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Biomüllverwiegung war nie Thema…Freie Wähler kritisieren das Verhalten von OB Jung und fordern den Rücktritt des Abfall-Beigeordneten Adam Schmitt

‚Davon war im Vorfeld des Stadtratsbeschlusses über die Verwiegung nie die Rede.‘, ärgert sich FW-Sprecher Christian Haag. Stattdessen sei der Rat seitens der EVS-Geschäftsleitung immer im Glauben gelassen worden, die bisherige Pauschalpreis-Praxis würde für den Biomüll beibehalten.

Über diese Form der Gebührengestaltung entschieden hat die Verbandsversammlung des EVS, die sich aus den Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden zusammensetzt. So gehört auch der St. Ingberter OB Georg Jung diesem Gremium an.
Von FW-Fraktionschef Christian Haag in der letzten Stadtratssitzung nach seinem Abstimmungsverhalten befragt, antwortete Jung: ‚Das weiß ich gar nicht mehr. Entweder habe ich mich enthalten oder ich war gar nicht dort.‘

Nach Haags Meinung ist dieses Verhalten des OB ungeheuerlich und geradezu unverantwortlich im Bezug auf die St. Ingberter Interessen: ‚Jung hat den St. Ingberter Bürgern damit einen Bärendienst erwiesen.‘

Als genauso unverständlich empfindet der FW-Sprecher auch das Verhalten des Abfall-Beigeordneten Adam Schmitt (Grüne) in der letzten Stadtratssitzung. Statt seinem Amt im Sinne der St. Ingberter Bürger nachzukommen und für deren Interessen einzutreten, hatte er sich als Anwalt des EVS aufgespielt und das unglaubliche Vorgehen des Verbandes auch noch verteidigt. ‚Das war nicht das erste Mal.‘, bewertet Haag Schmitts Gebaren. Offenbar schaffe es Schmitt nicht mehr, seine persönlichen Karriere-Interessen als Mitarbeiter im Umweltministerium von seinen Aufgaben als St. Ingberter Beigeordneter zu trennen. ‚Schmitt ist deshalb aus unserer Sicht nicht mehr tragbar.‘, meint Haag. ‚Wenn er nicht von selbst seinen Hut nimmt, muss man ernsthaft über ein Abwahlverfahren nachdenken, um weiteren Schaden von St. Ingbert abzuwenden.‘

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