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Mittwoch, 18. Oktober 2017 · sonnig  sonnig bei 14 ℃ · Scheck für die DLRG Ortsgruppe St. Ingbert e.V.Zweiter ZDF-Saarland-Krimi „In Wahrheit: Tödliches Geheimnis“Start der Projektförderungen für 2018

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Programm Kinowerkstatt St. Ingbert 19. – 23. November 2010

„Karate Kid“
USA 2010 – Originaltitel: The Karate Kid – Regie: Harald Zwart – Darsteller: Jackie Chan, Jaden Smith, Taraji P. Henson, Han Wen Wen, Yu Rongguang, Wu Zhensu, Wang Zhenwei, Jared Minns, Luke Carberry – FSK: ab 6 – Länge: 140 min.
KARATE KID wurde in den 80er Jahren zum absoluten Kultfilm und löste einen weltweiten Karate-Boom aus. Nun zeichnet kein Geringerer als Superstar Will Smith als Produzent für das Remake verantwortlich – mit seinem Sohn Jaden Smith („Das Streben nach Glück“) in der Hauptrolle. Mit Jackie Chan („Rush Hour“, „Shang-High Noon“) hat er den perfekten Partner an seiner Seite. Regie führte Harald Zwart („Der Rosarote Panther 2“).
Als Dre Parker (Jaden Smith) mit seiner Mutter (Taraji P. Henson) von Detroit nach Peking umziehen muss, ist für den 12-Jährigen plötzlich nichts mehr so, wie es mal war. Die kulturellen Unterschiede machen es ihm schwer, in China neue Freunde zu finden. Obendrein muss sich Dre in der Schule auch noch gegen den Klassenrüpel Cheng zur Wehr setzen, der ein geübter Kung-Fu-Kämpfer ist. Da Dre selbst aber nur über ein paar wenige Karate-Kenntnisse verfügt, kann er sich kaum verteidigen und wird von Cheng und seinen Kameraden als „Karate Kid“ verspottet.
Allein ohne Freunde in einem fremden Land, hat Dre niemanden, an den er sich wenden kann, außer dem Hausmeister Mr. Han (Jackie Chan), der insgeheim ein berühmter Kung-Fu-Meister ist und bald zu Dres Mentor wird.

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Cannes – Preisträger: „Uncle Boonmee“
Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt am Freitag, den 19. November, um 21:45 Uhr noch einmal den diesjährigen Gewinner der Goldenen Palme in Cannes: „Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben“ (Thailand / Großbritannien / Deutschland / Frankreich / Spanien 2010) von Apichatpong Weerasethakul.
Der schwerkranke Uncle Boonmee (Thanapat Saisaymar) beschließt, seine letzten Tage im Kreis seiner Verwandten auf dem Land zu verbringen. Dort erscheint ihm der Geist seiner verstorbenen Frau (Natthakarn Aphaiwonk), und auch sein lang verschollen geglaubter Sohn (Geerasak Kulhong) kehrt nach Hause zurück, allerdings nicht in menschlicher Form.
Um mit sich und seiner Krankheit ins Reine zu kommen, unternimmt Uncle Boonmee zusammen mit seiner Familie einen Marsch durch den Dschungel. Ziel der Reise ist eine geheimnisvolle Höhle – der Ort seiner ersten Geburt.

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Oi! Warning – Leben auf eigene Gefahr

„Es gibt nicht viele deutsche Filme, die eine Geschichte mit solcher Wucht und gleichzeitig solcher Genauigkeit erzählen können.“ schrieb der Filmkritiker der Stuttgarter Zeitung als im Jahre 1999 der Film der Brüder Dominik und Benjamin Reding herauskam. „Oi! Warning“ (Kamera: Axel Henschel, Musik: Tom Ammermann, Darsteller: Sascha Backhaus, Simon Goerts, Jens Veith, Sandra Backhaus, Britta Dirks u.a.), am Sonntag, den 21. November, um 18 Uhr, in der Kinowerkstatt zu sehen, beginnt in der idyllischen Landschaft des Bodensees: Ein Haus im Grünen, mit Seeblick und Garten und Mama. Hier lebt der 17jährige Janosch. Bald soll er Abitur machen. Den schönen Bodensee findet Janosch zum Kotzen.
Da kommt es recht, dass er von der Schule fliegt. Jetzt kann er abhauen. Aber wohin? Vielleicht zu seinem alten Kumpel Koma. Der wohnt in Dortmund, arbeitet als Kistenpacker in einer Brauerei. Hat sogar eine eigene Wohnung, eine hübsche Freundin und … bald Nachwuchs. Ein Skinhead ist er, kein rechter und kein linker, einfach 100% pure Skin, der Spaß hat an Ska-Musik, Oi-Konzerten und Bier. Groß ist er, kräftig, und Kick-Boxen kann er auch. Von dem ist Janosch begeistert, also fährt er hin.
Koma freut sich. Endlich kommt da einer, der ihn bewundert – und Koma will bewundert werden. Für Janosch heißt es: Raus aus den alten Klamotten und rein in die Skinhead-Kluft. Seine Locken landen im Ausguss. Jetzt ist Janosch ein Skin, bewundert und gefürchtet.
Doch bald lernt Janosch Zottel kennen, einen Außenseiter, der in einem Bauwagen seine eigenen Vorstellungen von Freiheit lebt. Verdreckt, bekifft, versifft campiert Zottel auf dem alten stillgelegten Schwimmbad-Gelände mit der Feuerschlucker-Truppe, mit der er über’s Land zieht. Janosch’ neues Weltbild gerät schon wieder ins Wanken: Er verliebt sich in den erdigen „Wilden“, der voller Lebensfreude steckt. Ein Eifersuchtsdrama kommt in Gang, mit grausamen Konsequenzen für alle drei Beteiligten …
Die Berliner Punk-Band Terrorgruppe komponierte zum Kinofilm den Titel-Song „Stay away from the good guys/Oi!WARNING“.

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Am Sonntag, den 21. November, um 16 Uhr ist im Familienkino der Kinowerkstatt „Der kleine Nick“ (Frankreich 2009 – Originaltitel: Le Petit Nicolas) von Laurent Tirard mit Maxime Godart, Kad Merad, Valérie Lemercier, Sandrine Kiberlaine, Michel Duchaussoy (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 91 min.) zu sehen.
Der kleine Nick (Maxime Godart) führt ein friedliches Leben: Er hat Eltern (Kad Merad, Valérie Lemercier), die ihn lieben, eine Clique von fabelhaften Freunden – und er hat überhaupt kein Bedürfnis, daran irgendetwas zu ändern. Doch eines Tages belauscht Nick ein Gespräch seiner Eltern und denkt fortan, seine Mutter sei schwanger. Er gerät in Panik und fürchtet das Schlimmste: ein kleiner Bruder!
Nicks Eltern werden keine Zeit mehr für ihn haben. Vielleicht werden sie ihn sogar aussetzen, im Wald, wie den Däumling im Märchen. Um diesem unglücklichen Schicksal zu entgehen, entwirft der kleine Nick eine Strategie, um sich für seine Eltern unentbehrlich zu machen. Doch obwohl er sich alle Mühe gibt, tritt er in ein Fettnäpfchen nach dem anderen und beschwört mit der Zeit immer mehr Ärger herauf …
Endlich kommt DER KLEINE NICK ins Kino! Die Geschichten um den vorwitzigen Grundschüler und seine Bande begeistern seit Jahrzehnten junge und jung gebliebene Leser und machten die 1960 erstmals in Buchform erschienenen Geschichten zu einem internationalen Bestseller. Die Abenteuer von Nick und seinen Freunden Roland, Chlodwig, Otto, Franz, Georg und Adalbert stammen aus der Feder des „Asterix“- und „Lucky Luke“-Erfinders René Goscinny und wurden von Jean-Jacques Sempé illustriert.

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NAPOLA – ELITE FÜR DEN FÜHRER
Die Kinowerkstatt wiederholt am Sonntag, den 21, November, um 20 Uhr mit NAPOLA – ELITE FÜR DEN FÜHRER (Deutschland 2004) von Dennis Gansel mit Max Riemelt, Tom Schilling, Devid Striesow, Joachim Bißmeier, Justus von Dohnányi, Michael Schenk, Florian Stetter, Alexander Held (Prädikat: wertvoll – FSK: ab 12 – Länge: 115 min.) einen weiteren Film, der in der Schulkinowoche lief.
Deutschland 1942. Das Hitler-Regime ist auf dem Höhepunkt seiner politischen und militärischen Macht. Der 17-jährige Friedrich Weimer (MAX RIEMELT) aus dem Berliner Arbeiterbezirk Wedding ist ein begabter Boxer. Sein Talent öffnet ihm die Türen zu einer Nationalpolitischen Erziehungsanstalt, der NAPOLA Allenstein, wo die zukünftige Elite des großdeutschen Reiches herangezogen werden soll.
Friedrich sieht die Chance seines Lebens, sich von seinen Klassenschranken zu befreien, und meldet sich gegen den Willen seiner Eltern in der alten Ordensburg an. In der ihm fremden Welt, beherrscht von nationalsozialistischer Zucht und Ordnung, erfährt er harten Konkurrenzkampf und unerwartete Kameradschaft. Bis ein grausamer Einsatz gegen entflohene Kriegsgefangene und die wachsende Freundschaft zu dem stillen und sensiblen Albrecht Stein (TOM SCHILLING), dem Sohn des Gauleiters, ihn vor eine Wahl stellen, die auch das Ende seiner Jugend bedeutet.
Ein brisantes, bislang wenig beachtetes Thema greift Regisseur und Drehbuch-Autor Dennis Gansel mit seiner bewegenden und spannenden Geschichte um Menschlichkeit und Zivilcourage auf. Denn auch wenn viele, darunter Meinungsträger und Multiplikatoren wie der Parlamentarier Rüdiger von Wechmar, „Zeit“-Herausgeber Dr. Theo Sommer oder Publizist Dr. Hellmuth Karasek, die Kaderschmieden des Dritten Reiches durchliefen, wurde über die Vorgänge in Hitlers Eliteschulen lange Stillschweigen bewahrt.
NAPOLA – ELITE FÜR DEN FÜHRER liefert nicht nur beklemmende Erkenntnisse über das Erziehungskonzept des Führers für seine „gewalttätige, herrische, unerschrockene, grausame Jugend“ (Zitat Adolf Hitler). Der Film besticht vor allem durch die universelle Geschichte einer tiefen Freundschaft über soziale Barrieren hinweg und schildert den schmerzhaften Prozess des Erwachsenwerdens und den Kampf um die Wahrung der Menschwürde in extrem schwierigen Zeiten.
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Apocalypse Now Redux

In der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, hat das neue Filmkolleg „Internationale Filmklassiker – neue Sichtweisen“ begonnen, Teilnahme ist jederzeit möglich: Gezeigt wird in dieser Woche am Montag, den 22. November, um 20 Uhr „Apocalypse Now Redux (USA 2001) von Francis Ford Coppola mit Marlon Brando, Robert Duvall, Martin Sheen, Frederic Forrest, Albert Hall, Sam Bottoms, Laurence Fishburne, Dennis Hopper, Harrison Ford, Christian Marquand, Aurore Clément, Jerry Ziesmer. Besprochen wird der Film am Mittwoch, den 24. November, um 19:30 Uhr. Leitung: Matthias Ziegler.

Im Vietnamkrieg: Captain Willard (Martin Sheen) soll gemeinsam mit einer Handvoll Soldaten eine Flussreise in Richtung Kambodscha unternehmen, um Colonel Kurtz (Marlon Brando) ausfindig zu machen. Kurtz hat sich mit seiner Einheit tief im Dschungel verschanzt und widersetzt sich der Befehlsgewalt der US-Militärführung. Offenbar völlig von Sinnen, richtet er unter der einheimischen Bevölkerung ein unglaubliches Blutbad an. Willard soll ihn liquidieren. Je tiefer das Boot in die grüne Hölle des kambodschanischen Dschungels eindringt, desto blanker liegen die Nerven der Passagiere. – Frei nach Joseph Conrads Romanklassiker „Das Herz der Finsternis“. „Apocalypse Now“ wurde 1979 in Cannes vorgestellt und mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Oscars für Kamera und Ton kamen hinzu. Die neue Version („Redux“ bedeutet „Zurück zu den Anfängen“) enthält 49 Minuten zusätzlichen Filmmaterials. Regisseur Francis Ford Coppola wollte eine „ganz neue, gegenüber den Forderungen des Mainstream-Geschmacks kompromisslose Version“ erstellen.

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