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Sibylle Knauss, in der Stadtbücherei St. Ingbert

Die Frauen sind es, denen das literarische Interesse von Sibylle Knaus von Anbeginn ihrer literarischen Arbeit gilt. Seit 1981 stellte sie immer wieder historische Frauengestalten in den Mittelpunkt ihrer Romanportraits. Angefangen von Elise Lensing, der Geliebten Friedrich Hebbels in „Ach Elise oder Lieben ist ein einsames Geschäft“, 1981 über die Mörderin Jean Paul Marats, Charlotte Corday, im gleichnamigen Roman 1988, bis hin zu Marlene, der Cousine Eva Brauns, die im Roman „Evas Cousine“ in eine Scheinwelt flüchtete, und Jeanne Auclaire, die 1609 im französischen Fischerdorf St. Pée als Hexe verdächtigt wird. Sie ist die Heldin im Roman „Füße im Feuer“, der 2003 erschien.

Von 1981 an waren Knauss’ Romane auf hohem literarischen Niveau akzeptiert und viel beachtet.
Ihren ersten Roman stellte Sibylle Knauss in St. Ingbert im St. Ingberter Literaturforum (ILF) in der Stadthalle vor. Von 1983 bis 1986 war die Autorin auch Sprecherin des Literaturforums St. Ingbert.

In diesem Jahr erhält Sibylle Knauss den Kunstpreis des Saarlandes auf dem Gebiet der Literatur.
Sie wurde 1944 in Unna geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf und studierte Germanistik, Anglistik und Theologie in München und Heidelberg. Seit 1981 arbeitet sie als freie Autorin. Mehr als 20 Jahre lebte und arbeitete sie unter anderem als Gymnasiallehrerin am Albertus-Magnus-Gymnasium in St. Ingbert. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist sie als Professorin an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg in der Sparte Drehbuch tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Remseck bei Stuttgart.

Die Jury würdigt mit der Verleihung des Kunstpreises die hohe literarische Qualität ihrer Arbeit. Dazu sagt Kultusminister Jürgen Schreier: „Ich freue mich über das Votum der Juroren, …“.

Weitere Informationen bei der Stadtbücherei St. Ingbert, Telefon: 06894/9225-711.

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