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Förderprogramm „Wohnen im Alter“ soll nicht weitergeführt werden

Angesichts der demographischen Entwicklung fordern wir die Fortführung und Weiterentwicklung des Programms zur Förderung beim altersgerechten Umbau.

Der Bedarf an altersgerechten Wohnungen ist heute schon sehr hoch und wird weiter steigen. In 10 Jahren werden in Deutschland knapp 14 Millionen Menschen älter als 70 Jahre sein. Senioren halten sich durchschnittlich 4/5 des Tages in der Wohnung auf und damit doppelt so lange wie Menschen in jeder anderen Altersgruppe. Heute gibt es in Deutschland rund 11 Millionen Altershaushalte, aber nur 250.000 Mietwohnungen sind altersgerecht umgebaut. Allein diese Fakten zeigen schon, dass der Wohnungsbestand an die älter werdende Gesellschaft angepasst werden muss.

Wenn ältere Menschen durch altersgerechte Umbaumaßnahmen in den eigenen vier Wänden leben können, werden erhebliche Kosten durch die Sozialkassen eingespart (15.000 – 20.000 € im Jahr pro Altenhaushalt, wenn Senioren weiterhin selbstständig wohnen können – mit ambulanter und häuslicher Betreuung). Wenn 10.000 Heimaufenthalte vermieden werden können, bedeutet das bis zu 200 Millionen € Einsparungen für die Sozialversicherungsträger und den Staat!

Außerdem sichert altersgerechter Umbau Arbeitsplätze im Bauhandwerk.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017