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Kinowerkstatt – Programm vom 5. – 8. November 2010

[u]Der Flug des Navigators[/u]
Mit „Der Flug des Navigators“ steht am Freitag, den 5. November, um 19 Uhr und am Sonntag, den 7. November, um 16 Uhr ein spannender Science-Fiction Film für die jüngeren Zuschauer ab 8 Jahre (und die ganze Familie) auf dem Spielplan der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49. Der 12jährige David ist ein ganz normaler Junge. Wenn er nicht mit seinem Hund Frisbee spielt oder sich mit seinem Bruder streitet, träumt er von phantastischen Abenteuern in fernen Galaxien. So ein Pech, daß ausgerechnet ihm diese dumme Geschichte mit der Entführung von einem UFO passiert. Als er Stunden später wohlbehalten zu Hause anklopft, stellt er mit Schrecken fest, daß inzwischen 8 Jahre vergangen sind. Was ist passiert…?
Das Original ist inzwischen zum Kultfilm geworden, gerade hat eine Neuverfilmung derselben Geschichte begonnen.

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[u]“Tannöd – der Film“ in der Kinowerkstatt[/u]
Gerade wurde im Rahmen der Theaterszene die Kriminalkomödie „Tannöd“ in der St. Ingbert Stadthalle aufgeführt. Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49 zeigt den Film „Tannöd“
(Deutschland 2009) von Bettina Oberli mit Julia Jentsch, Monica Bleibtreu, Volker Bruch, Brigitte Hobmeier, Filip Peeters, Gundi Ellert, Lisa Kreutzer, Vitus Zeplichal, Janina Stopper – (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 12 – Länge: 97 min.) am Sonntag, den 7. November, um 20 Uhr.
Abgelegen im blauschwarzen Tannenwald liegt er, der Mordhof. Hier wurde die gesamte Familie Danner brutal mit der Spitzhacke erschlagen, auch die Kinder und die neue Magd. Niemand im Dorf hat von der grausamen Tat etwas mitbekommen. Wundern tut es aber keinen, war doch der alte Danner (Vitus Zeplichal) ein alter Tyrann und Geizhals, der es sich mit jedem in der Umgebung verscherzt hatte. Seine frömmelnde Frau (Lisa Kreuzer) sprach mit niemandem, und die Kinder seiner Tochter Barbara (Brigitte Hobmeier) sollen auch von ihm gewesen sein.
Als zwei Jahre später die junge Kathrin (Julia Jentsch) im Dorf auftaucht, ist der Täter noch immer nicht gefunden. Bald erkennt sie hinter dem dichten Netz aus Lügen und Schweigen eine tiefe Schuld im Dorf, und ahnt, dass der Fall mehr mit ihr zu tun hat, als ihr lieb sein kann …
Regisseurin Bettina Oberli hat bereits mit ihrem Erfolgsfilm „Die Herbstzeitlosen“ ihr inszenatorisches Können bewiesen. In TANNÖD widmet sie sich den bigotten gesellschaftlichen Strukturen und zeigt einmal mehr ihr Talent für atmosphärisch dichtes Erzählen. Entstanden ist ein starker, fesselnder Kinofilm: bildgewaltig, stimmungsvoll und emotional. Ein erstaunliches Drama über Schuld, menschliche Abgründe, und wie Wegschauen, Lügen und Schweigen den Nährboden für das Böse in der Welt bietet. Ihr zur Seite stand ein Ausnahme-Cast, allen voran: Julia Jentsch als Kathrin, Brigitte Hobmeier als Barbara und die wunderbare Monica Bleibtreu in ihrer letzten Kinorolle, sowie Volker Bruch als Johann, Vitus Zeplichal als Bauer Danner und Filip Peeters als Georg Hauer.

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[u]“Casablanca“ in der Kinowerkstatt St. Ingbert[/u]
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, zeigt am Wochenende „Casablanca“ (USA 1942) von Michael Curtiz mit Ingrid Bergman, Humphrey Bogart, Paul Henreid, Claude Rains, Peter Lorre, Conrad Veidt, Sydney Greenstreet, S.Z. Sakall, Madeleine LeBeau, Dooley Wilson, Joy Page, John Qualen – Länge: 102 min. Gezeigt wird „Casablanca“ in einer restaurierten Fassung am Freitag, den 5. November, um 21:45 Uhr in der Originalfassung mit Untertiteln (OmU), am Samstag, den 6. November, um 21 Uhr und am Montag, den 8. November, um 20 Uhr.
Mit drei Oscars ausgezeichnet (u.a. als bester Film), ging „Casablanca“ als Kultfilm in die Filmgeschichte ein, der nicht nur Widerhall in anderen Werken (z.B. Woody Allens „Mach’s noch einmal, Sam“) fand, sondern mit seiner Fülle an klassisch gewordenen Dialogen auch den Zitatenschatz eines jeden Filmfans bereichert.

Vordergründig handelt es sich bei Casablanca um eine „Liebesromanze“. Es finden sich aber auch Stilelemente aus verschiedenen Genres wie Elemente des Zeitgeschichts- und des Kriminalfilms. „Casablanca“ war auch ein US-amerikanischer Propagandafilm gegen das nationalsozialistische Deutschland. Neben Chaplins ‚Der große Diktator‘ und Ernst Lubitschs ‚Sein oder Nichtsein‘ ist ‚Casablanca‘ einer der drei im deutschen Sprachraum bekannten Hollywood-Filme, die den Nationalsozialismus zum Thema hatten. Während Charlie Chaplin und Ernst Lubitsch den komödiantischen Ansatz wählten, zeigt Casablanca die Situation der Flüchtlinge als Thriller.
Vorlage für den Film war ein Theaterstück mit dem Titel „Everybody Comes to Rick’s“ von Murray Burnett und Joan Alison.

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