Nachrichten

Dienstag, 24. Oktober 2017 · bedeckt  bedeckt bei 12 ℃ · Pressemitteilung zum Doppelhaushalt 2017/2018Skischule bietet Trainingswoche & Skikurs für LangläuferAutogenes Training in Blieskastel

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Programm Kinowerkstatt vom 8. – 11. Oktober 2010

Wie ein einziger Tag – Ein Liebesfilm.
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt in Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst Saarpfalz am Freitag, den 8. Oktober, um 19 Uhr den Speilfilm „Wie ein einziger Tag“ (USA 2004) von Nick Cassavetes, Drehbuch: Jan Sardi nach dem Roman „The Notebook“ von Nicholas Sparks, mit Gena Rowlands, James Garner, Rachel McAdams, Ryan Gosling.

Es hat schon fast Tradition, dass zum Welthospiztag der Ökumenische Ambulante Hospiz- und Paliativberatungsdienst gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung Saarpfalz und der Kinowerkstatt St. Ingbert einen Film zu einem hospizlichen Thema anbieten. Auch Alzheimer und Demenzerkrankungen fallen in diesen Themenbereich.
Im vorliegenden Film geht es allerdings nicht um Krankheitsrealtitäten und wissenschaftliche Erkenntnisse – es handelt sich vielmehr um eine behutsame und einfühlsame (Liebes-)Geschichte, die uns die Möglichkeit näher bringt, dass die Liebe den Tod und das Vergessen überwinden kann: Noah (Ryan Gosling) und Allie (Rachel McAdams) verlieben sich im Urlaub unsterblich ineinander. Der Urlaub geht vorbei, widrige Umstände verhindern die Fortführung ihrer Beziehung. Doch was immer Allie und Noah tun, die vergangene Sommerliebe geht ihnen nie aus dem Sinn. Kurz vor ihrer Hochzeit macht sich Allie schließlich auf den Weg, um Noah noch einmal zu sehen. Diese Geschichte steht in einem geheimnisvollen Notizbuch. Der alte Duke (James Garner) liest daraus jeden Tag seiner senilen Frau (Gena Rowlands) im Altenheim vor.
Allies Gedächtnis schwindet aufgrund einer Demenzerkrankung. Nur manchmal hat sie helle Momente und erinnert sich daran, wer sie und wer der Mann ist, der ihr aus einem Notizbuch immer wieder dieselbe Geschichte vorliest. Es ist die Liebesgeschichte ihrer Jugend.
Kameramann Robert Fraisse („Ronin“, „Sieben Jahre in Tibet“) schafft es, einem den Atem zu rauben, mit seinen unverwechselbaren Naturaufnahmen und Lichtstimmungen.

———————————————————–

Das Konzert

Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Samstag, den 9. Oktober, um 21 Uhr sowie am Montag, den 11. Oktober, um 20 Uhr die Komödie „Das Konzert“ (Frankreich / Belgien / Italien / Rumänien 2009) von Radu Mihaileanu mit Aleksei Guskov, Dmitri Nazarov, Mélanie Laurent, François Berléand, Miou-Miou – (FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 122 min.)
In Frankreich war „Das Konzert“ bereits ein Publikumshit. Zu Recht: Regisseur Mihaileanu hat sein Leitmotiv des Hochstaplers wunderbar variiert und lässt einen abgesetzten Dirigenten seine alten Musiker zusammensuchen: Aus Möbelpackern und Handy-Verkäufern wird für einen Abend das Bolschoi-Orchester.
Filipov, einst Moskauer Stardirigent, weigerte sich während der Herrschaft des kommunistischen Regimes, die jüdischen Musiker seines Orchesters zu entlassen und wurde zur Strafe zur Putzhilfe degradiert. Nun also ist er schwermütig geworden, alkoholkrank und zudem das Opfer des Hohns des Direktors. Als Filipov im Zuschauerraum entdeckt wird, schicken sie ihn umgehend zum Putzen ins Büro des Chefs.
Dort findet Filipov ein Fax. Es ist der Hilferuf eines Pariser Konzerthauses. Dringend sucht man dort ein Orchester. Filipov versteckt die Nachricht und fasst an diesem Tag einen Plan: Er wird seine alten Musiker zusammensuchen, sie werden sich als das Bolschoi-Orchester ausgeben, nach Paris reisen und dort ein letztes Konzert spielen. Dabei arbeiten die Musiker längst als Möbelpacker oder Handy-Verkäufer. Ihnen fehlen Instrumente und Übung und Geld für Flugtickets…
Radu Mihaileanu ist ein fulminanter, rasanter Film über Menschlichkeit, Liebe, Verantwortung und die alles verbindende Macht der Musik gelungen. Neben dem russischen Stardarsteller Aleksei Guskov spielen Dmitri Nazarov sowie Mélanie Laurent („Inglorious Basterds“, „Keine Sorge mir geht’s gut“) als junge Violonistin und Miou-Miou („Science of Sleep – Anleitung zum Träumen“) als ihre Agentin die Hauptrollen.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017