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Dioxin hat in Lebensmitteln nichts zu suchen

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen werden den Verbrauchern mit Dioxin belastete Eier oder Geflügel angeboten. Ursache ist meistens dioxinverseuchtes Futtermittel. War es auch diesmal wieder eine billige Variante der Abfallentsorgung?
Jeder Betrieb ist gehalten, ein zuverlässiges Eigenkontrollsystem aufzubauen. Ganz offensichtlich hat dies nicht in dem gebotenen Maße stattgefunden.
Und der Dumme ist mal wieder der Verbraucher, der zwar weiß, dass dioxinverseuchte Eier und auch Fleisch in den Handel geraten sind, nicht aber, ob er diese gekauft oder sogar schon gegessen hat. Insbesondere Familien mit Kindern fühlen sich jetzt verunsichert.

Die Verbraucherzentrale des Saarlandes fordert eine offensive Informations-politik, das heißt, eine schnelle Bekanntgabe der Identifikationsnummern betroffener Betriebe. Dem Verbraucherschutz ist in jedem Falle Vorrang einzuräumen.
Gerade die gute Herkunftskennzeichnung bei Eiern lässt es durchaus zu, die Eier aus Betrieben, die das belastete Futter eingesetzt haben, auch nachträglich zu identifizieren. Dazu müssen lediglich die Identifizierungscodes bekannt gegeben werden, die auf jedem Ei zu finden sind.
Auch für das Fleischangebot wäre eine solch eindeutige und klare Herkunftskennzeichnung wünschenswert. Damit wird auch vermieden, dass bei jedem Skandal eine ganze Branche in „Sippenhaft“ genommen wird.
Solange noch keine Informationen vorliegen, sollten vorsichtige Verbraucher auf Eier und Produkte mit einem hohen Ei-Anteil, insbesondere aus den betroffenen Bundesländern, verzichten.

Übrigens: Auch Verbraucher, die den Kamin als Abfallentsorgungsmöglichkeit nutzen, schleudern damit auch viel Dioxin in die Umwelt

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Barbara Schroeter, Tel.:0681/58809-25, barbara.schroeter@vz-saar.de
Eva-Maria Loch, Tel.:0681/58809-14, eva-maria.loch@vz-saar.de

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017