ · Pilzwanderung in HasselNachkirmes auf dem MarktplatzBunter Nachmittag für SeniorInnen in der Oberwürzbachhalle

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Ungetrübter Badespaß ?

Doch viele dieser, hauptsächlich aus Weich -PVC bestehenden Spielsachen erfüllen nicht die gesetzlichen Vorgaben (EU-Spielzeugrichtlinie EN71, Chemikaliengesetz) und enthalten jede Menge Chemikalien. Bei Untersuchungen von Stiftung Warentest und Ökotest werden regelmäßig gefährliche Weichmacher, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe(PAKs) und Lösemittel in diesen Produkten nachgewiesen. Diese können das Hormonsystem schädigen, Krebs erregen bzw. zu Nerverstörungen führen.

Kinder sind besonders gefährdet, da sie wesentlich empfindlicher sind als Erwachsene. Durch ihre größere Hautoberfläche im Verhältnis zum Gewicht, ihr erhöhtes Atemvolumen und eine erhöhte Stoffwechselrate nehmen sie mehr Schadstoffe auf. Ihr Immun -und Nervensystem befindet sich noch in der Entwicklung. Erschwerend kommt hinzu, dass beim Gebrauch dieser Gegenstände ein direkter Kontakt z.B. über Haut oder Mund gegeben ist.

Für einen ungetrübten Badespaß sollte man folgende Tipps beachten:

Kaufen Sie kein Spielzeug, das stark riecht. Modelle, die erst nach dem Öffnen ihren Geruch offenbaren, sollten Sie im Geschäft zurückgeben. Einen Anspruch auf Rücknahme besteht zwar nicht, aber die Verkäufer machen hoffentlich die Hersteller darauf aufmerksam.

Bei Luftmatratzen grundsätzlich ein Handtuch unterlegen

Wasserspielzeug nicht mit dem Mund aufpusten -lieber einen kleine Blasebalg mitnehmen.

Dies gilt auch für Luftballons, die aufgrund ihres hohen Nitrosamingehaltes besser mit einer Ballonpumpe aufgeblasen werden

Eine gute Alternative zu den meist schadstoffbelasteten PVC-Schwimmhilfen sind laut Öko-Test solche aus Baumwolle oder aus EVA -Schaumstoff

Bei Planschbecken sind Hartschalenmodelle unbelasteter als Bassins aus Weich –PVC

Achten Sie bei Plastikspielzeug generell auf Kennzeichnungen wie „Phtalat-frei“ oder „PVC-frei“

Weitere Informationen über Tests, Bestimmungen sowie Umwelt -und Gesundheitsaspekte erhalten sie bei der „Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit“ im Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises, kug@saaarpfalz-kreis.de oder Telefon: 06841/104-8391.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017