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Ausstellung gegen Extremismus


Eröffnung der Ausstellung mit dem ersten Kreisbeigeordneten Peter Nagel
Ralf Frauenrath, leitender Direktor im Bundesamt für Verfassungsschutz, führte mit einem Vortrag in die Thematik der Ausstellung ein. Es sei Aufgabe des Verfassungsschutzes, durch seine Analysen die Auseinandersetzung mit dem Extremismus zu unterstützen und Demokratie und Grundrechte zu sichern. Um diese Aufgabe zu erfüllen, zeige die Wanderausstellung, wer die freiheitliche Demokratie bedroht. So bekämpfen Rechtsextremisten die Demokratie und lehnen es ab, Menschen grundsätzlich als gleich anzusehen. Die wehrhafte Demokratie könne daher den Rechtsextremismus nicht dulden.

Aber auch die intensive Auseinandersetzung mit dem Links- und Ausländerextremismus sowie dem Islamismus und dem islamistischen Terrorismus sei unerlässlich. Die Ausstellung zeige, dass in einem demokratischen Rechtsstaat alle Bürger ein hohes Maß an individueller Freiheit genießen. Andererseits müsse sich die demokratische Öffentlichkeit aber auch der Gefahren gewärtig sein, die diese Freiheit bedrohen. Jeder könne Opfer von Gewalt oder Diskriminierung werden.

Bewegungstheater zum Auftakt der Ausstellung des BfV in der Aula des Mannlich Gymnasiums

Mit Ausstellungstafeln, Multimedia- und anderen interaktiven Elementen sowie in Vitrinen ausgestellten Tat- und Propagandamitteln wird umfassend über die Gefahren des Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland aufgeklärt. Darüber hinaus sollen die Besucher über die Aufgaben, Befugnisse und Grenzen des rechtsstaatlich begründeten und demokratisch kontrollierten Verfassungsschutzes informiert werden.

Zielgruppen sind Lehrer und Erzieher, Schüler und Auszubildende sowie alle interessierte Bürger. Die Ausstellung ist ein Beitrag zur geistig-politischen Auseinandersetzung mit verfassungsfeindlichen Bestrebungen und verdeutlicht, dass die Demokratie auf grundlegende Wertorientierungen angewiesen ist, die gegenüber extremistischen Positionen verteidigt werden müssen.

Ralf Frauenrath vom BfV bei seinem kurzweiligen Vortrag

Die Ausstellung ist bis 10. Dezember 2010 in der Aula des Christian von Mannlich Gymnasiums in, Hiltebrandtsraße 1, allen interessierten Besuchern kostenlos zugänglich. Sie kann montags bis mittwochs von 7.45 Uhr bis 16 Uhr, donnerstags von 7.45 bis 18 Uhr und freitags von 7.45 bis 13 Uhr besucht werden.

Während dieser Zeiten wird die Ausstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verfassungsschutzes betreut. Schulklassen und sonstige Gruppen erhalten nach vorheriger Anmeldung unter der Rufnummer 0 68 41 / 1 9 34 83 60 (Sekretariat des Gymnasiums) eine Einführung in die Thematik der Ausstellung.

Der Abteilungsleiter Polizeiangelegenheiten im Saarländischen Ministerium für Inneres und Europaangelegenheiten, Wolfgang Klein, und der 1. Beigeordnete des Saarpfalz-Kreises, Peter Nagel, sowie der Schulleiter des Christian von Mannlich Gymnasiums Wolfram Peters begrüßten die Gäste zur Ausstellungseröffnung in der schmucken Aula. Franziska Schillo, Schülerin der fünften Klasse des Gymnasiums und Preisträgerin bei „Jugend musiziert“, sowie eine Gruppe des Bewegungstheaters sorgten für die musische Umrahmung der Feierstunde.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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