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Bergmannsfrühstück im Zechenhaus

Bis ins 19. Jahrhundert war Sankt Ingbert ein kleines, beschauliches Bauerndorf. Mit der Eröffnung der Kohlengrube erlebte der Ort einen rasanten Aufschwung. Ende der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts endete die Ära des Bergbaus in der Ingobertusstadt. Aber noch heute sind eindrucksvolle Zeugnisse dieser industriegeschichtlichen Epoche zu entdecken, wie die Teilnehmer am Samstag, 25. September erfahren werden.
Egon Irmscher führt über den historischen Grubenpfad vorbei an Gebäuden und Förderstandorten des Steinkohlebergbaus in Sankt Ingbert. Die Wanderung endet beim alten Zechenhaus, wo auf die Teilnehmer ein reichhaltiges „Bergmannsfrühstück“ wartet.
Frisch gestärkt geht es zur Einfahrt ins Besucherbergwerk Rischbachstollen. Die Befahrung beginnt stilecht in der so genannten Kaue, wo zunächst die Kleider gewechselt werden. Ausgerüstet mit echter Fahrjacke, Helm, Arschleder, Batteriegürtel und Kopflampe geht es dann in den alten ehemaligen Grubenstollen. Das aus Sandsteinen gemauerte Mundloch gehört zu den schönsten im Saar-Revier und ist das einzige, das noch aus bayerischer Zeit erhalten ist.
Start: Samstag, 25. September, 11 Uhr, Parkplatz am Zechenhaus, Obere Rischbachstraße (Einfahrt gegenüber der Bergmannsstatue). Pauschalpreis: 12 Euro (Kinder bis 10 Jahre 8 Euro): Führung durch den Grubenpfad und Besuch des Rischbachstollens mit „Bergmannsfrühstück“

Kartenvorbestellung bei der Kulturverwaltung der Stadt St. Ingbert,
Tel. 06894/13514.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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