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Samstag, 16. Dezember 2017 · bedeckt  bedeckt bei 1 ℃ · X-Mas Special: Night of the DJs im EventhausThemenabend in der Kinowerkstatt: Peter HandkeSt. Ingberter Jazzfestival 2018 – Early-Bird-Tickets!

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Kinowerkstatt – Programm vom 3. – 6. Dezember 2010!

Karate Kid
Für alle, die ihn versäumt haben, noch einmal zu sehen, am Freitag, den 3. Dezember, um 19
Uhr, sowie am Samstag, den 4. Dezember, um 17 Uhr: „Karate Kid“ (USA 2010) – Originaltitel:
The Karate Kid – Regie: Harald Zwart – Darsteller: Jackie Chan, Jaden Smith, Taraji P. Henson,
Han Wen Wen, Yu Rongguang, Wu Zhensu, Wang Zhenwei, Jared Minns, Luke Carberry – FSK:
ab 6.
Endlich ist der neue „Karate Kid“ da. Mit Will Smith als Produzent, seinem Sohn Jaden als
Hauptdarsteller und Jackie Chan als weiterem Hauptdarsteller.
Der zwölfjährige Dre Parker (Jaden Smith) zieht mit seiner alleinerziehenden Mutter Sherry
(Taraji P. Henson), der im Reich der Mitte ein Job angeboten wurde, von Detroit nach China. Dre
hat einige Schwierigkeiten, sich an das neue Umfeld zu gewöhnen und gerät gleich am ersten
Tag mit den örtlichen Schulrüpeln aneinander, weil er sich in das hübsche Mädchen Mei Ying
(Wenwen Han) verguckt hat. Die Konfrontationen mit den von Cheng (Zhenwei Wang)
angeführten Schlägern häufen sich und eines Tages steht Dre ganz allein gleich fünf
Widersachern gegenüber, als ihm unverhofft der Hausmeister Mr. Han (Jackie Chan) zu Hilfe
kommt. Der erweist sich als wahrer Kung-Fu-Meister und der verblüffte Dre bittet ihn, sein
Lehrer zu werden. Mr. Han willigt ein und meldet seinen Schützling bald bei einem
Kampfsport-Turnier an – das soll für Dre die Gelegenheit werden, sich Respekt zu verschaffen. Der junge Smith gemeinsam mit dem gut aufgelegten Jackie Chan bilden ein harmonisches Hauptdarsteller-Duo, das das Martial-Arts-Drama zum Erlebnis werden lässt.

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George Clooney in „Up in the air“
In der Kinowerkstatt läuft am Freitag, den 3. Dezember, um 21:45 Uhr, am Samstag, den 4.
Dezember, um 21 Uhr, sowie am Sonntag, den 5. Dezember, um 20 Uhr „Up in the air“ (USA
2009) von Jason Reitman mit George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick, Jason Bateman,
Danny McBride, Melanie Lynskey, Amy Morton, Sam Elliott (Prädikat: besonders wertvoll – FSK:
ohne Altersbeschränkung – Länge: 110 min.) Jetzt schon ein moderner Klassiker: Mit seiner
Verfilmung des Bestsellers „Der Vielflieger“ von Walter Kirn liefert „Juno“-Regisseur Jason
Reitman („Thank You for Smoking“) sein Meisterwerk ab – eine pfiffige, bissige, charmante
Komödie, die zeitgemäßer nicht sein könnte; ein zutiefst menschlicher Film, in dem George
Clooney („Ocean’s“-Reihe, „Burn after Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?“) eine
hinreißende Performance für die Ewigkeit abliefert: Nie war der Superstar und
Oscar-Preisträger besser als in der Rolle eines unverbesserlichen Frequent Flyers, der sich
nirgends wohler fühlt als in der Business Class. An seiner Seite begeistern Vera Farmiga
(„Departed – Unter Feinden“), Jason Batman („Juno“, „Hancock“) und Anna Kendrick („New
Moon – Biss zur Mittagsstunde“).

Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos für Ryan Bingham (George Clooney). 322 Tage im
Jahr ist der passionierte Vielflieger in der Luft oder in Airport-Hotels, ununterbrochen
unterwegs zu Firmen irgendwo in den USA. Dort übernimmt er die unliebsame Aufgabe,
Mitarbeiter möglichst schmerzfrei über ihre Entlassung zu informieren. Ryan selbst hat nur ein
Ziel: Er will der siebte Mensch werden, der als Frequent Flyer die sagenumwobene
10.000.000-Meilen-Schallmauer durchbricht.

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Familienkino: Neues von Pettersson und Findus
Im Familienkino für die ganz Kleinen, aber auch für ihre grossen Begleiter „Neues von
Pettersson und Findus“ (Schweden, 2000 – 2002, nach den Bilderbüchern von Sven Nordqvist
BJF-Empfehlung: ab 5 Jahren, FSK: o.A. (wertvoll))
Alles beginnt damit, dass die Toilettentür klemmt, und der alte Pettersson sich gewaltig über
das Chaos seines pfiffigen kleinen Katers ärgert. Findus soll endlich ordentlicher werden! Der
meint jedoch, dass kleine Kater keinesfalls aufräumen müssen. Kurzerhand schreibt Findus
einen Brief an den König. Denn der ist der Boss und soll entscheiden, wer von beiden Recht
hat. Während Pettersson und Findus auf eine Antwort des Königs warten, bekommen sie
wundersamen Besuch: Eine laute hungrige Maus, ein cooler Tiger, Hühner aus dem Weltall und
ein längst vergessener Verwandter…
Presse:
„Ein liebenswürdiger Zeichentrickfilm, der unaufdringlich eine ruhige, selbstgenügsame Idylle
beschreibt und dabei allerlei kindliche Konfliktsituationen berührt. Die vielen ornamentalen
Details und Verweise machen den Film auch für erwachsene Begleitpersonen zum
Vergnügen.“ (film-dienst 20/02)
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Meisterwerk: Stanley Kubricks „Full Metal Jacket“
„Full Matal Jacket“ (GB 1987) von Stanley Kubrick mit Matthew Modine, Vincent D’Onofrio,
R. Lee Ermey, Arliss Howard, Adam Baldwin u. a. läuft am Montag, den 6. Dezember, um 20 Uhr
in der Kinowerkstatt, Pfarrgasse 49.
Stanley Kubrick befasst sich nach „Wege zum Ruhm“ und „Dr. Seltsam“ zum dritten Mal mit
dem Thema Krieg und Militär. Seine Sichtweise hat sich nicht verändert, eher noch radikalisiert.
Das Militär ist eine Institution des Absurden, die Logik des Krieges führt in den Irrsinn.
Es gibt hier keinen Platz für Ideale, es gibt keinen Gegner, der es rechtfertigt ihn zu bekämpfen,
auch nicht als böser Offizier in den eigenen Reihen. Es gibt für die Soldaten keine Gelegenheit
zur Reifung oder zum persönlichen Scheitern. Es gibt nur die Chance zu überleben oder die
Gefahr vom blinden Zufall getötet zu werden.
Stanley Kubrick zeigt in seinem Meisterwerk, wie man Rekruten die Menschlichkeit austreibt,
bis sie zu Killermaschinen werden. Joker (Matthew Modine), Animal Mother (Adam Baldwin),
Gomer (Vincent D’Onofrio), Eightball (Dorian Harewood), Cowboy (Arliss Howard) und die
anderen – sie alle landen in der Hölle der Grundausbildung, wo sie ihr Bulldoggen-Drill-Seargant
(Lee Ermey) in Grund und Boden brüllt – denn für ihn sind sie nichts weiter als Gewürm. Die
Action ist brutal, die Story unerbittlich, die Dialoge sind mit Galgenhumor gespickt. Vom
‚Ach-TUNG!‘ der Grundausbildung bis zu den albtraumhaften Gefechten um Hue City trifft ‚Full
Metal Jacket‘ voll ins Schwarze.
Trotz der zweideutigen Einstellung in Bezug auf Krieg und Politik bleibt Full Metal Jacket einer
der Lieblingsfilme von US-Soldaten. Sich diesen Film anzuschauen, ist ein weitverbreitetes
Ritual vor der Abreise ins Rekrutentraining.

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