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Kinowerkstatt – Programm vom 24. – 26. September 2010

„London Nights“
Kultfilm und Geheimtip ist in den Kinos derzeit „London Nights“ (Großbritannien 2008. Originaltitel: Unmade Beds. Regie: Alexis Dos Santos. Darsteller: Fernando Tielve, Déborah François, Michiel Huisman, Iddo Goldberg, Richard Lintern, Katia Winter, Alexis Dos Santos, Lucy Tillet. FSK-Freigabe ab 12 Jahren. Länge: 93 Minuten). Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt „London Nights“ an diesem Wochenende, Freitag, den 24. September, um 19 und 21:45 Uhr, sowie am Samstag, den 25. September, um 21 Uhr.
Ein junges Trio driftet durch das Londoner East End: Vera aus Belgien, Axl aus Spanien und der rätselhafte Röntgen-Mann. Die Filmmusik bestimmt den Rhythmus dieser unbestimmten, groovenden Momentaufnahme von Regisseur Alexis Dos Santos.
Der Originaltitel dieses sympathischen Films ist „Unmade Beds“. Und er bringt das Lebensgefühl seiner drei Helden weit besser auf den Punkt als der vom deutschen Verleih gewählte „London Nights“. Bekommen wir es hier doch mit einem liebenswerten Trio zu tun, das sich in einer Londoner WG im coolen East End kennen gelernt hat.
Presse: „So zärtlich und überirdisch schön!“ THE NEW YORK TIMES. „Berauschend!“ VILLAGE VOICE

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„Briefe an Julia“
Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt am Samstag, den 25. September, um 18 Uhr; und am Sonntag, den 26. September, um 20 Uhr „Briefe an Julia“ (USA 2010 – Originaltitel: Letters to Juliet – Regie: Gary Winick – Darsteller: Amanda Seyfried, Vanessa Redgrave, Gael García Bernal, Christopher Egan, Franco Nero, Oliver Platt, Luisa Ranieri, Ashley Lilley – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 105 min.)
Man kann „Briefe an Julia“ als kurzweilige Unterhaltung betrachten (die zwar nicht lange in Erinnerung bleibt) – aber immerhin für knappe zwei Stunden zum Eintauchen in die wunderschöne Kulisse der Toskana einlädt. Als absoluter Hingucker erweist sich mal wieder Vanessa Redgrave, die – egal in welchem Film sie auftritt, elegant zurückhaltend in ihrem Spiel und trotzdem mit dem für einen Liebesfilm nötigen Schuss Sehnsucht und Leidenschaft in den blitzenden Augen – dem Ganzen einen Hauch großes Kino verleiht.
Als die New Yorker Journalistin Sophie (Amanda Seyfried) zusammen mit ihrem Verlobten, dem angehenden Restaurantbesitzer Victor (Gael García Bernal), in seine Heimat fliegt, hofft sie auf ein paar unbeschwerte, romantische Urlaubstage. Führt sie die Reise doch nach Verona, die Stadt von Romeo und Julia! Schnell muss Sophie jedoch feststellen, dass Victors Leidenschaft eher der italienischen Kochkunst als ihr und der Schönheit Veronas gilt.
Sie begibt sich daraufhin allein auf Entdeckungstour durch die Gassen der Altstadt und findet unverhofft die Romantik, die sie gesucht hat: „Julias Sekretärinnen“ – vier Frauen, die jeden Tag Briefe von Liebenden aus aller Welt beantworten, die sich in Herzensangelegenheiten an Julia wenden. Während Victor auf der Suche nach kulinarischen Genüssen durchs Land reist, schließt sich Sophie den Frauen an. Die fleißigen Sekretärinnen Julias beantworten jeden Tag körbeweise Post der gebrochenen Herzen, wobei schon mal ein Brief verloren gehen kann. Solch einen entdeckt Sophie, der vor über fünfzig Jahren geschrieben wurde und den Empfänger nie erreicht hat. Daraufhin nimmt sie Kontakt zu Claire (Vanessa Redgrave), der Verfasserin des Briefes auf, um der Liebe vielleicht doch noch zu ihrem Recht zu verhelfen. Claire kehrt tatsächlich zurück an den Ort ihrer Jugend und begibt sich gemeinsam mit Sophie und ihrem Enkel Charlie (Christopher Egan) auf die Suche nach ihrer großen Jugendliebe, die sie einst zurücklassen musste. Eine Reise durch die betörende Landschaft der Toskana beginnt, von deren Ausgang niemand zu träumen gewagt hätte …»People want to believe in true love«, weiß Sophie dazu nur zu sagen.
Der Film greift eine Tradition auf, die in Verona seit den 1970er Jahren bis heute Bestand hat: Der „Club di Giulietta“ existiert tatsächlich und beantwortet die Briefe unglücklich Verliebter.

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Familienkino: „Blöde Mütze“

Im Familienkino der Kinowerkstatt ist am Sonntag, den 26. September, um 16 Uhr der Film „Blöde Mütze“ (Deutschland 2006 – Regie: Johannes Schmid – Darsteller: Johann Hillmann, Konrad Baumann, Lea Eisleb, Inka Friedrich, Stephan Kampwirth, Andreas Hoppe, Claudia Geisler – Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 6 – Länge: 91 min.) zu sehen.
Martin (Johann Hillmann) ist ein aufgeweckter Junge, nur etwas zu klein und schmächtig geraten für sein Alter. Mit seinen Eltern ist er ins verschlafene Örtchen Bellbach gezogen. Neue Stadt, neues Zuhause, neue Schule – doch damit nicht genug der Veränderungen, denn auch mit Martins Gefühlsleben geschieht Ungewohntes!
Als er der gleichaltrigen Silke (Lea Eisleb) begegnet, ist da auf einmal dieses seltsame Kribbeln in seinem Bauch … Zu dumm, dass es da noch den ober-coolen Oliver (Konrad Baumann) gibt, der ziemlich gut mit Silke befreundet ist. Allerdings – wer nicht wagt, der nicht gewinnt …
BLÖDE MÜTZE! ist eine amüsante, warmherzige und bewegende Geschichte über Freundschaft, Familie und das große Abenteuer erwachsen werden.

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