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Kinowerkstatt – Programm vom 26. – 29. November

„Apocalypse Now Redux“ von Coppola.
Nach der Besprechung im Filmkolleg „Internaionale Filmklassiker – Neue Sichtweisen“ in dieser Woche läuft noch einmal „Apocalypse Now Redux“ (USA 2001) von Francis Ford Coppola mit Marlon Brando, Robert Duvall, Martin Sheen, Frederic Forrest, Albert Hall, Sam Bottoms, Laurence Fishburne, Dennis Hopper, Harrison Ford, Christian Marquand, Aurore Clément, Jerry Ziesmer am Freitag, den 26. November, um 19 Uhr.
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Witzig: Der kleine Nick
Witzig und unterhaltsam ist „Der kleine Nick“ (Frankreich 2009 – Originaltitel: Le Petit Nicolas) von Laurent Tirard mit Maxime Godart, Kad Merad, Valérie Lemercier, Sandrine Kiberlaine,
Michel Duchaussoy (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 91 min.) – noch einmal zu sehen am Samstag, den 27. November, um 18 Uhr und am Montag, den 29. November, um 20 Uhr in der Kinowerkstatt.
Der kleine Nick (Maxime Godart) führt ein friedliches Leben: Er hat Eltern, die ihn lieben, eine Clique von fabelhaften Freunden – und er hat überhaupt kein Bedürfnis, daran irgendetwas zu ändern. Doch eines Tages belauscht Nick ein Gespräch seiner Eltern und denkt fortan, seine Mutter sei schwanger. Er gerät in Panik und fürchtet das Schlimmste: einen kleinen Bruder!

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Sonntagmittag 16 Uhr: Kuddelmuddel bei Pettersson und Findus
(Deutschland/ Italien/ Frankreich, 2009) Regie: Jørgen Lerdam und Anders Sørensen, Drehbuch: Torbjörn Jansson nach den Büchern von Svn Nordqvist. (BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren, FSK: o.A., 75 Minuten)
Für alle jungen Freunde der Pettersson und Findus – Abenteuer wiederholt die Kinowerkstatt im Familienkino am Sonntag, den 28. November um 16 uhr den aktuellen Film „Kuddelmuddel bei Pettersson und Findus“:
Große dürfen immer machen, worauf sie gerade Lust haben, denkt Kater Findus und wünscht sich zu wachsen. Sein Wunsch wird ihm gewährt, doch Pettersson wird dafür klein. Und der Kater muss schnell erkennen, dass groß sein auch Nachteile hat. Und Findus hat plötzlich noch ganz andere Sorgen: Pettersson hat sein Gedächtnis verloren ! Nun will er statt seinem Kaffee lieber Tee trinken und sogar den kleinen Kater hat er vergessen! Mit Geschichten von ihren gemeinsamen Abenteuern versucht Findus die Erinnerung seines Freundes wieder zurückzuholen.
Schon zum vierten Mal erleben Sven Nordqvists Helden wunderbare Abenteuer auf der Kinoleinwand. Komisch, warmherzig und sehr liebenswert, werden sie auch diesmal nicht nur die kleinen Zuschauer begeistern.

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Max-Ophüls-Preis: Dokumentarfilmnachlese
Nichts ist bewegender und spannender als die Wirklichkeit“ so lautet das Motto einer Dokumentarfilmnachlese der Kinowerkstatt St. Ingbert mit Filmen, die im Max-Ophüls-Festival liefen: Drei sehr sehenswerte Filme wurden aus dem umfangreichen Programm ausgewählt. Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass der Dokumentarfilm oft spannender sein kann als ein (erfundener) Spielfilm.

Gezeigt wird am Samstag, den 27. November, um 21 Uhr „Forgetting Dad“ von Rick Minnich, Matt Sweetwood. Drei Tage nach einem scheinbar harmlosen Autounfall verliert ein 45 Jahre alter Mann für immer sein Gedächtnis: Diagnose Amnesie. Von nun an nennt er sich „New Richard“ und fängt ein neues Leben an, mit einer neuen Frau, weit weg von seiner früheren
Familie. Viele Jahre später kehrt sein ältester Sohn mit einer Kamera zurück, um zu erfahren, weshalb sein Vater das Gedächtnis niemals wieder erlangte … „Der Film ist spannend wie ein Krimi.“ (Filmbewertungsstelle)

Beste Doku: „Alias“
Der Film „Alias“ des Münchner Filmemacher Jens Junker wurde beim 30. Saarbrücker Festival Max Ophüls Preis als beste Dokumentation ausgezeichnet und läuft in der Kinowerkstatt am Sonntag , den 28. November, um 18 Uhr. Auslöser für das Drehbuch und den Film war ein Vorfall im Elternhaus des Filmemeachers: In einem heftigen Streit mit seinem Vater erfuhr der junge Mann, nicht dessen leiblicher Sohn zu
sein. Viele Jahre später nimmt der Autor die Suche nach der Wahrheit und nach seinem leiblichen Vater auf. Nachforschungen führen Junker auch nach München und in den Libanon, wo die Spuren der Vergangenheit zusammenlaufen…

„Gerdas Schweigen“
Als letzter Film der kleinen Doku-Reihe läuft am Sonntag, den 28. November, um 20 Uhr „Gerdas Schweigen“ (Deutschland 2008) von Britta Wauer. Am Anfang steht ein Tabubruch: Das Kind Knut fragt seine ,Tante Gerda’ aus Amerika, gerade zu Besuch in der DDR, nach dem Verbleib ihres Kindes, über das niemand zu sprechen wagt. Die Kaffeegäste schweigen
entsetzt. Knut ist verwirrt und beschämt. Diesen Sonntagnachmittag wird er nie vergessen. Nach der Wende, 30 Jahre später, erhält der Ostberliner Journalist Knut Elstermann die Antwort und deckt ein Tabu auf: Gerda spricht mit ihm über das Überleben als Jüdin im Dritten Reich.
Worüber Gerda schweigt, das sollte der Kinobesucher keinesfalls vorher wissen. Denn es ist die große Stärke von Gerdas Schweigen, den Zuschauer die Arbeit der Erinnerung miterleben zu lassen. Und ihn in all die Widersprüche, aber auch in all die schönen Momente und all die
schier unglaublichen Zufälle zu verwickeln, die das Leben für Gerda bereithielt. Ob es gut war, 60 Jahre lang zu schweigen, oder ob dies ein großer Fehler war – darauf gibt der Film mit gutem Grund keine Antwort.

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1865–2017