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Sicher vernetzt in schülerVZ und Co

„Darf ich mich in dieser Community anmelden? Alle aus meiner Klasse sind da!“ Mit dieser Bitte dürften sich immer mehr Eltern konfrontiert sehen. Doch welche Risiken kann die Nutzung von schülerVZ, wer-kennt-wen und Co. bergen? Welche Angebote sind sicher und welche Tipps sollten Eltern ihrem Kind geben? Antworten auf diese Fragen gibt das von jugendschutz.net gemeinsam mit der Landesmedienanstalt Saarland (LMS) entwickelte Faltblatt „Sicher vernetzt – Kinder und Jugendliche in Online-Communities“. Unter info@LMSaar.de kann es kostenlos bestellt werden. Ein Download ist unter www.jugendschutz.net verfügbar.

„Social Communities sind wichtige virtuelle Treffpunkte für Jugendliche, sie können aber auch riskant sein“, sagt Dr. Gerd Bauer, Direktor der LMS. „Eltern wissen meist wenig über die Online-Aktivitäten ihrer Kinder und brauchen Hilfestellung bei der Medienerziehung. Wir wollen ihnen einen Überblick über die wichtigsten Sicherheitsregeln für Communities verschaffen.“

Mobbing-Attacken, bei denen peinliche Fotos veröffentlicht oder Gerüchte gestreut werden, zählen zu den größten Problemen in Communities. Kinder und Jugendliche können dort auch ungewollt mit pornografischen Beiträgen oder extremen Gewaltdarstellungen konfrontiert werden. Sie selbst geben oft zu viel Persönliches preis – Daten, die auch Unbekannte missbräuchlich nutzen können.

Für das Faltblatt „Sicher vernetzt“ hat jugendschutz.net recherchiert, wie Community-Betreiber die Risiken für ihre jungen Nutzerinnen und Nutzer reduzieren und wie Jugendliche selbst sich am besten verhalten können: Wie sie ihre Privatsphäre schützen, was sie bei unangenehmen Vorfällen unternehmen sollten und wie sie selbst aktiv gegen Mobbing vorgehen können.

„Die Information der Öffentlichkeit und von Fachkräften in Schule und Jugendarbeit im Bereich Jugendmedienschutz zählt zu den Kernaufgaben der LMS. Regelmäßig werden wir daher auch weiterhin Elternabende an Schulen und Informationsveranstaltungen durchführen. Ich freue mich, dass insbesondere unser Fachvortrag „Jugendliche im Internet. Was Eltern wissen sollten“ gerne für Elternabende gebucht wird.“

KONTAKT FÜR RÜCKFRAGEN
Werner J. Röhrig, Abteilung Jugendschutz und Programm der LMS, roehrig@LMSaar.de, Tel. (0681) 3 89 88-52
Hanna Wittstadt, hw@jugendschutz.net, Tel. (06131) 32 85-317

ÜBER JUGENDSCHUTZ.NET
jugendschutz.net unterstützt die Jugendministerien der Länder und die Kommission für Jugendmedienschutz als Internetaufsicht. Die länderübergreifende Stelle, die 1997 eingerichtet wurde, drängt auf die Einhaltung des Jugendschutzes im Internet und sorgt dafür, dass Anbieter problematische Inhalte rasch ändern oder löschen.

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