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„Trotz Ökostromaufschlag Geld gespart“

Sie hatte sich bewusst für einen „echten“ Ökostromanbieter entschieden, auch wenn dieser etwas mehr berechnet. Wie die Energieberater der Verbraucherzentrale ist die Umweltschützerin der Meinung, dass man nur dann von Ökostrom reden kann, wenn der Bau neuer Wind-, Solar- und Wasserkraftwerke unterstützt wird. Dieses Engagement lässt sie sich ein paar Euro kosten. Nicht jedes Angebot, das sich Ökostrom nennt, erfüllt den hohen Anspruch eines Zusatznutzens für die Umwelt.
Im vorliegenden Fall war der Stromverbrauch geringer als im Vorjahr, so dass es trotzdem zu einer Erstattung kam.

Eine der Ursachen für die Einsparung war das Abschalten des Gefriergerätes. Große Vorratshaltung mit Tiefkühlkost ist für eine Person nicht unbedingt notwendig. „Das kleine 3-Sterne Fach des Kühlschranks genügt mir“, erläutert die Betroffene. „Heutzutage kann man immer und überall frische Lebensmittel kaufen, oft sogar in Bioqualität. Gerade die Saarbrücker Innenstadt hat ein reichhaltiges Angebot für den kleinen Einkauf während der Woche.“ Der Jahresstromverbrauch konnte so auf weniger als 1000 kWh gesenkt werden. Das ist für einen Ein-Personen-Haushalt super, sagen die Energieberater der Verbraucherzentrale. Für einen Haushalt mit mehr als einer Person mag eine Gefriermöglichkeit, die über das 3-Sterne-Fach des Kühlschranks hinausgehrt, schon unentbehrlicher sein, wissen auch die Fachleute der Verbraucherzentrale. Aber ein Zwei-Personen-Haushalt sollte es dennoch schaffen, weniger als 2000 kWh zu verbrauchen, ein Vier-Personen-Haushalt weniger als 3000 kWh (jeweils ohne elektrische Warmwasserbereitung).

Vielfältige Tipps zum Stromsparen haben die Fachleute von der Verbraucherzentrale parat. In einem ausführlichen Beratungsgespräch kann auch geklärt werden, wo die Stromfresser im Einzelfall zu suchen sind. Hierbei hilft die Ausleihe eines Stromverbrauchs-Messgerätes.
Die Energieberater der Verbraucherzentrale sind darüber hinaus behilflich bei der Suche nach einem neuen Stromanbieter und erläutern, welche Ökostromangebote einen Zusatzgewinn für die Umwelt darstellen.
Für eine persönliche Beratung in einer der 14 Energieberatungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich.
In St. Ingbert finden jeden Montag Energieberatungen durch die Verbraucherzentrale statt im Infocenter der Stadtwerke, Kaiserstraße 71. Anmeldung unter 06894 / 955 2550.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017