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Kunstforum

St. Ingbert. Am Donnerstag, 11. November, 19 Uhr lädt das Baden-Badener Kunstforum zur Vernissage der neuen Ausstellung ein. Unter dem Titel „20 Jahre später“ werden in den Ausstellungsräumen der Baden-Badener Versicherung AG in St. Ingbert Arbeiten des Künstlers Marcus Weibel gezeigt. Die Besichtigung der Werke ist jeweils von Montag bis Freitag zwischen acht und 16 Uhr möglich. Der Eintritt ist frei.
Ulrich Müller, Vorstand der Baden-Badener Versicherung wird die Gäste bei der Vernissage begrüßen. Die Laudatio hält Roland Anstett. Er gilt nicht nur als das Herz der Kunst- und Kulturszene Straßburgs sondern ist auch ein langjähriger Freund des Künstlers.

Der Künstler wird bei der Vernissage ebenfalls anwesend sein.

ZUM KÜNSTLER UND SEINEN WERKEN

Der französische Künstler Marcus Weibel (geboren 1946) hat an der Ecole du Louvre in Paris studiert. Er ist Gründer des „Salon des Antiquaires“ in Strasbourg und Colmar sowie der „Association des Antiquaires et Broncateurs d´Alsace“.
Im Jahr 1984 begann Weibel, sich seiner eigenen Kunst zu widmen. Zwischen 1986 und 1991 präsentierte er seine Werke in verschiedenen Galerien in Europa, gipfelnd in einer Einzelausstellung in der Pariser Galerie Granoff.
1987 begegnete Roman Polanski der Kunst von Marcus Weibel. Er entschloss sich neben einem privaten Ankauf, ausschließlich dessen Werke in einer Galerie-Szene in seinem Film „Frantic“ zu zeigen. Neben diesem Erfolg wurden 1991 bei Granoff innerhalb kürzester Zeit alle Arbeiten Weibels verkauft. Doch anstatt darin eine Bestätigung seines Schaffens zu sehen, hatte der Künstler Zweifel. Er kam zu dem Schluss, dass seine Kunst offenbar zu beliebig wäre und stellte sie danach nie mehr aus. Trotzdem hörte er nicht auf, neue Gemälde, Drucke und Objekte zu erschaffen.
Mit Hilfe von Roland Anstett ist es gelungen, den Ausnahmekünstler Marcus Weibel zu überzeugen, seine Werke nun erstmals wieder in einer Einzelausstellung zu zeigen … 20 Jahre später.
In der Ausstellung im Baden-Badener Kunstforum präsentiert Weibel nun seine Werke aus den Zyklen „Fulgurances“, „Genomes“, „Rond“ und „Trashworld“.
BADEN-BADENER KUNSTFORUM: KONZEPT

Das Baden-Badener Kunstforum bietet Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke in den Räumlichkeiten der Baden-Badener Versicherung auszustellen. Organisation, Catering, Marketingaktivitäten sowie Einladung übernimmt das Kunstforum – für die Künstler entstehen dabei keinerlei Kosten.

Dieses Ausstellungskonzept trägt dem Gedanken Rechnung, ambitionierten Künstlern die Chance zu bieten, ohne großen finanziellen Aufwand ihre Kunst zeigen zu können. Gleichzeitig sollen auch diejenigen unterstützt werden, denen es nicht so gut geht: Alle ausstellenden Künstler haben sich dazu bereit erklärt, 10 % ihres Verkaufserlöses an die im Jahr 2009 gegründete Baden-Badener Kinder- und Jugendstiftung zu spenden (www.kinderjugendstiftung.de).

Kontakt:

Baden-Badener Kunstforum
Schlackenbergstraße 20
66386 St. Ingbert
Telefon: (06894) 915-102
Internet: www.baden-badener.de/kunstforum

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