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Drei Tipps für Radler , Drei Tipps für Wanderer

Drei Tipps für Radler

Eine Naturtropfsteinhöhle, Festungsanlagen von Vauban, Streuobstwiesen, ein asiatischer Garten sind nur einige der Attraktionen im Landkreis Saarlouis. Wer sie jetzt mit dem Rad entdecken will, dem bieten sich fünf Tagestouren mit ganz unterschiedlichem Charakter an. Die Teufelsburgrunde führt über die abwechslungsreichen Höhen des Saargaus (21 Kilometer), die lange Saarlouiser Runde über Wadgassen, den Schwalbacher Römerweg, Hülzweiler, Saarwellingen bis zum Dillinger Ökosee (49 Kilometer). Im nördlichen Kreis erschließt die etwas steile Schmelzer Runde (31 Kilometer) landschaftlich reizvolle Streckenabschnitte. Die vierte Tour, die Lebacher Runde, lotst die Radtouristen über den geographischen Mittelpunkt des Saarlandes, durch den Frauenwald bei Schwarzenholz bis zum Litermont (43 Kilometer). Mit seinen 80 Höhenmetern ist der Niedtalradweg durch Rehlingen-Siersburg besonders für Familien eignet: Im Vordergrund der 20 kilometerlangen Routen steht das Naturerlebnis entlang der Talauen. Eine Karte mit allen fünf Touren ist beim Tourismusverband für den Landkreis Saarlouis zu erhalten: Kaiser-Wilhelm-Straße 4-6, Tel. (06831) 444449, tourismus@kreis-saarlouis.de

Saar-Radweg mit Gütesiegel
Ausgezeichnet mit vier Sternen bietet der Saar-Radweg als ADFC-Qualitätsradroute eine ausgesprochen erholsame Reise entlang der Saar. Flach am Fluss geht es dahin von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit – von der französischen Grenze bis nach Konz, wo die Saar in die Mosel fließt. Die rund 100 Kilometer lange Tour verbindet dabei Kultur und Natur miteinander: Zu ihren Höhepunkten zählen das Weltkulturerbe Völklinger Hütte, die Saarschleife in Mettlach und die Landeshauptstadt Saarbrücken. Den ADFC-Testern fiel vor allem die gut erkennbare, einheitliche und lückenlose Wegweisung auf, die auch bei Abstechern in das Umland eine sichere Orientierung gewährleistet. Punkten konnte die Radroute auch mit durchgängiger Barrierefreiheit für Fahrradanhänger oder Spezialfahrräder. Weitere Hinweise, Kartenmaterial und GPS-Tracks zur Radroute „Saar-Radweg“ gibt es auf www.radfahren.saarland.de.

Volle Fahrt voraus für eVelo
Im Saarland wächst die eVelo-Flotte: Neuerdings stehen die Fahrrädern mit lautlosen Elektromotoren, beispielsweise im Wendelinus-Bad in St. Wendel, am Hotel-Restaurant Annahof in Niederwürzbach und im Hotel Mühlenthal in Schwalbach-Elm, zur Verfügung. Insgesamt ist das eVelo-Netzwerk auf elf Verleihstationen angewachsen. Einfach aufsteigen und losfahren – mehr braucht es nicht, um mühelos und mit Genuss die Höhenzüge des Saarlandes zu erklimmen. Mehr Infos unter: www.radfahren.saarland.de oder telefonisch bei der Tourismus Zentrale Saarland, Tel. 0681-927200.

Drei Tipps für Wanderer

Alpine Gefühle
Als einzige ihrer Art im Saarland gilt die Hochwald-Alm in Wadrill bei Wadern. Jedes Jahr werden die Jungtiere der „Weidegenossenschaft Hochwald“ Anfang Mai auf die in 564 Meter Höhe gelegene, 18 Hektar große Alm gebracht. Die Almhütte ist ganzjährig bewirtschaftet und bietet kleine Speisen für Gäste aus Nah und Fern, die das gemütliche Treiben der Rinder vom Biergarten aus beobachten. Die Almhütte ist ein Einkehr-Höhepunkt der Wadriller Tafeltour; auch der Saar-Hunsrück-Steig führt daran vorbei. Kontakt: Tel. 0177/4208443
Infos: http://www.stadt-wadern.de/tourismus/freizeiteinr/freizeitanlagen.html.

Grenzwanderungen
Mal deutsch, mal französisch, mal autonom: Mehrmals in den vergangenen zwei Jahrhunderten hat das Saarland die Zugehörigkeit gewechselt. Auch die Grenzen wurden immer wieder verschoben, sind heute unsichtbar oder längst vergessen. Zwei Premium-Wanderwege greifen sie thematisch auf: Der Blies-Grenz-Weg in Kleinblittersdorf sowie der Schmuggler-Pfad bei Namborn. So verläuft der Blies-Grenz-Weg (15,6 km entlang der Blies) am Waldrand schattig durch die grüne Flussaue, das Nachbarland Frankreich nur einen Steinwurf entfernt. Beim Auf und Ab über die sanften Hügel bieten sich weite Ausblicke bis in die Vogesen. Der Schmuggler-Pfad (12,8 km): Geschmuggelt wurde viel im Laufe der Jahrhunderte rund um Namborn. Kein Wunder angesichts der Tatsache, dass hier bereits seit dem frühen Mittelalter uralte Hochgerichtsgrenzen das Land trennten. Spätere Hochblüte des Schmuggels: die Zeit des „Saargebiet“ von 1920 bis 1935. Die alten Schmugglerpfade bieten herrliche Aussichten über schmucke Dörfer und sanfte Hügel bis zum fernen Horizont, wo im Norden der Hunsrück mit seiner höchsten Erhebung, dem Erbeskopf, im Westen der Schaumberg oder auch im Süden die Göttelborner Höhe, der Rand des Saarkohlebeckens, den Blick begrenzen. Infos unter: www.wandern.saarland.de

Mit dem ADAC-Wanderführer durch das Saarland
Der ADAC Wanderführer Saarland ist eine Premiere in doppelter Hinsicht. Erstens ist es der erste ADAC-Wanderführer (9,95€), der sich nur mit den saarländischen Wegen beschäftigt. Zum zweiten liegt der Fokus eines ADAC-Führers erstmalig nur auf den Premiumwanderwegen einer Region. 40 Rundwege, alle ausgezeichnet mit Qualitätssiegel des Deutschen Wanderinstitutes, werden in der Publikation vorgestellt. Das Buch im handlichen Pocketformat erläutert die Tourbeschaffenheit dank Karten und Piktogrammen und stellt auch die Städte und Orte des Landes vor. Praktisch sind die Hinweise, ob die Tour auch im Winter gegangen werden kann oder für Familien mit Kindern geeignet ist. Zu beziehen bei der Tourismus Zentrale Saarland online www.tourismus.saarland.de, oder in der Geschäftsstelle in der Franz-Josef-Röder-Str- 17 in Saarbrücken, Tel.: (0681) 927 20 0.

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1865–2017