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Das Konzert“ – auf Wunsch verlängert

„Das Konzert“ ist zu Recht ein Publikumshit: Regisseur Mihaileanu hat sein Leitmotiv, das des Hochstaplers, wunderbar variiert und lässt einen abgesetzten Dirigenten seine alten Musiker zusammensuchen: Aus Möbelpackern und Handy-Verkäufern wird für einen Abend das Bolschoi-Orchester.
Filipov, einst Moskauer Stardirigent, weigerte sich während der Herrschaft des kommunistischen Regimes, die jüdischen Musiker seines Orchesters zu entlassen und wurde zur Strafe zur Putzhilfe degradiert. Nun also ist er schwermütig geworden, alkoholkrank und
zudem das Opfer des Hohns des Direktors. Als Filipov im Zuschauerraum entdeckt wird, schicken sie ihn umgehend zum Putzen ins Büro des Chefs.
Dort findet Filipov ein Fax. Es ist der Hilferuf eines Pariser Konzerthauses. Dringend sucht man dort ein Orchester. Filipov versteckt die Nachricht und fasst an diesem Tag einen Plan: Er wird seine alten Musiker zusammensuchen, sie werden sich als das Bolschoi-Orchester ausgeben, nach Paris reisen und dort ein letztes Konzert spielen. Dabei
arbeiten die Musiker längst als Möbelpacker oder Handy-Verkäufer. Ihnen fehlen Instrumente und Übung und Geld für Flugtickets…
Radu Mihaileanu ist ein fulminanter, rasanter Film über Menschlichkeit, Liebe, Verantwortung und die alles verbindende Macht der Musik gelungen. Neben dem russischen Stardarsteller Aleksei Guskov spielen Dmitri Nazarov sowie Mélanie Laurent („Inglorious Basterds“, „Keine Sorge mir geht’s gut“) als junge Violonistin und Miou-Miou („Science of Sleep – Anleitung zum Träumen“) als ihre Agentin die Hauptrollen.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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