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IG BAU vereinbart Mindestlohn für forstliche Dienstleister 10,52 Euro Mindestlohn für Waldarbeiter

„Jetzt muss die Politik zügig handeln“, forderte Harald Schaum, Mitglied des IG BAU-Bundesvorstandes.

Ab Mai 2011 können auch Arbeitnehmer aus Staaten, die 2004 der EU beigetreten sind, in Deutschland unbeschränkt eine Beschäftigung aufnehmen. Ein allgemeiner, tariflicher Mindestlohn verhindert in der Branche Lohnkonkurrenz. Der vereinbarte Mindestlohn steigt
zum 1. Dezember 2011 auf 10,78 Euro je Stunde.

Die Forstwirtschaft hat seit Jahren einen drastischen Arbeitsplatzabbau verkraften müssen.
Gerade im Bereich der Waldarbeit, haben Kommunen und Land Arbeiten vermehrt an Unternehmer vergeben – und damit teilprivatisiert. Zudem spiegelt sich jetzt die unzureichende Einstellung von Nachwuchskräften in einer mehr als ungünstigen Altersstruktur wider. „Es ist demnach vorprogrammiert, dass die Teilprivatisierung in den
nächsten Jahren massiv ansteigt“, so Heiner Weber, Vorsitzender des IG BAU-Bezirksver-bandes Saar-Trier.

Mit dem Deutschen Forstunternehmer Verband (DFUV), hatte die IG BAU bereits vor zwei Jahren einen Mindestlohntarifvertrag abgeschlossen. Die Branche wurde allerdings nicht in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz mit aufgenommen. Der Mindestlohn wurde daher nicht wirksam.

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