Nachrichten

Sonntag, 24. September 2017 · sonnig  sonnig bei 18 ℃ · Heimat- und Trachtenumzug durch St. IngbertRohrbacher Kerb – Straußbuwe und Straußmäde wieder dabei10-jähriges Jubiläum „Saarländisches Oktoberfest – St. Ingbert“

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Freiheit bei Wahl der Taxifarbe – Kein Antrag mehr nötig

Schon bisher hatte das Saarland großzügig Ausnahmegenehmigungen erteilt, wenn Taxiunternehmen von elfenbeinweiß abweichen wollten. In einer Bundesratsinitiative hatte sich das Saarland für die Abschaffung der alten Vorschrift stark gemacht, die nicht mehr zeitgemäß schien: „Es ist nicht Aufgabe des Staates, die Taxifarbe fest zu schreiben,“ betonte Georgi. „Außer in Portugal gibt es in keinem EU-Land Vorschriften, welche Farbe die Taxen haben müssen. Ein einheitliches Taxischild reicht vollkommen zur Kennzeichnung aus.“

Die elfenbeingelbe Farbe hatte bei vielen Taxiunternehmen für Verdruss gesorgt. Die Sonderfarbe verursache durch Lackierung oder – in der Regel – Folienbeklebung höhere Anschaffungskosten und erschwere den Wiederverkauf. Ein öffentliches Interesse an einer einheitlichen Farbe, das bestätigten die europäischen Erfahrungen, bestehe nicht: „Der Staat kann nicht die Aufgabe haben, privates Corporate Design zu schützen.“ Außerdem sei niemand gehindert, weiterhin auf hellelfenbein zu setzen. Geschützt sei die Elfenbeinfarbe ohnedies nicht. Jedermann könne mit dieser Farbe, anders als mit einem Taxischild, ungehindert herumfahren.

Übrigens schon jetzt weichen fast 100 Taxen im Saarland in der Farbe vom alten elfenbeinweiß ab. Probleme oder Beschwerden von Kunden sind nicht bekannt geworden. Ein Beweis mehr, dass die alte Vorschrift überflüssig war.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017