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Weihnachtsmarkt an der Gesamtschule Gersheim


Die Aula der Schule bot ein völlig ungewöhnliches Bild: Marktstand reihte sich an Marktstand und an jedem wurden weihnachtliche Produkte angeboten, seien sie dekorativer oder kulinarischer Art: Vom geschnitzten Engel über Adventskränze aus Naturmaterialien bis zu Halskettchen, von Zimtwaffeln über Omas Weihnachtsplätzchen bis zu heißen Crêpes – alles war liebevoll und mit viel Mühe und Einfallsreichtum selbst gemacht, im Werkunterricht oder in einer Arbeitsgemeinschaft oder in häuslicher Arbeit. Sogar einen internationalen Beitrag gab es, denn beim deutsch-französisch-polnischen Schülertreffen im Ökologischen Schullandheim Spohns Haus, das zufällig gerade stattfand, wurde als Freizeitbeschäftigung wunderschöner immergrüner Türschmuck hergestellt. Alles fand reißenden Absatz.


Und das Beeindruckende – wie immer war die gesamte Schulgemeinschaft beteiligt. Im Laufe der vielen Jahre haben sich zahlreiche Dinge regelrecht eingebürgert: Jedes Mal dabei ist die Gartenbau-AG mit Honig, Wachskerzen und selbstgekochter Marmelade aus eigenem Anbau. Ohne Tombola ist der Markt kaum vorstellbar. Auch die musikalischen Beiträge, die zum Mitsingen einladen, gehören einfach dazu. Nicht fehlen darf auch das Eltern-Café „Zum Lehrer Lämpel“, wo man sich nach dem ausführlichen Bummel erholen und in aller Ruhe die Information lesen kann über den Sinn und Zweck dieses traditionellen Marktes.


Denn nicht für sich selbst bringen Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern und die Lehrerschaft diese gemeinsame Anstrengung auf. Von Anfang an ist der Reingewinn dieses Markttages dem Patenschaftsprojekt der Schule gewidmet. Die Schule unterstützt seit dessen Gründung ein Kinderheim in Nordthailand, in dem AIDS-Waisen das finden, was ein Kind am dringendsten braucht: liebevolle Zuwendung und eine solide Grundlage für eine Zukunft, die trotz aller Widrigkeiten eine Chance bietet. Dort leben derzeit 165 Kinder in familienähnlichen Gruppen unter der Fürsorge von Hausmüttern. Gesorgt wird für ihre Gesundheit und ihren Unterhalt sowie für eine gute Schulbildung. Persönliche Kontakte zwischen der Schule und diesem Heim garantieren, dass jeder Cent dort ankommt, wo er nötig gebraucht wird und gute Früchte trägt.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017