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Kinowerkstatt – Programm vom 14. – 17. Januar 2011!

Debut
Zum Bundesstart zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, am Freitag, den 14. Januar, um 19 Uhr und am Sonntag, den 16. Januar, um 20 Uhr „Wild“ (Frankreich 2007) des jungen Nachwuchsregisseurs Christian Monnier, Drehbuch: Christian Monnier, Danielle Laurent
mit Florian Frin, Marie Le Cam, Jean-Marc Lebars.
Drei Personen stehen im Mittelpunkt: Der junge Kevin (Florian Frin), seltsam, animalisch und rätselhaft, lebt mit Jean-Claude (Jean-Marc Le Bars) in einem einsamen Bauernhaus und hat kaum Kontakt zu anderen Menschen. Das Zusammenleben der beiden Männer ist von merkwürdigem Schweigen geprägt.
Nach einer Nacht in der Bar nimmt Jean-Claude die Sozialarbeiterin Michèle (Marie Le Cam) mit nach Hause, die in ihm zunächst nichts weiter als eine Affäre sieht. Die bizarre Begegnung mit Kevin am nächsten Morgen macht sie neugierig. Gelangweilt von ihrer Arbeit als Haushaltshilfe für Senioren, sieht sie in ihm die Möglichkeit, ihrem Leben einen Sinn zu geben. Sie versucht, mehr über die Vergangenheit der beiden Männer herauszufinden, doch ihr beharrliches Nachhaken bringt sie in Gefahr. Die Dinge geraten in Bewegung…

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Tanz der Vampire
Einen Klassiker der Vampirkomödie zeigt die Kinowerkstatt am Freitag, den 14. Januar, um 21:45 Uhr und am Sonntag, den 16. Januar, um 18 Uhr: „Tanz der Vampire“ (Originaltitel ‚The Fearless Vampire Killers‘, USA 1967) von Roman Polanski mit Roman Polanski, Jack MacGowran, Sharon Tate, Iain Quarrier.
Wie alle Dracula-Filme geht auch Polanski auf den Roman des Iren Bram Stoker zurück, der seinerseits den legendären Fürsten Vlad, mit Beinamen „Drakul“ („Teufel“) oder auch „Der Pfähler“ genannt, zum Vorbild hatte. In den tiefverschneiten Karpaten Transsylvaniens machen sich der verschrobene Professor Ambronsius (Jack MacGowran) und dessen Gehilfe Alfred (Roman Polanski) auf die Jagd nach Vampiren, um sie zu erforschen. Ambronsius ist, wie ein Vorspann besagt, ein berühmter Fledermausspezialist, hat aber vor kurzem wegen angeblich absurder Theorien seinen Lehrstuhl an der Königsberger Universität verloren. Polanskis Film ist mehr als bloße Parodie und höllischer Spaß. In seiner pessimistisch-kritischen Weltsicht prangert er zugleich Feigheit und Forscherblindheit an.
„Tanz der Vampire“ wird am Mittwoch, den 19. Januar im Filmkolleg „Internationale Filmklassiker – neue Sichtweisen“ ausführlich besprochen. Alle Zuschauer sind eingeladen.

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Das doppelte Lottchen
Im Familienkino der Kinowerkstatt ist am Sonntag, den 16. Januar, um 16 Uhr „Das doppelte Lottchen“ (Bundesrepublik Deutschland, 1950) von Josef von Baky, Drehbuch: Erich Kästner, nach seinem gleichnamigen Kinderbuch mit Isa und Jutta Günther, Antje Weisgerber, Peter Mosbacher (BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren, FSK: ab 6, 105 Minuten) zu sehen.
In einem Ferienheim in den Alpen begegnen sich die zehnjährigen Mädchen Luise und Lotte, die einander zum Verwechseln ähnlich sehen. Nach dem ersten Schrecken entdecken die beiden, dass sie Zwillinge sein müssen. Lotte und Luise werden dicke Freundinnen und versuchen von nun an unermüdlich und zunächst vergeblich, das Geheimnis ihres Lebens zu entschleiern. Warum haben sich ihre Eltern etwa acht Jahre zuvor getrennt, warum hat man sie ‚halbiert‘, warum ließ man sie glauben, sie seien Halbwaisen? Luises Abenteuerlust, noch mehr aber die unbändige Sehnsucht beider Kinder nach der bisher vorenthaltenen Hälfte ihrer Welt führen sie zu einem ebenso verwegenen wie nahe liegenden Plan …
Die Presse schrieb damals: „Hier hat nun Josef von Baky (…) genau den Kästnerschen Ton echter Menschlichkeit und leiser Irnoie getroffen.” (Kölnische Rundschau, 23.12.1950)

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