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Verbraucherzentrale zu Bahn-Tel-Nr.

Die alte Rufnummer 11861 ruhte zunächst, nachdem die Deutsche Bahn-AG die Nummer abgeschaltet hatte, diese wurde jedoch aus nicht nachvollziehbaren Gründen von der Bundesnetzagentur wieder freigegeben und von dem bekannten Telekommunikationsdienstleister 01018 GmbH erworben.
Bei Nutzung der alten Verbindungsnummer wird man nunmehr mit dem Call-Center dieses Unternehmens verbunden und ein Leitungsaufbau zur Deutschen Bahn-AG wird zu einem Tarif von 1,99 € hergestellt.
Verbraucher laufen dadurch Gefahr, mit extrem hohen Telefongebühren überzogen zu werden, zumal sie in Unkenntnis der entstehenden Gebühren über diesen Verbindungsaufbau handeln. Der Minutenpreis muss nämlich erst ab einem Minutentakt von 2,00 € durch eine deutliche und unverkennbare Preisansage vor Zustandekommen der Verbindung informiert werden, so § 66 b) Abs. I Telekommunikationsgesetz (TKG)
Diese Vorgehensweise der Fa. < 01018-GmbH> ist bedenklich, soweit eben der Eindruck suggeriert wird, dass zu bekannten Konditionen der Verbindungsaufbau zu der Deutschen Bahn-AG erfolgt.

Die Verbraucherzentrale des Saarlandes e. V. warnt eindringlich vor der Nutzung der Altnummer, die auch heute noch von Verbrauchern aus Unkenntnis über die neue Hotline-Nummer verwendet wird.
Die aktuelle Hotline-Rufnummer 01805/996633 wird mit einem Gebührentakt von 14 Cent/Min. von der Deutschen Bahn-AG vorgehalten, wobei es in jedem Fall wünschenswert wäre, einen kostenlosen Service für die Nutzer der Bahn anzubieten.

Wenn die Verbraucher eine Servicenummer verwenden, die mit den Ziffern << 118... >> beginnt, muss darauf geachtet werden, ob eine deutliche und verständliche Preisangabe vor Verbindungsaufbau gemäß § 66 b) Abs. I TKG erfolgt. Ist dieses Erfordernis nicht eingehalten, weil zum Beispiel der Gebührentakt/ Min. unter der Gebührenpreisgrenze von 2 € geschaltet ist, sollte in jedem Fall vor Verbindungsaufbau nachgefragt werden, zu welchen Gebühren das Gespräch pro Minute abgerechnet wird oder vorab recherchiert werden, welche Kosten auf einen zukommen.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017