Nachrichten

Freitag, 18. August 2017 · wolkig  wolkig bei 16 ℃ · Hasseler Dorffest 2017Jugendcamp des SV Rohrbach 2017Erneuerung des Partnerschaftsvertrages

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Information und Ratschläge zu häufigen Problemen mit Telefonanbietern

Problem Widerruf:
Grundsätzlich können Telefonverträge, die an der Haustür, per Telefon, Fax oder
im Internet geschlossen wurden, innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden.

Dagegen sind Telefonverträge, die der Verbraucher in einem Ladengeschäft schließt, wie z.B. im örtlichen Shop des Anbieters oder am Sonderverkaufsstand des Anbieters in einem Elektrofachmarkt, grundsätzlich nicht widerruflich.

Wer einen Vertrag direkt beim Anbieter schließt oder einer sofortigen Freischaltung zustimmt, sollte deshalb unbedingt den angebotenen Vertrag mit allen Leistungen und Kosten vor dem Unterschreiben sorgfältig prüfen.

Problem Anbieterwechsel:
Auch bei einem Anbieterwechsel gibt es häufig Probleme.

Deshalb sollten Verbraucher zunächst die Laufzeit bestehender Verträge und deren Kündigungsfristen kontrollieren. Falls Vertragsunterlagen fehlen, sollten sie ihren Anbieter um Vertragskopien bitten.

Sie sollten sich rechtzeitig beim gewünschten neuem Vertragspartner um den Wechsel kümmern, weil der neue Anbieter (häufig viel) Zeit für die Umstellung braucht.
Vor allem Verbraucher, die ihre alte Telefonnummer behalten wollen (so genannte Portierung), sollten nicht selbst kündigen, sondern den neuen Anbieter mit der Kündigung beauftragen, um einen „nahtlosen“ Übergang zu ermöglichen.
Anbieter, die statt des Telefonnetzes ein TV-Kabel zur Übertragung nutzen, können einen kostenpflichtigen Anschluss ohne große Wartezeit erbringen.
Um Doppelverträge zu vermeiden, sollten Verbraucher hier zur Sicherheit den Wunsch zur Rufnummernmitnahme und den gewünschten Übergangstermin handschriftlich auf dem Auftrag vermerken. Dieser Vermerk hilft auch, wenn der neue Anbieter eine großzügige Kündigungs- und Umstellungsfrist vermasselt und
sich deshalb ein Vertrag mit dem bisherigen Anbieter automatisch, aber ungewollt verlängert.
../ 2

Problem Umzug
Obgleich wir in einer hoch mobilen Gesellschaft leben, kann jeder Umzug je nach Anbieter eine Reihe von Problemen aufwerfen, zum Beispiel:
– Der Anbieter besteht für die Restlaufzeit des Vertrages auf Vertragserfüllung, auch wenn er am neuen Wohnsitz keine Leistung anbieten kann.
– Der Anbieter verwendet Kleingedrucktes, wonach ab Wohnungswechsel ein neuer
Laufzeitvertrag (12 bzw. 24 Monate) startet.
– Es werden für die Umzugsbearbeitung saftige Gebühren berechnet.

Die Verbraucherzentralen kämpfen zwar bereits seit längerem gegen nachteilige Umzugsklauseln im Kleingedruckten der Anbieter und appellieren an den Gesetzgeber, die Mobilität, die er alltäglich von uns erwartet, auch zu ermöglichen

Wer aber keine bösen Überraschungen erleben will, sollte möglichst frühzeitig vor jedem geplanten Umzug unter Umständen auch den Telefonvertrag zum Laufzeitende kündigen.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017