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Kinowerkstatt – Programm vom 17.- 21. Dezember 2010!

Naomi Watts und Jean Penn: Fair Game
Die Kinowerkstatt zeigt am Freitag, den 17. Dezember, um 19 Uhr, am Samstag, den 18. Dezember, um 17 Uhr, sowie am Sonntag, den 19. Dezember und Montag, 20. Dezember, jeweils um 20 Uhr „Fair Game“ (USA 2010) von Doug Liman mit Naomi Watts, Sean Penn, Sam Shepard, Bruce McGill, David Andrews, Michael Kelly, Noah Emmerich, Brooke Smith, Geoffrey Cantor, Philipp Karner, Kristoffer Ryan Winters (FSK: ab 12 – Länge: 106 min.)
Vorlage für den Film lieferte die wahre Geschichte des US-Journalisten Joseph Wilson und seiner Frau Valerie Plame, deren Identität als CIA-Agentin unter mysteriösen Umständen aufgedeckt wurde, nachdem ihr Mann in einem Artikel die Existenz von Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen widerlegt hatte – den USA drohte eine der größten Blamagen ihrer Geschichte.
Der Titel ist zweideutig: Fair Game = ein faires Spiel, aber Fair Game bedeutet auch jagdbares Wild. Und damit ist die Story fast schon komplett beschrieben: Ein gutsituiertes Ehepaar, Naomi Watts und Sean Penn, Amerika am Vorabend des Irakkrieges. Die beiden haben zwei Kinder und leben in Washington ein schönes Leben in einem schönen Haus. Sie arbeitet für die CIA und ist unter anderem dafür zuständig, dafür zu sorgen, daß der Irak keine Atomwaffen in die Hände kriegt. Er war als Botschafter in diversen afrikanischen Ländern und bekommt einen neuen Auftrag: Angeblich hat der Irak versucht, Uran aus Niger zu beziehen. Wilson soll hinreisen und herausfinden, was daran stimmt. Er kehrt zurück und berichtet, daß es nicht danach aussieht. Doch die Regierung behauptet weiterhin öffentlich, Saddam würde an Massenvernichtungswaffen basteln, und eine der Hauptzutaten sei Uran aus Niger. März 2003 dann der Einmarsch im Irak, woraufhin Wilson im Sommer 2003 in der New York Times einen Artikel schreibt: »What I didn’t find in Africa«. Der Artikel schlägt in der Öffentlichkeit große Wellen, und acht Tage später erscheint in der Washington Post eine Kolumne, in der suggeriert wird, Wilsons Entsendung nach Niger sei nur durch Nepotismus zustandegekommen, seine Frau sei nämlich CIA-Agentin. Damit ist Valerie Plame enttarnt und ihre Agententätigkeit de facto beendet, und außerdem beginnt eine öffentliche Hetzjagd auf die beiden, die irgendwann auch die Ehe in Mitleidenschaft zieht. Doch zugleich beginnt jemand zu fragen: War das rechtens? Oder steht eine Strafe darauf, Regierungsgeheimnisse zu verraten? Eine durchaus aktuelle Diskussion.

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Der Weisse mit dem Schwarzbrot
Die Kinowerkstatt zeigt am Freitag, den 17. Dezember, um 21:45 Uhr, am Sonntag, den 19. Dezember, um 18 Uhr, und am Dienstag, den 20. Dezember, um 20 Uhr „Der Weisse mit dem Schwarzbrot“ (Deutschland 2006) von Jonas Grosch mit Christof Wackernagel, Madou Coulibaly (Musik). Wenn ein Deutscher nach Mali auswandert, um dort eine Schwarzbrotbäckerei zu eröffnen, kann das eigentlich nur schiefgehen. Wenn dieser Deutsche Christof Wackernagel heißt und Schauspieler sowie ehemaliges RAF–Mitglied ist, wird es richtig spannend. Newcomer Jonas Grosch portraitiert in seinem ersten abendfüllenden Dokumentarfilm einen exzentrischen und begeisterungsfähigen Menschen, der mit Leidenschaft für die Verwirklichung seiner Ideen kämpft und dessen Energie sowohl seine Mitmenschen in Mali als auch den Kinobesucher infiziert. Nur das mit dem Schwarzbrot, das hätte er mal lieber sein gelassen…Es ist „…der einzige Film über die RAF aus dem ein Mensch mich anspricht. Ein Mensch, der sich selbst nicht versteht, nicht zu ernst nimmt und noch viele andere Utopien hat. Einer, der sein Leben wie ein offenes Werk spielerisch gestaltet. Das muss man sehen, will man verstehen, wieso es Anarchisten immer gab und geben wird.“ Volker Schlöndorff

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Up in the Air
(USA 2009) von Jason Reitman mit George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick, Jason Bateman, Danny McBride, Melanie Lynskey, Amy Morton, Sam Elliott (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ohne Altersbeschränkung – Länge: 110 min.)läuft noch einmal am Montag, den 20. Dezember, nur um 18 Uhr.
George Clooney als Ryan Bingham, ist ununterbrochen unterwegs zu Firmen irgendwo in den USA, um die unliebsame Aufgabe zu übernehmen, Mitarbeiter möglichst schmerzfrei über ihre Entlassung zu informieren und an die frische Luft zu setzen.
Mit seiner Verfilmung des Bestsellers „Der Vielflieger“ von Walter Kirn liefert „Juno“-Regisseur Jason Reitman („Thank You for Smoking“) sein Meisterwerk ab – eine pfiffige, bissige, charmante Komödie, die zeitgemäßer nicht sein könnte; ein zutiefst menschlicher Film, in dem George Clooney eine hinreißende Performance für die Ewigkeit abliefert: Nie war der Superstar und Oscar-Preisträger besser als in der Rolle eines unverbesserlichen Vielfliegers, der sich nirgends wohler fühlt als in der Business Class.

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Weihnachtsfilm mit Pettersson und Findus
„Morgen Findus wirds was geben“ (Schweden/ Deutschland/ Dänemark, 2005) von Jorgen Lerdam, Anders Sørensen, Drehbuch: Torbjörn Jansson , nach dem Stoff des Kinderbuchs „Tomtemaskinen“ von Sven Nordqvist (BJF-Empfehlung: ab 5 Jahren, FSK: o.A. 74 Minuten (besonders wertvoll)) läuft für die kleinsten Kinobesucher am Sonntag, den 19. Dezember, um 16 Uhr.
Es ist Weihnachtszeit. Eines Tages hört Findus, wie Kinder über den Weihnachtsmann sprechen. Da Findus noch nie vom Weihnachtsmann gehört hat, eilt er nach Hause, um Pettersson über den Weihnachtsmann auszufragen. Dieser erzählt Findus, dass der Weihnachtsmann am Heiligabend zu Besuch kommt und Geschenke bringt. Doch es ist keinesfalls sicher, dass er immer bei jedem Menschen vorbeischaut. Pettersson muss Findus versprechen, dass der Weihnachtsmann dieses Jahr zu ihnen kommen wird, sonst will Findus nie wieder Weihnachten feiern. Mit seinem Versprechen bringt sich Pettersson schwer in die Zwickmühle …
Pressezitate:
Anders als die früheren „Pettersson und Findus“-Filme mit mehreren miteinander verknüpften Episoden beschränkt sich dieser auf eine durchgängige Geschichte, der auch kleine Kinder sehr gut folgen können..
„Ein wunderschöner Weihnachtsfilm, der den Charme der skurrilen Nordqvistschen Welt nahezu perfekt in Szene setzt.“ (Katrin Hoffmann, epd Film 11/2006)

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