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Immer einen Ton daneben

Die wahre Geschichte der extravaganten Bankierstochter Florence Forster Jenkins, die gegen alle naturgegebenen und gesellschaftlichen Widerständen an ihrem Ziel festhielt, Opernsängerin zu werden, ist bis heute eine faszinierendes Unikum. Florence, die von Mutter Natur mit allem, nur nicht mit einer schönen Gesangsstimme gesegnet war, schaffte es dank ihrem unbeugsamen Willen und des üppigen Familienerbes eine durchaus erfolgreiche Karriere als schlechteste Opernsägerin Amerikas einzuschlagen. Deren fulminanter Höhepunkt war 76jährig ein Konzert in der völlig ausverkauften New Yorker Carnegie Hall.
Fernab schnöder musikalischer Konventionen zelebrierte Florence Forster Jenkins ihre Freude an der Musik. Ihre CDs sind heute noch Bestseller Désirée Nick spielt und (vor allem singt!) diese Frau des sagenhaften Dilettantismus mit der ihr eigenen Forschheit, einem durch nichts zu trübenden Selbstbewusstsein und der unzerstörbaren Geduld der Minderbegabten – immer eine Note daneben, immer leicht unrhythmisch, mit inbrünstiger Hingabe.

Karten zu Souvenir am Montag, 15. November, 19.30 Uhr, in der Stadthalle Sankt Ingbertgibt es im Vorverkauf zum Preis von 16,50 Euro, ermäßigt 14,50 Euro und an der Abendkasse 18,50 Euro, ermäßigt 16,50 Euro. Weitere Informationen bei der Abteilung Kultur unter Tel. 06894 13-521.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017