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Ein Großprojekt für die Zukunft und die Mittelstadt

Es ist ein gewaltiges und für die Mittelstadt St. Ingbert wie den gesamten Kreis wichtiges Projekt, das sich zurzeit in der Koelle-Karmann-Straße abzeichnet. Und es ist nicht nur ein Herzenswunsch von Schulleiterin Beatrix Lafontaine, sondern auch ein deutlicher Wunsch von Landrat Clemens Lindemann, der als Schulträger beim offiziellen Spatenstich für den Neubau am Leibniz- Gymnasium betonte: „Durch den Neubau werten wir als Kreis den Schulstandort deutlich auf. Solche Investitionen sind Investitionen für die Zukunft, denn damit gewährleisten wir eine bessere Ausbildung nachfolgender Generationen.“

Und es sind stattliche Investitionen des Kreises, die in den Neubau des Leibniz-Gymnasiums in St. Ingbert fließen werden. Rund 10 Millionen Euro sind vom Saarpfalz-Kreis veranschlagt. Durch die Standortzusammenführung entsteht in der Koelle-Karmann-Straße ein zentraler Schulstandort in der Nähe der Innenstadt. Ein Faktor, den auch St. Ingberts Oberbürgermeister Georg Jung bei seinem Grußwort vor dem Hintergrund demographischer Entwicklungen als sehr wesentlich betonte.

Die geplante Standorterweiterung umfasst ein Schulgebäude mit Verwaltungstrakt in Verlängerung der alten, denkmalgeschützten Turnhalle sowie eine angegliederte neue Sporthalle. Wie Landrat Lindemann bei der kleinen Feier zum Spatenstich in der alten Turnhalle betonte, sei das neue Gebäude in drei unterschiedliche Nutzungseinheiten gegliedert: Das eigentliche Schulgebäude habe die Form eines kompakten fünfgeschossigen Riegels. Der höhenversetzte dreigeschossige Verwaltungstrakt an der Römerstraße bilde einen Übergang zur Nachbarbebauung auf der gegenüberliegenden Straßenfront. „Auf der Südseite liegt die 3-Feld-Sporthalle, deren Flachdach als Erweiterung des Schulhof-Geländes genutzt werden kann“, so der Landrat weiter.

Besonders stolz zeigte sich Landrat Lindemann über das Energiekonzept des Neubaus: „Die Gebäude werden als Passivhaus ausgeführt. Sie erreichen aufgrund einer sehr guten Dämmung allein über die passive Nutzung der vorhandenen Energie – wie zum Beispiel Sonne, Menschen oder elektrische Geräte – komfortable Innentemperaturen und können deswegen größtenteils ohne separate Heizung auskommen.“

Die Gebäude zusammen haben eine Nutzfläche von fast 4 000 Quadratmetern, davon entfallen fast 1 000 Quadratmeter auf die Turnhalle. Das Bauvolumen beträgt rund 25 500 Kubikmeter.

Von diesen Zahlen, der modernen Technik und Konzeption wie der Kooperation von Kreistag, Kreisverwaltung und städtischen Gremien beeindruckt versprach auch Gerd Krämer vom saarländischen Bildungsministerium tatkräftige Unterstützung.

Im Anschluss an die Reden folgten Taten: Zuerst bediente Landrat Clemens Lindemann einen kleinen Bagger, dann folgte unter seiner „Regie“ der Spatenstich, den Schulleiterin Beatrix Lafontaine zusammen mit OB Georg Jung und den Kreistagsmitgliedern Ursula Dabrock, Roland Engel und Kurt Schwan vollzog.

Den musikalischen Rahmen der Feier übernahm in gewohnt gekonnter Manier das Leibniz-Rock-Ensemble unter der Leitung von Klaus Schwarz.

Landrat Clemens Lindemann begann mit den Baggerarbeiten am Leibniz-Gymnasium.

Spatenstich mit Landrat Clemens Lindemann, Ursula Dabrock, Roland Engel, Schulleiterin beatrix lafontaine, OB Georg Jung und Kurt Schwan.

So soll das Leibniz-Gymnasium einmal aussehen.

Fotos: Steigner / Saarpfalz-Kreis

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St. Ingberter Anzeiger ·
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