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Dokumentarfilm, Entwicklung und Distribution im frankophonen und germanophonen Raum

Naturfilm, Reisebericht, Langzeitbeobachtung, politisches Pamphlet – was ist eigentlich ein Dokumentarfilm? Vollends verwirrt ist man in der Verständigung über die Spielarten des Dokumentarischen in bewegten Bildern im deutsch-französischen Dialog. Das elektronische Wörterbuch Leo bietet als Übersetzung für „documentaire“ an: Dokumentarfilm, Dokumentarspiel, Kulturfilm, Lehrfilm, Tatsachenfilm. Was ist ein „documentaire de création“? Übersetzungsvorschlag bei Leo gibt es nicht.

Im Laufe der historisch-politischen Entwicklung haben die Begriffe mehrere Bedeutungswandel erlebt. In Frankreich haben sich andere Traditionen entwickelt als in Deutschland, in Deutschland Ost andere als in Deutschland West. Kerstin Stutterheim, Professorin für AV-Mediendramaturgie und -Ästhetik an der HFF Potsdam-Babelsberg und Jean Breschand, Autor von Le documentaire, l‘autre face du cinéma (angefragt) zeichnen die Entwicklungslinien nach.

Wie wirken sich diese Entwicklungen aus auf die Auswertung von Dokumentarfilmen auf den internationalen Märkten? Insbesondere: Sind französische „films documentaires“ „zu französisch“ für deutsche Zuschauer und umgekehrt? Haben sich die kulturellen Unterschiede etwa im Zuge der Globalisierung der Märkte abgeschliffen? Hängt die Vermarktungschance von Dokumentarfilmen eher vom Thema als von der ästhetischen Form ab?

Fragen an Paul Thiltges (Paul Thiltges Distributions), Sirkka Moeller (Deckert Distribution) und

Michel Noll (ICTV Solverino, Paris, angefragt)

Durch den Thementag führt die Produzentin Bärbel Mauch.

Anmeldungen bitte bis Montag, 30. August 2010 an:

Katarzyna Ozga (FFS) +49 (0)681 3898835, ozga@saarland-filmcommission.de

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