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Kinowerkstatt – Programm vom 28. – 31. Januar 2011!

Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt am Freitag, den 28. Januar, um 21:45 Uhr, am Samstag, den 29. Januar, um 21 Uhr, sowie am Sonntag, den 30. Januar, um 20 Uhr den neuen Film von Tom Tykwer „Drei“ (Deutschland 2010) mit Sophie Rois, Sebastian Schipper, Devid Striesow, Annedore Kleist, Angela Winkler, Alexander Hörbe, Winnie Böwe, Hans-Uwe Bauer, Peter Benedict, Edgar M. Böhlke (FSK: ab 12 – Länge: 119 min.)
Tom Tykwer gilt als einer der innovativsten Regisseure Deutschlands. Nach seinem 1998er Kinohit „Lola rennt“ erlangte er mit den internationalen Großproduktionen „Das Parfum“ und „The International“ weltweit Beachtung. Mit dem Beziehungsdrama „Drei“ kehrt Tykwer in seine Heimat Berlin zurück:Hanna und Simon leben als freigeistiges, kulturinteressiertes Paar seit 20 Jahren in wilder Ehe zusammen. Doch plötzlich verlieben sich beide unabhängig und zufällig in denselben Mann: Adam. Seine etwas andere Geschichte von zwei Männern und einer Frau setzt Tom Tykwer geradezu mit einem Überschuss an Ideen in Szene: Splitscreen- und Trickmontagen kommen kaum der Kaskade sich überschlagender Ereignisse hinterher, die außer Fragen der Partnerschaft auch solche nach Krankheit und Vergänglichkeit aufwerfen. Ein unterhaltsamer Film von flotter Leichtigkeit bei dem es einiges zu schmunzeln gibt.
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The Social Network
Der Film „The Social Network“ (USA 2010) von David Fincher mit Jesse Eisenberg, Andrew Garfield, Justin Timberlake, Brenda Song, Rashida Jones, Joseph Mazzello, Rooney Mara, Malese Jow, Armie Hammer, Max Minghella (FSK: ab 12 – Länge: 121 min.) erzählt die Erfolgsgeschichte von Facebook und seinem Erfinder Mark Zuckerberg. „The Social Network“ läuft am Freitag, den 28. Januar, um 19 Uhr, am Samstag, den 29. Januar, um 18 Uhr, sowie am Montag, den 31. Januar, um 17:30 Uhr) An einem Herbstabend im Jahr 2003 setzt sich Harvard-Student und Computergenie Mark Zuckerberg (Jesse Eisenberg) an seinen PC und beginnt, wie in Rage an einer neuen Idee zu arbeiten. Was in seinem Studenten-Zimmer mit wildem Bloggen und Programmieren seinen Anfang nimmt, entwickelt sich bald zu einem globalen sozialen Netzwerk, Facebook genannt, und löst eine Revolution der bisherigen Kommunikation aus.
Nur sechs Jahre und 500 Millionen Freunde später, ist Mark Zuckerberg der jüngste Milliardär aller Zeiten. Doch dieser große Erfolg führt für den Unternehmer auch zu zahlreichen zwischenmenschlichen und juristischen Problemen.
Unter der Regie von David Fincher („Der seltsame Fall des Benjamin Button“, „Zodiac“, „Panic Room“,“Fight Club“, „The Game“) und nach einem Drehbuch von Aaron Sorkin („Der Krieg des Charlie Wilson“, „Eine Frage der Ehre“) entstand ein Film, der beweist, dass man keine 500 Millionen Freunde haben kann, ohne sich dabei auch ein paar Feinde zu machen. In den Hauptrollen von THE SOCIAL NETWORK spielen Jesse Eisenberg („Zombieland“) als Mark Zuckerberg, der neue „Spider-Man“ Andrew Garfield („Von Löwen und Lämmern“) als Eduardo Saverin und Justin Timberlake („Alpha Dog“) als Sean Parker.

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Erich Kästner: „Pünktchen und Anton“
Im Familienkino der Kinowerkstatt läuft am Sonntag, den 30. Januar, um 16 Uhr Pünktchen und Anton (1953, Bundesrepublik Deutschland/ Österreich), Regie: Thomas Engel, Drehbuch: Maria von der Osten-Sacken, Thomas Engel, nach dem Buch von Erich Kästner, mit Sabine Eggerth, Peter Feldt, Paul Klinger, Heidemarie Hatheyer, Hertha Feiler (BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren, FSK: ab 6, 90 Minuten)
Die neunjährige Pünktchen ist ein verwöhntes Mädchen aus reichem Hause, das aber von den Eltern vernachlässigt wird. Sie lernt Anton kennen, der etwas älter ist und mit seiner Mutter zwar in Armut lebt, die sich aber gut um ihren Jungen kümmert. Nur das Geld reicht nicht, und so muß auch Anton mitverdienen. Pünktchen ist entschlossen, ihrem Freund zu helfen. Dafür verkleidet sie sich als armes Mädchen und geht nachts auf die Straße, um Zündhölzer zu verkaufen – zum Entsetzen ihrer Eltern, die nichts von Anton wissen. Pünktchens Eltern wissen auch nichts von dem Einbrecher, der sich an ihre Haushälterin ranmacht, um die Villa auszurauben. Aber nach vielen Mißverständnissen, Verwicklungen und Ungerechtigkeiten nimmt alles ein gutes Ende.
Erich Kästner schrieb diese Geschichte im Jahre 1931. Etwa 20 Jahre nach der Buchveröffentlichung machte er sich an die Drehbuchfassung, die Produktionsfirma jedoch lehnte ab, weil das Drehbuch ihr zu kindertümelnd und zu moralisierend erschien.
Regisseur Thomas Engel sprang ein, dichtete ein wenig dazu, ohne jedoch die Botschaften von Erich Kästner zu verfälschen.
Pressezitate:
„PÜNKTCHEN UND ANTON ist einer der meistgespielten Kinderfilme im Kino, ‚ein Film für Leute von 7 bis 70′ wie das Motto im Jahr seiner Entstehung lautete. Der Film ist nach wie vor gut geeignet für Kinder, weil er so selbstverständlich Partei ergreift. Das Ende – reiche Mutter besinnt sich auf ihr Kind, investiert Zeit und nicht Geld in ihr Kind, Reiche unterstützen Arme, alle sind glücklich miteinander – wirkt nicht kitschig oder wie schöne, heile Welt. Auch die Botschaft: Arme Kinder (Anton) können reich sein, reiche Kinder (Pünktchen) können ganz schön arm sein, wirkt nicht übertrieben.“ (Gudrun Lukasz-Aden/ Christel Strobel, KJK 17/ 84)

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Kultfilm „From Dusk Till Dawn“
Die Kinowerkstatt zeigt am Montag, den 31. Januar, um 20 Uhr Robert Rodriguez „From Dusk Till Dawn“ (USA 1996, ab 18 frei). Rodriguez und Tarantino beschäftigen sich mit den gängigen Erwartungshaltungen des Publikums in bezug auf Vampir-, Kung Fu-, Splatter- und Crime-Filme, die eher der Kategorie der B-Movies zuzuordnen sind, und zaubern – ohne sich zumeist selbst sehr ernst zu nehmen – ein Road-Movie der besonderen Art. George Clooney, Quentin Tarantino, Harvey Keitel, Juliette Lewis, Salma Hayek u.v.andere wirken mit in Robert Rodriguez‘ Kultfilm, einem stylishen Meilenstein des Action-Horror-Genres.
„From Dusk Till Dawn“ wird am Mittwoch, den 2. Februar, um 19:30 Uhr im Rahmen des Filmkollegs „Internationale Filmklassiker – neue Sichtweisen“ von Matthias Ziegler kommentiert und neu gesehen.

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