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Nach dem Unfall ist Ruhe der beste Helfer

[i]Schock mildern:[/i] Für Unfallopfer ist die Ungewissheit über mögliche Verletzungen und das Gefühl, lange und allein auf professionelle Hilfe warten zu müssen, am schlimmsten. Genau da können Unfallzeugen ansetzen: Die Verunglückten sollen spüren, dass sich jemand bewusst um sie kümmert. „Das wirkt auch gleich der Schockwirkung entgegen“, weiß Axel Uhle von TÜV SÜD Pluspunkt in Mannheim.

[i]Konkret helfen:[/i] Konkrete Hilfen, die den Beteiligten direkt angeboten werden, sind dabei am nützlichsten. Wer ankündigt, den Rettungswagen zu verständigen oder Decken und Kissen zu organisieren, macht Mut. Auch das Halten der Hand oder beruhigende Worte signalisieren, dass der Betroffene nicht allein gelassen wird.

[i]Ruhe bewahren:[/i] Auch wenn es schwer fällt – Hektik sollte kein Helfer verbreiten, denn diese überträgt sich schnell auf den Verunglückten. „Ruhe ist enorm wichtig für den Abbau von Angst und Hilflosigkeit direkt nach dem Unfall – und damit die beste Voraussetzung für eine langfristige Verarbeitung des Geschehens“, sagt Uhle von TÜV SÜD Pluspunkt.

[i]Keine Angst haben:[/i] Das Bewusstsein, dass der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon Ewigkeiten her ist, verunsichert jeden Unfallhelfer. Aber: Es ist noch nie jemand verurteilt worden, weil er als medizinischer Laie am Unfallort etwas falsch gemacht hat. Wohl aber wegen unterlassener Hilfeleistung. Deshalb sollte man sich bewusst machen: Der Schaden, der durch Nichtstun entsteht, ist eigentlich immer größer als das Risiko, als Ersthelfer etwas Falsches zu machen.

[i]Weg frei machen:[/i] Auch um das Eintreffen der Rettungskräfte aktiv zu beschleunigen, können Helfer etwas tun. Wichtig ist, eine Rettungsgasse für den Notarztwagen freizuhalten. Dabei ist es durchaus angebracht, neugierige Passanten zum Verlassen der Unfallstelle oder wenigstens zum Zurückweichen aufzufordern. Dies dient schließlich auch deren eigenem Interesse: Denn durch abgelenkte Zuschauer entstehen häufig Folgeunfälle. Wenn die Rettungsprofis eingetroffen sind, müssen diese auf dem schnellsten Weg zu den Verletzten geleitet werden.

[i]Als Zeugen fungieren: [/i] „Wenn die Verunglückten versorgt sind, sollten sich die Unfallhelfer als Zeugen zur Verfügung stellen und der Polizei mit entsprechenden Auskünften weiter helfen“, so der Appell von TÜV SÜD-Fachmann Uhle.

[i]Selbst verarbeiten:[/i] Es kommt immer wieder vor, dass Zeugen oder Helfer nach einem Unfall die schlimmen Bilder nicht mehr vergessen können und Probleme damit haben, sich selbst wieder hinters Steuer zu setzen. Posttraumatische Belastungsstörungen, so der psychologische Fachbegriff, können jeden treffen. Die Experten von TÜV SÜD Pluspunkt bieten eine entsprechende Beratung an, die dazu beiträgt, den Unfall zu verarbeiten – so werden langfristige Folgen für Gesundheit und Lebensqualität verhindert und die Betroffenen können wieder mit sicherem Gefühl am Straßenverkehr teilnehmen.

Weitere Informationen gibt es unter www.tuev-sued.de/pluspunkt

[I]Kontakt:[/I]
Axel Uhle
TÜV SÜD Pluspunkt GmbH
Niederlassung Mannheim
Augustaanlage 50, 68165 Mannheim
Tel. +49 (0) 621 – 83 25 09 59
Fax +49 (0) 89 – 51 55 18 49
E-Mail axel.uhle@tuev-sued.de
Internet www.tuev-sued.de/pluspunkt

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