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Förderseminar über Internationale Partnerschaften

Die Praktiker der Städte- und Schulpartnerschaften erleben einen wahren Nachfrage-Boom – ganz im Gegensatz zur landläufigen Meinung: Internationale Begegnungen, gemeinsame Projekte und die Erweiterung des eigenen Horizonts sind in allen Generationen gefragt wie nie. Das hängt nicht nur mit der EU-Erweiterung zusammen sondern gerade bei jungen Leuten mit der Erkenntnis, dass mehr Sprachen lernen und mehr Wissen über andere Länder die beruflichen Chancen entscheidend verbessern können.
Neben den mancherorts noch verfügbaren kommunalen Mitteln zur Förderung internationaler Begegnungen und Partnerschaften, geht es um die Suche nach anderen „Fördertöpfen“. Die EU hat die Etats für das Programm „Lebenslanges Lernen“, welches die Programme COMENIUS und Leonardo für den Schul- und Bildungsaustausch beinhaltet, für den Zeitraum 2007-2013 deutlich erhöht und das neue Programm COMENIUS-Regio und sogar einen Freiwilligendienst für Senioren eingeführt. Die EU unterstützt die Städtepartnerschaften durch ein eigenes Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ und die Kriterien für 2011 haben sich weitestgehend verändert. Mit „Jugend in Aktion“ fördert die EU auch Jugendbegegnungen, Freiwilligendienste und lokale sowie transnationale Jugendprojekte. Diese Programme, die neuen Onlineformulare der EU und weitere Förderanträge werden in der Kreisverwaltung in Homburg am 15. November 2010, vorgestellt.
Auch das Auswärtige Amt fördert vor allem im Jugendbereich. Es gibt einen neuen Fonds für Jugendprojekte mit allen Ländern, dazu Sonderfonds für Frankreich, Großbritannien, Polen, Tschechien, Russland, die Türkei und demnächst auch Italien. Zudem gibt es Fonds für Schulpartnerschaften mit Staaten auch außerhalb der EU. Ergänzt werden die staatlichen Förderungen durch die von Stiftungen, die ebenfalls ihre Angebote erweitert haben. Für Schulen ist es wichtig, diese Angebote zu nutzen und zum Beispiel auch ihre F ö r d e r v e r e i n e direkt Anträge stellen können.
Das Problem ist das Wissen um die Förderquellen und die oft mühsame Antragstellung. Zudem gibt es ständig Veränderungen. Deshalb werden in einem Tagesseminar am Montag, 15.November (13 bis 16.45Uhr), im Forum in Homburg , die über siebzig für internationale Begegnungen nutzbaren Förderprogramme für 2011 vorgestellt und Anträge erläutert. Dazu sind Verantwortliche für die internationalen Kontakte in Kommunen und Schulen, in Jugendgruppen und Vereinen aus der Region besonders eingeladen. Für die Förderprogramme gibt es jetzt als Such-Hilfe einen elektronischen „Förderpool“, den die Teilnehmer erhalten.

PROGRAMM UND TEILNAHMEBEDIGUNGEN zu dieser Veranstaltung können Interessenten beim Veranstalter, dem IPZ in Bonn, anfordern. Die Anmeldungen sind bis 4. November per Mail oder Fax an das IPZ zu richten. Das Seminar wird vom Bonner Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung des Saarpfalz-Kreises in Homburg. Die Veranstaltung wird mit finanzieller Unterstützung durch die Europäische Kommission durchgeführt.

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