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Grenzenlose und grenzüberschreitende Gitarrenmusik

Es ist eine gelungene Symbiose aus hochkarätiger Musik, engagiertem Unterricht und einem Raum der Begegnung was „Gitarrenland“ ausmacht. Und dieses Festival passt wunderbar in das zusammenwachsende Europa. Mit diesem Eingangsstatement machten Landrat Dr. Winfried Hirschberger für den Landkreis Kusel und Landrat Clemens Lindemann für den Saarpfalz-Kreis deutlich, welche wichtige und herausragende Rolle sie dem Projekt „Gitarrenland“, das 2011 zum zweiten Mal stattfinden wird, geben.
Im Rahmen einer Pressekonferenz im Hufeisen-Saal auf der Burg Lichtenberg stellten die beiden Landräte zusammen mit dem künstlerischen Leiter, Wolfgang Weigel, dem Leiter der Musikschule „Kuseler Musikantenland“, Thomas Germain, und Regis Glatz, der die Communauté Saareguemines vertrat, das neue Programm das Festivals vor. Ein Programm, das Spitzen- und Nachwuchstalente präsentiert, die Geschichte und die Zukunft der Gitarrenmusik widerspiegelt und vor allem den Zuhörern viel Freude bereiten soll.
Landrat Dr. Winfried Hirschberger zeigte sich sehr glücklich über die Tatsache, dass das „Gitarrenland“ das im Landkreis Kusel „geboren“ wurde, nun so viele und engagierte Partner gefunden hat – angefangen bei den benachbarten Kreisen wie dem Saarpfalz-Kreis bis hin zu Vereinen und Verbänden, die alle gemeinsam die Ideen von „Gitarrenland“ mittragen und weiterentwickeln.
Immer noch begeistert von einem der Konzerte der ersten Auflage von Gitarrenland in Homburg betonte Landrat Clemens Lindemann für den Saarpfalz-Kreis, dass sich gerade bei solchen Projekten zeigte, wie effektiv und bürgernah Kreisverwaltungen und weitere Einrichtungen zusammen arbeiten können. „Die Musik ist hierbei das richtige Medium, denn es kenne keine Grenzen.“
Und Regis Glatz, vom Stadtverband von Saargemünd, unterstrich, dass dieses grenzüberschreitende Projekt auf kulturellem Sektor zwar Neuland sei, aber die gute und bewährte Zusammenarbeit mit dem Saarpfalz-Kreis und dem Landkreis Kusel in anderen Bereichen habe es auf französischer Seite leicht gemacht, dieses neue Projekt gemeinsam anzugehen.
Wolfgang Weigel erläuterte als künstlerischer und pädagogischer Leiter von „Gitarrenland“, dass diese deutsch-französische Initiative auf drei Säulen aufgebaut sei: dem eigentlichen Festival mit erstklassigen Konzerten in der Großregion Westpfalz, Saarpfalz und Lothringen, der Akademie mit Angeboten für Anfänger wie Fortgeschrittene sowie einem Platz der Begegnung, wo sich 2011 erstmals Studenten aus Deutschland, Frankreich und Polen treffen, um gemeinsam Musik zu erfahren und Konzerte zu geben. Dieser Dreiklang setze „Gitarrenland“ von vielen anderen Konzerten und Events deutlich ab.
Ebenso wichtig sei neben dem grenz- und grenzenüberschreitenden Charakter auch die Tatsache, dass „Gitarrenland“ einen weiten Bogen spannt und die Geschichte, die Gegenwart und auch Aspekte der Zukunft der Gitarrenmusik darstelle.
Thomas Germain, Leiter der Musikschule „Kuseler Musikantenland“, freute sich, dass das Programm auch besonders darauf abziele, Musiker aus der Region mit einzubeziehen. „Gitarrenland“ habe den klaren Ansatz, Musiker vor Ort abzuholen und die weite Welt der Gitarrenmusik zu präsentieren. So könne jeder nach seinem Geschmack und Können in der Initiative seinen Platz finden – als Zuhörer wie als aktiver Musiker.
Zum Hintergrund von Gitarrenland: Kaum ein anderes Musikinstrument ist derart offen für alle Musikstile und passt sich an alle globalen Musiksprachen an wie die Gitarre. In fünf Jahrhunderten hat sie sich zu einem der ausdrucksstärksten Kulturträger entwickelt. In ihrer Universalität eignet sie sich einzigartig, die Einheit in der Vielfalt Europas zu repräsentieren. So waren sich dann auch der Landkreis Kusel, der Saarpfalz-Kreis und die Communauté d´ Agglomération de Sarreguemines einig, dass es keine sinnfälligere Symbiose gibt als die zwischen der Großregion Westpfalz, Saarpfalz und Moselle mit ihrer menschlichen, geographischen und kulturellen Vielfalt und der Gitarre. So fand der Vorschlag einer Kooperation im Projekt „Gitarrenland“ ungeteilte Zustimmung. „Gitarrenland“ präsentiert Programme aus unterschiedlichsten Musikkulturen zwischen klassischer und populärer, historischer und zeitgenössischer Musik. Insbesondere die Gitarre im Ensemble mit Stimme und anderen Instrumenten steht im Vordergrund der Programme. Interpreten von internationalem Rang, anerkannte Virtuosen stellen sich neben begabten und interessanten Nachwuchskünstlern unseren Musikfreunden dar.

Das 2. Internationale Gitarrenfestival läuft vom 25. Februar bis 29. April 2011. Konzert finden statt in Kusel, Homburg, Sarreguemines, Forbach, St. Ingbert, Blieskastel, Gersheim, Waldmohr, St. Wendel, Ottweiler und Lauterecken.
Karten und weitere Informationen zum „Gitarrenland“ sind erhältlich über das Service-Büro der Kreisverwaltung Kusel, Telefon 0 63 81 / 4 24-4 12, Fax 0 63 81 / 4 24-1 93, Mail: Molz@gitarrenland.eu oder im Internet unter http://www.gitarrenland.eu.


Das Logo von Gitarrenland.


Pressekonferenz im Hufeisen-Turm der Burg Lichtenberg.


Wolfgang Weigel gab eine musikalische Kostprobe, die bei den Landräten Clemens Lindemann und Dr. Winfried Hirschberger sehr gut ankam.
Fotos: Gitarrenland

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