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„Energetische Sanierungen sind steuerlich absetzbar“

Ständige Änderungen in den Förderprogrammen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der KfW führen zu einer zunehmenden Verunsicherung der Verbraucher.
Seit dem 12. Juli können wieder Förderanträge für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie bei dem BAFA gestellt werden. Aber seit dem 1. September 2010 hat die KfW unter anderem die Förderungen für Einzelmaßnahmen in der Zuschussvariante und die Zuschüsse für die Optimierung bestehender Heizungsanlagen gestrichen. Es gibt nur noch Zuschüsse für das Erreichen der energetischen Anforderungen an ein sogenanntes KfW- Effizienzhauses. Für den Nachweis bedarf es einer umfänglichen Energieberatung eines zugelassenen Energieberaters.
Die Energieberater der Verbraucherzentrale können in einer Erstberatung das Verfahren erklären.
Aufgepasst! Nicht für jeden ist eine umfassende energetische Sanierung finanzierbar. Viele Verbraucher wollen zunächst nur die Fenster erneuern, das Dach dämmen oder eine neue Heizung einbauen. Hier gibt es nach wie vor die Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen. Insbesondere lohnintensive Arbeiten wie z.B. Dacherneuerungen können zu hohen Steuereinsparungen im Rahmen der gesetzlich vorgegebenen Grenzen führen.
Alternativ kann man staatliche zinsgünstige Darlehen im Programm Wohnraum-Modernisierung in Anspruch nehmen. Darüber hinaus gibt es regionale Förderprogramme, wie z.B. im Kreis Saarlouis für die Installation einer Solaranlage zur Brauchwassererwärmung oder von den Stadtwerken Merzig bei Umstellung auf eine Gasbrennwertheizung bei Abschluss eines Erdgasliefervertrages.
Die Energieberater der Verbraucherzentrale empfehlen, Investitionen in die energetische Gebäude- und Anlagesanierung gezielt anzugehen. Eine Förderung hilft, die Amortisationszeit zu verkürzen.
Welche Investitionen sind sinnvoll? Welche Förderungen gibt es? Wie werden Anträge gestellt? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?
Zur Beantwortung dieser Fragen und für Beratungen zu Fördermitteln sowie zur Antragstellung für die energetische Gebäude- und Anlagensanierung stehen die Energieberater der Verbraucherzentrale zu einem persönlichen Gespräch bereit.
Für eine persönliche Beratung in einer der 14 Energieberatungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich.
In St. Ingbert finden jeden Montag Energieberatungen durch die Verbraucherzentrale statt im Infocenter der Stadtwerke, Kaiserstraße 71. Anmeldung unter 06894 / 955 2550.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017