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Kinowerkstatt – Programm vom 10. – 13. Dezember 2010

Prämierte Kurzfilme
Die Kinowerkstatt lädt am Freitag, den 10. Dezember, ab 19 Uhr wieder ein zu einem Abend mit ausgewählten, interessanten Kurzfilmen. Es werden acht Kurzfilme vorgestellt, u.a. der Oscargewinner „Spielzeugland“ von Jochen Alexander Freydank und „Balance“ der Brüder Christoph und Wolfgang Lauenstein, ausgezeichnet mit dem Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“.
Alle Filme ausgewählt hat Thomas Altmayer, Mitglied des Auswahlbeirates für den Max-Ophüls-Preis Kurzfilmwettbewerb. Er wird die Filme auch persönlich präsentieren. ca. 90 Minuten.
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Up in the Air
George Clooney als Ryan Bingham, ist in Jason Reitmans Komödie „Up in the Air “ (USA 2009) ununterbrochen unterwegs zu Firmen irgendwo in den USA, um die unliebsame Aufgabe zu übernehmen, Mitarbeiter möglichst schmerzfrei über ihre Entlassung zu informieren. „Up in the Air“ ist weiterhin in der Kinowerkstatt zu sehen, und zwar am Samstag, den 11. Dezember, um 18 und 21 Uhr, sowie am Sonntag, den 12. Dezember, um 20 Uhr
Mit seiner Verfilmung des Bestsellers „Der Vielflieger“ von Walter Kirn liefert „Juno“-Regisseur Jason Reitman („Thank You for Smoking“) sein Meisterwerk ab – eine pfiffige, bissige, charmante Komödie, die zeitgemäßer nicht sein könnte; ein zutiefst menschlicher Film, in dem George Clooney eine hinreißende Performance für die Ewigkeit abliefert: Nie war der Superstar und Oscar-Preisträger besser als in der Rolle eines unverbesserlichen Vielfliegers, der sich nirgends wohler fühlt als in der Business Class.

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Full Metal Jacket
Die Kinowerkstatt zeigt am Montag, den 13. Dezember, um 18 Uhr (in der OmU-Fassung) und um 20 Uhr (in der deutschen Fassung) „Full Metal Jacket“ (GB 1987) von Stanley Kubrick mit Matthew Modine, Vincent D’Onofrio, R. Lee Ermey, Arliss Howard, Adam Baldwin u. a.
Unbedingt ansehen (am besten zweimal, einmal deutsch und einmal im Original) sollte man sich Kubricks Werk, denn er hat einen der besten Antikriegsfilme überhaupt geschaffen. „Full Metal Jacket“ (Der Titel kommt übrigens von der Munition, die benutzt wird) zeigt auf, dass sich jeder Mensch, trotz fester Überzeugung und starkem Willen, auch wenn er es nicht will, immer ein Teil des Krieges werden wird. Man ist fähig Dinge zu tun, die man sich in seinem Leben vor dem Krieg auch in seinen dunkelsten Gedanken, nicht vorstellen konnte.
Im Grunde sind es zwei Filme in einem: Den ersten bildet die Grundausbildung der Marines im Ausbildungslager. Den Ausbilder spielt Lee Ermey, selbst Ausbilder während des Krieges und hochdekorierter Vietnamveteran. Die Ausbildung der Marines lief genau so ab.
Der zweite Teil befasst sich mit dem Vietnamkrieg an sich und ist fast genauso realistisch. Was ihn so realistisch macht, ist seine Banalität, und die Lockerheit mit der die Soldaten den Krieg hinnehmen. Nicht umsonst ist „Full Metal Jacket“ einer der Lieblingsfilme von US-Soldaten. Sich diesen Film anzuschauen, ist ein weitverbreitetes Ritual vor der Abreise ins Rekrutentraining.
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Morgen Findus wirds was geben.
Ein weiteres Abenteuer von Pettersson und Findus steht am Sonntag, den 12. Dezember, um 16 Uhr auf dem Programm des Familienkinos „Morgen Findus wirds was geben“ Morgen, Findus, wird’s was geben (Schweden/ Deutschland/ Dänemark, 2005) von Jorgen Lerdam, Anders Sørensen, Drehbuch: Torbjörn Jansson , nach dem Stoff des Kinderbuchs „Tomtemaskinen“ von Sven Nordqvist (BJF-Empfehlung: ab 5 Jahren, FSK: o.A. 74 Minuten (besonders wertvoll))
Es ist Weihnachtszeit. Eines Tages hört Findus, wie Kinder über den Weihnachtsmann sprechen. Da Findus noch nie vom Weihnachtsmann gehört hat, eilt er nach Hause, um Pettersson über den Weihnachtsmann auszufragen. Dieser erzählt Findus, dass der Weihnachtsmann am Heiligabend zu Besuch kommt und Geschenke bringt. Doch es ist keinesfalls sicher, dass er immer bei jedem Menschen vorbeischaut. Pettersson muss Findus versprechen, dass der Weihnachtsmann dieses Jahr zu ihnen kommen wird, sonst will Findus nie wieder Weihnachten feiern. Mit seinem Versprechen bringt sich Pettersson schwer in die Zwickmühle …
Pressezitate:
Anders als die früheren „Pettersson und Findus“-Filme mit mehreren miteinander verknüpften Episoden beschränkt sich dieser auf eine durchgängige Geschichte, der auch kleine Kinder sehr gut folgen können..
„Ein wunderschöner Weihnachtsfilm, der den Charme der skurrilen Nordqvistschen Welt nahezu perfekt in Szene setzt.“ (Katrin Hoffmann, epd Film 11/2006)

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