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Adventszeit ist Glühweinzeit

Weil der Alkohol die Blutgefäße erweitert, gibt der Körper die Wärme schnell wieder ab. Dabei sollte man die Wirkung des Alkohols nicht unterschätzen. Die Süße im Glühwein bewirkt, dass er rasch zu Kopf steigt. „Durch den enthaltenen Zucker wird der Alkohol schneller über die Darmschleimhaut aufgenommen und ins Blut befördert“, erklärt Barbara Schroeter von der Verbraucherzentrale.
Fertigglühwein besteht meist aus preiswerten Grundweinen. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass hier Zucker und Gewürze den manchmal minderwertigen Geschmack des Weines übertünchen können. Gesetzlich vorgeschrieben ist für Glühwein ein Alkoholgehalt von mindestens sieben Prozent. Ein Fruchtsaftzusatz ist nur erlaubt, wenn dieser Gehalt eingehalten wird. Wasser darf nicht zugesetzt werden. Fertigglühwein wird meist in großen Flaschen oder Getränkekartons billig angeboten. „Selbst hergestellter Glühwein vom regionalen Erzeuger hat oft eine individuellere Note als das Fertigprodukt“, so die Ernährungsexpertin. Generell sollte Glühwein vorsichtig und nicht über 80°C erhitzt werden, das heißt, er sollte keinesfalls brodeln, da sonst das Gewürzaroma umschlägt, der Geschmack leidet und sich auch unerwünschte Stoffe aus dem Zucker bilden können.

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