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Kinowerkstatt – Programm vom 11. – 14. Februar 2011

Siegerfilm der Berlinale
Zur Eröffnung der Berlinale zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert, den Gewinner des letzten Jahres, den mit dem Goldenen Bären ausgezeichneten Film „Bal – Honig“ (Türkei / Deutschland 2010) von Semih Kaplanoglu mit Bora Altas, Erdal Besikçioglu, Tülin Özen, Alev Uçarer, Ayse Altay, Özkan Akçay (FSK: ab 6 – Länge: 103 min.)
Yusuf (Bora Altas) lebt mit seinen Eltern in den waldreichen Bergen der Schwarzmeerregion, hoch oben im Nordosten der Türkei. Oft begleitet er seinen Vater (Erdal Besikçioglu), den Imker Yakup, bei dessen Streifzügen durch die tiefen, unberührten Wälder. Hoch oben in den Bäumen werden die Bienenstöcke angebracht, um den berühmten schwarzen Honig der Rize-Region zu ernten.
Aufmerksam lernt Yusuf an der Seite seines Vaters die Geheimnisse der Natur kennen, flüsternd findet er hier zu einer Sprache, die ihm in der Schule immer wieder fehlen will. Als ein unerklärliches Bienensterben die Gegend heimsucht, zieht Yakup los, um seine Bienenstöcke in einer schwer zugänglichen, gefährlichen Gebirgsregion aufzubauen. Als er nicht zurückkehrt, macht sich Yusuf auf, den Vater zu suchen.
Semih Kaplanoglu entführt in eine Welt voller poetischer Schönheit, die beinah schon märchenhaft anmutet und etwas Magisches vollbringt: Sie streichelt das Sehen, aktiviert alle Sinne und lässt die satte Landschaft der anatolischen Berglandschaft körperlich spürbar werden.

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Sergio Leones „Es war einmal in Amerika“
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, zeigt am Montag, den 14. Februar, um 20 Uhr, den ersten Teil von „Es war einmal in Amerika“. Besprochen wird der Film zwei Tage später, am Mittwoch, den 16. Februar, um 19:30 Uhr im Rahmen des Filmkollegs „Internationale Filmklassiker – neue Sichtweisen“.
Sergio Leones fast vierstündiges Gangsterdrama mit Robert de Niro, James Woods, James Hayden, William Forsythe, Larry Rapp, Elizabeth McGovern, Scott Tiler, Rusty Jacobs, Jennifer Connelly, Amy Ryder, Tuesday Weld, Danny Aiello, Burt Young, Joe Pesci, Darlanne Fluegel u.a. aus dem Jahre 1984 bildet den Abschluss seiner Amerikatrilogie nach Spiel mir das Lied vom Tod (1968) und Todesmelodie (1971).
Die Story handelt von Freundschaft, Verrat und Rivalität zwischen David „Noodles“ Aaronson (Robert De Niro) und Max (James Woods). In Rückblenden erinnert sich Noodles an die gemeinsame Kindheit und den Aufstieg in das kriminelle Milieu von New York in der von Prohibition (Verbot des Alkoholverkaufs, der Herstellung und des Transports von 1919 bis 1933) geprägten Zeit.

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Familienkino
Im Familienkino am Sonntag, den 13. Februar, um 16 Uhr läuft der Spielfilm „Küken für Kairo“ (BRD 1985) von Arend Agthe, 75 Minuten, Farbe, Altersempfehlung ab 6 Jahre.

200.000 Küken sind gerade in Kairo ausgeliefert worden. Die Maschine ist wieder startklar für den Weiterflug nach Nairobi, wo die Crew einige Tage zur Erholung verbringen will, bevor es zurückgeht nach Deutschland. Doch dann stellt sich heraus, daß anscheinend nur 199.999 Küken entladen worden sind. Eines jedenfalls ist noch an Bord und piepst verzweifelt hinter der Wandverkleidung.

Es wird gerettet und der Co-Pilot beschließt, das Küken seinem Sohn als Geschenk mitzubringen. Doch es ist unfaßbar, in welche Schwierigkeiten man geraten kann, wenn man einfach nur ein kleines Küken beaufsichtigen will. Tatsächlich verschwindet Harry – so heißt der Kleine inzwischen – und kann nur mit viel Mühe und nach etlichen Abenteuern wiedergefunden und erneut gerettet werden.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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