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Zweite Vorweihnacht im Freilichtmuseum

Ein besonderer Programmpunkt wird um 16:30 Uhr die Vorstellung des neu installierten Innenlebens des Trafoturms Zellertal sein. Auszubildende der RWE Rheinland Westfalen Netz AG bauen in den Betonturm aus Zellertal derzeit einen originalen Transformator aus den 1920er Jahren mit Zubehör ein. Damals erhielt der Strom Einzug in die ländlichen Regionen, wohin er über Hochspannungsleitungen transportiert wurde. Der Transformator wandelte die Hochspannung in die niedrigere Hausspannung um. Im Freilichtmuseum können sich die Besucher gefahrlos das Innenleben dieses Zeitzeugen der technischen Entwicklung ansehen. Die Installation erfolgt im Rahmen eines mehrjährigen Kooperationsprojektes zur Einführung der Elektrifizierung im ländlichen Raum. In den Vorjahren war bereits eine historische Straßenbeleuchtung mit Freileitung aufgebaut worden.
Das übrige Programm haben das Museumsteam, die Museumsgaststätte, der Freundeskreis des Museums und viele ehrenamtliche Helfer wieder besonders auf Familien mit Kindern abgestimmt: Angeboten werden Plätzchen backen und Märchenerzählen, Vorführungen von Modelleisenbahnen und Dampfmaschinen sowie ein kleiner Weihnachtsmarkt mit lebendiger Krippe. Rainer Hüsch untermalt die besinnliche Atmosphäre mit weihnachtlicher Live-Musik.
Leseratten und Bücherwürmer werden sich für den Bücherflohmarkt der Bodelschwingh-Schule Meisenheim in Haus Enkirch interessieren. Gleich nebenan, in Haus Zell-Merl, kann man Andrea Wagner am Spinnrad über die Schulter schauen.
Um 15:30 Uhr darf sich jedes brave Kind ein kleines Geschenk beim Nikolaus abholen.
Die wunderschöne Atmosphäre des Freilichtmuseums lädt zu einem winterlichen Ausflug ein, umso mehr, wenn dabei Schnee liegt. Auch am 05.12.2010 ist der Eintritt wieder frei, um eine Spende für den weiteren Aus- und Aufbau des Museums wird gebeten. Weitere Informationen unter Tel. 06751/3840 oder unter www.freilichtmuseum-rlp.de.

Die Trafoturmstation wird mit der historischen Straßenbeleuchtung verbunden

Auszubildende von RWE bei der Installation im Innern der Trafoturmstation

[u]Allgemeine Informationen:[/u]
[i]Das Museum[/i]
Ganz in der Nähe des mittelalterlichen Städtchens Bad Sobernheim an der Nahe – genauer gesagt im malerischen Nachtigallental – zeigt das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum auf besonders anschauliche Weise, wie die Menschen in Rheinland-Pfalz auf dem Lande während der vergangenen fünf Jahrhunderte gelebt, gewohnt und gearbeitet haben. Hierzu sind für die verschiedenen rheinland-pfälzischen Landschaften vier Museumsdörfer entstanden. 36 historische Gebäude wurden vor Ort Stein für Stein, Holz für Holz abgebaut, dann im Freilichtmuseum originalgetreu wieder aufgebaut und bis ins Detail eingerichtet.
Dorfschmiede und Wassermühle, Friseursalon, Kaufmannsladen und Metzgerei, Schule und Backhaus, Winzerhäuser und Bauernhöfe laden ein zu einer Reise in die Vergangenheit. Regelmäßig wird im Backhaus Museumsbrot gebacken, der Schmied lässt bei seiner Arbeit die Funken fliegen oder der Schreiner zeigt Laubsägearbeiten. Seltene Glanrinder, freilaufende Hühner, Gänse und Enten sowie ein Lehrbienenstand geben lebendigen Einblick in das Landleben vergangener Tage.
Kindern macht der Museumsbesuch doppelt soviel Spaß mit dem Museums-Quiz, das kostenlos an der Kasse bereitliegt. Großes Interesse nicht nur bei Kindern findet die umfangreiche Puppen- und Blechspielzeugsammlung. Und Naturfreunde kommen im Heilkräutergarten, im Weinberg und auf dem Naturlehrpfad auf ihre Kosten.
Für das leibliche Wohl ist in der gemütlichen Museumsgaststätte mit deftigen Spezialitäten aus der regionalen Küche gesorgt. Vom lauschigen Biergarten aus können Eltern ihre auf dem naturnahen Kinderspielplatz spielenden Kinder im Auge behalten. Für Selbstversorger stehen Picknickplätze zur Verfügung. Souvenirs der besonderen Art – unter anderem der beliebte „Museumsschoppen“ und der leckere Museumshonig – finden sich im Museumsladen.
Sehr zentral in Rheinland-Pfalz gelegen und mit Bahn und PKW gut erreichbar, ist das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum Bad Sobernheim ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie einschließlich Hund. Kinder sind gern gesehene Gäste. Für Reisegruppen gibt es besondere Angebote. Problemlos lässt sich hier ein erlebnis- und aufschlussreicher Tag voller neuer Einblicke und Erkenntnisse verbringen. Besonders gilt das für die diversen Aktionstage.

[i]Anschrift / Kontakt
Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum
Nachtigallental / Postfach 18
55560 Bad Sobernheim / Nahe
Telefon 06751 – 3840
Telefax 06751 – 1207
E-mail: info@freilichtmuseum-badsobernheim.de
Internet: www.freilichtmuseum-badsobernheim.de[/i]

[u]Verkehrsverbindung[/u]
Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum ist sehr zentral gelegen und verkehrsmäßig gut angebunden. Die Anreise dauert innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz maximal 1,5 bis 2 Stunden.
•Bahn: Station Bad Sobernheim (stdl. in/aus Richtung Saarbrücken bzw. Mainz), ca. 20 Minuten ausgeschilderter Fußweg
•Auto: A 60/61 in Richtung Bingen/Bad Kreuznach, dann über die B 41 in Richtung Idar-Oberstein/Bad Sobernheim, Ausfahrt S.-Steinhardt, von dort der Ausschilderung „Freilichtmuseum“ folgen
•Ausreichend kostenlose Parkplätze für Busse und PKW

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017