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Kinowerkstatt – Programm v. 20. – 23. August 2010!

HItchcocks Geburtstag
In der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, am Freitag, den 20. August, um 19 Uhr noch einmal auf Zelluloid zu sehen: Alfred Hitchcocks wunderbare Screwball-Gangster-Comedy „Über den Dächern von Nizza“ (1955, To Catch a Thief – Regie: Alfred Hitchcock – Drehbuch: John Michael Hayes, nach einem Roman von David Dodge – Kamera: Robert Burks – Schnitt: George Tomasini – Musik: Lyn Murray. – Der Zuschauer fühlt sich in dem Film mit Cary Grant, Grace Kelly (der späteren Prinzessin von Monaco), Jessie Royce Landis, Charles Vanel, John Williams, Brigitte Auber u.a. wie im Urlaub: Hitchcock drehte ‚Über den Dächern von Nizza‘ in Saint-Jeannet, Gourdon, Nizza, Monaco, Grasse, Cannes, Èze Village, Saint-Jean-Cap-Ferrat und Cagnes-sur-Mer. Die rasanten Luftaufnahmen einer Verfolgungsjagd durch mehrere Dörfer wurde um Saint-Paul de Vence gedreht sowie eine längere Filmsequenz einer weiteren Ausflugsfahrt auf der am höchsten gelegenen Küstenstraße Grande Corniche (zwischen Nizza und Monaco) mit einem atemberaubenden Ausblick auf das Mittelmeer und Cap Ferrat.
Ein Juwelendieb treibt an der französischen Riviera sein Unwesen. John Robie, vor dem Zweiten Weltkrieg berüchtigter Juwelendieb, bekannt als die Katze, und während des Kriegs Held der Résistance, wird verdächtigt, da der neue Dieb dessen alte Methode kopiert. Um seine Unschuld zu beweisen, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Gauner. Seine ehemaligen Partner, die allesamt inzwischen einem ehrbaren Beruf im Restaurant Bertani nachgehen, sind verärgert, da sie ihn für den Dieb halten und sich die französische Polizei daher wieder für sie interessiert. Ein Filmklassiker, den man gesehen haben muss.
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Hitchcocks „Die Vögel“
Am Samstag, den 21. August um 21 Uhr dann Hitchcocks „Die Vögel“, (The Birds, 1963 – Regie: Alfred Hitchcock – Drehbuch: Evan Hunter, nach der Erzählung „Die Vögel“ von Daphne Du Maurier mit Tippi Hedren, Rod Taylor, Suzanne Pleshette, Jessica Tandy, Veronica Cartwright, Ethel Griffies, Charles McGraw, Ruth McDevitt, Lonny Chapman, Joe Mantell u.a. – 115 Minuten) Der Film aus seinem Spätwerk, gehört sicher zu den bekanntesten des Suspense – Meisters. Mit dem Horrorthriller lieferte Alfred Hitchcock das Vorbild für zahlreiche weitere Filme. Bemerkenswert ist vor allem auch der Soundtrack, der nur aus elektronischen Geräuschen besteht, es gibt weder Musik noch Vogelgeräusche, sondern nur elektronische Klänge. Komponiert und erzeugt hat sie der deutsche Elektronikpionier Oskar Sala, der am 18. Juli dieses Jahres 100 Jahre alt geworden wäre, auf seinem Mixturtrautonium.

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„Wendy und Lucy“
In der Kinowerkstatt ist an diesem Wochenende, am Samstag, den 14. August, um 21 Uhr, am Sonntag, den 15. August, und Montag, den 16. August, jeweils um 20 Uhr, ein in Amerika und auf zahlreichen Festivals vielbeachteter Film zu sehen: Eine Festivalperle sozusagen ist „Wendy und Lucy“ ( USA 2008) Regie, Buch, Schnitt: Kelly Reichardt mit Michelle Williams, Will Patton, John Robinson, Wally Dalton, Larry Fessenden u.a. (ab 6 Jahren, 80 Min.)
Die obdachlose Wendy fährt in einem alten Honda mit ihrer heißgeliebten Hündin Lucy nach Alaska, wo sie auf einen Job hofft. Eine Autopanne zwingt sie zum unfreiwilligen Zwischenstopp im urbanen Niemandsland von Oregon, wo sie mittellos strandet. Ihr Versuch Hundefutter zu klauen, endet postwendend in Polizeigewahrsam, währenddessen die unbewachte Lucy verschwindet. Verzweifelt sucht Wendy nach ihr und erhält dabei lediglich von einem alten Parkplatzwächter Unterstützung.
Amerika ohne soziales Netz ist ein Ort ohne Hoffnung. So muss es Michelle Williams in Kelly Reichardts bedrückendem, minimalistischen Independent-Drama feststellen.
Kelly Reichardt bleibt ihrem asketischen Stil treu und erzählt ihre Geschichte ausgeprägt reduziert: Wie man ohne soziale Absicherung in den USA überleben kann, aber auch, ob die Gesellschaft noch zusammenhält, oder jeder auf sich gestellt ist.
Die großartige Michelle Williams stellt sich als Wendy diesen Bedingungen mit kämpferischer Würde, aber findet keinen Ausweg aus der Abwärtsspirale in einer feindlichen Welt, die eher an Wildnis denn an Zivilisation gemahnt.

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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer werden 50!
Am 9. August 1960, genau vor 50 Jahren, veröffentlichte der Thienemann-Verlag das Kinderbuch “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer”. Der Autor des Erfolgsbuches war kein geringerer als Michael Ende (1929 bis 1995), der Vater von Bestsellern wie “Momo” und “Die unendliche Geschichte”. Michael Ende gelang mit diesem Kinderbuch der Durchbruch, sein Buch verkaufte sich weltweit mehr als 4 Millionen mal und wurde in 33 Sprachen übersetzt.
Die Kinowerkstatt St. ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt den ersten Teil der Abenteuer von „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ inszeniert von der Augsburger Puppenkiste am Sonntag, den 22. August, um 16 Uhr im Kinder- und Familienkino.
Eine Insel mit zwei Bergen, genannt Lummerland, ist die Heimat von Lukas, dem Lokomotivführer. Regiert wir Lummerland von König Alfons, dem Viertelvorzwölften. Eines Tages bringt der Briefträger ein Paket nach Lummerland. Darin befindet sich Jim Knopf. Der Junge wird bald der beste Freund von Lukas. Als auf Lummerland akuter Platzmangel ausbricht, machen sie sich gemeinsam auf die Reise, erleben spannende Abenteuer, treffen so merkwürdige Wesen wie den Scheinriesen Tur-Tur und retten schließlich die chinesische Prinzessin Li-Si aus dem Drachenland. Die 1960 erschienene Geschichte von Michael Ende wurde bereits 1961 erstmals von der Puppenkiste verfilmt. Die 1976 produzierte farbige Version der Jim-Knopf-Reihe ist ein absoluter Klassiker der Puppenkiste und wird bis heute immer wieder gezeigt.

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