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Kinowerkstatt – Programm vom 22. – 26. Oktober 2010

Aufstand der Spielzeug-Rentner: „Toy Story 3“
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Freitag, den 22. Oktober um 19 Uhr, am Samstag, den 23. Oktober um 21 Uhr, sowie am Sonntag, den 24. Oktober, um 16 Uhr „Toy Story 3“ (USA 2010) Regie: Lee Unkrich, Darsteller: (Stimmen) Michael „Bully“ Herbig, Rick Kavanian, Christian Tramitz, Carin C. Tietze. (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 103 min.)
Dass Animationsfilme nicht nur etwas für Kinder sind, sondern auch für Erwachsene einen hohen Erkenntnisgewinn und Spassfaktor haben können, hat sich inzwischen herumgesprochen. Beispiele dafür sind „Oben“, „Wall-E – Der letzte räumt die Erde auf“, „Mary & Max“, „Coraline“, „Der fantastische Mr. Fox“, „Ratatouille“, „Ich – Einfach Unverbesserlich“ und auch „Toy Story 3“. Dem will die Kinowerkstatt Rechnung tragen und zeigt „Toy Story 3“ daher auch im Abendprogramm, was natürlich Eltern nicht daran hindern sollte, zu diesem besonderen Früh-Abendereignis auch jüngere Zuschauer einzuladen.
Ab auf den Dachboden oder in die Müllverbrennungsanlage? Im dritten Teil der „Toy Story“-Saga versuchen die alten Spielzeughelden um Cowboy Woody und Astronaut Buzz Lightyear ihrer Entsorgung zu entkommen. Hinter ihrem lustigen Kampf steckt die ernste Frage, wie es sich in Würde altern lässt.
Vor diesem Tag haben sich Sheriff Woody, Space-Ranger Buzz Lightyear und die anderen Toys immer gefürchtet: Aus ihrem kleinen Besitzer Andy ist mittlerweile ein Teenager geworden, der gerade seine Sachen fürs College packt. Und da ist kein Platz mehr für Spielzeugcowboys, Weltraumhelden, Steckkartoffeln und Plastikdinosaurier.
Enttäuscht schmuggeln sich die Spielzeuge in einen Karton mit Spenden für den Sunnyside-Kindergarten – und kommen vom Regen in die Traufe. In diesem Chaos aus klebrigen kleinen Händen, die es auf die „neuen“ Spielzeuge abgesehen haben, ist ihre größte Herausforderung, erstmal zusammenzubleiben und sich nicht – weder ganz noch in Teilen – zu verlieren.
Und plötzlich stehen sie auch noch den einheimischen Spielzeugen im Sunnyside-Kindergarten gegenüber: einer wild gemischten Toy-Truppe um Anführer Lotso, einem Plüschbär, der nach Erdbeeren riecht. Sind diese Spielzeuge wirklich alle so herzlich, aufgeschlossen und nett, wie es auf den ersten Blick scheint? Apropos erster Blick: Für Barbie und Ken (ja genau der Ken) scheint es tatsächlich Liebe auf den ersten Blick zu sein, als sie das erste Mal aufeinandertreffen …
DER SPIEGEL:“Am Ende droht das Höllenfeuer: In einer Müllverbrennungsanlage rutschen der Spielzeug-Cowboy Woody und seine Freunde bedrohlich einem gleißend roten Schlund entgegen – Pixar Animation Studios meets Hieronymus Bosch. Es ist nur eine von vielen Wendungen in diesem dritten und vermutlich finalen Teil der Spielzeug-Saga „Toy Story“, die auf bildgewaltige Weise von solch schwierigen Themen wie Existenzangst und Exitus erzählen.
Das ist die ernste Botschaft hinter dem schreiend komischen Selbstbehauptungskampf der Fell-, Gummi- und Plastikfiguren: Wer seine Existenz nicht mit Sinn füllen kann, ist schon so gut wie tot. So lässt sich „Toy Story 3″ durchaus als Plädoyer für ein Recht auf Arbeit lesen.“
CINEMA: „Mit TOY STORY 3 haben sich die Macher von „Findet Nemo“, „Ratatouille“, „Wall-E – Der letzte räumt die Erde auf“ und „Oben“, wieder einmal selbst übertroffen. Ihr elfter Animationsfilm bietet perfekte Kinounterhaltung: sensationelle Animation, tolle Action, Gags am laufenden Band und fabelhafte neue Figuren. Und ihren deutschen Fans präsentieren sie deshalb auch drei tolle Synchronstimmen, die in dieser unschlagbaren Kombination schon lange nicht mehr zu hören waren: Michael „Bully“ Herbig spricht Sheriff Woody, Rick Kavanian ist die Stimme von Dino Rex und Christian Tramitz gibt alles als brandneue Figur Ken.“

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Filmische Reise mit „Babys“ für das Fachpublikum: Eltern und Erzieher
Die Kinowerkstatt lädt am Freitag, den 22. Oktober, um 21:45 Uhr, am Sonntag, den 24. Oktober, um 20 Uhr, am Montag, den 25. Oktober, um 20 Uhr und am Dienstag, den 26. Oktober, um 18 Uhr mit dem Film „Babys“ (Frankreich 2009, Originaltitel: Bébés), Regie: Thomas Balmès mit Mari, Bayarjargal, Hattie und Ponijao (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 79 min.) zu einer filmischen Reise ein, die ebenso universell wie originell ist: Von den Weiten der Mongolei über Namibia und San Francisco bis hin ins lärmende Tokio spannt der französische Regisseur Thomas Balmès, selbst Vater von drei Kindern, in BABYS den Bogen seiner poetischen Beobachtungen. Mit verblüffend intimen, aber nie voyeuristischen Bildern dokumentiert er, wie sich vier kleine Persönlichkeiten vom Säugling zum Kleinkind entwickeln. Dabei fängt er die rührendsten, lustigsten und unbeschwertesten Momentaufnahmen auf dem Weg ins Leben ein, und ihm gelingt ein zärtliches Abenteuer, das die Magie und die Wunder des Alltags mit Leichtigkeit einfängt.
Sie heißen Ponijao, Bayarjargal, Mari und Hattie. Geboren in Namibia, in der Mongolei, in Japan und in den USA. Einfühlsam begleitet die Kamera die neuen Erdbewohner vom ersten Atemzug bis zu den ersten Schritten auf wackeligen Beinen. Zwei von ihnen leben fernab der Zivilisation, die beiden anderen mitten in der Großstadt. Sie sind Einzelkind oder Teil einer Großfamilie. Doch so unterschiedlich ihre Herkunft ist, so verschieden die Kulturen sind, in denen sie aufwachsen – wenn Babys brabbeln, glucksen und lachen, klingt es überall auf der Welt gleich.
In zeitlicher Abfolge dokumentiert der Film die Entwicklung der Kinder und macht in wunderbar authentischen Bildern deutlich, dass es keine Rolle spielt, ob sie in einer Jurte oder in einem Hochhaus-Apartment ihre Umgebung entdecken, lachen und weinen, Vertrauen und Ängste entwickeln, Geborgenheit suchen und Liebe finden. Denn im Laufe eines Jahres mausern sich alle vier Babys vom hilflosen Säugling zum selbstbewussten kleinen Individuum.

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