Nachrichten

Dienstag, 24. Oktober 2017 · bedeckt  bedeckt bei 11 ℃ · Bilderbuchkino für Kinder ab 4 JahreRohrbacher Weihnachtsmarkt steht vor der TürBarrierefreie Sanierung der Fußgängerzone in Angriff nehmen

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Schauspiel „Kollaboration“

Autor Ronald Harwood ist in seinem 2008 uraufgeführten Schauspiel „Kollaboration“ meisterhaft der Spagat zwischen ernst und heiter gelungen. Das Stück erzählt die Zusammenarbeit zweier Jahrhundertgenies, dem Komponisten Richard Strauss und dem Bestellerautor Stefan Zweig.
Ronald Harwoods jüngstes Stück Kollaboration beginnt mit einem Lacher und endet unter Tränen. Richard Strauss, der Held dieses Stücks, geht auf die siebzig zu und fürchtet, nach dem Tode Hugo von Hofmannsthals, der ihm u. a. die Libretti für seine Opern Elektra, Der Rosenkavalier, Frau ohne Schatten und Arabella geschrieben hatte, nie wieder eine Oper komponieren zu können, weil er keinen Librettisten von Rang findet. Die Noten schwirren in seinem Kopf herum, und er fürchtet, an Musik förmlich zu ersticken.

Hinter dem Titel „Kollaboration“ verbirgt sich ein exzellentes Schauspiel, das sich mit dem Leben und Wirken von Richard Strauss und Stefan Zweig beschäftigt. Die Inszenierung bietet alles, was ein Theaterstück zu einem wahren Schauspiel macht: Großartige Darsteller, Tiefgang, Wortwitz und vor allem eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann. Vor allem Matthias Freihof als Zweig und auch Peter Bause als Strauss berühren mit ihrer Darstellung das Publikum. Man fühlt mit den beiden und hofft auf ein Happy End

Karten für das Schauspiel „Kollaboration“ am Freitag, 25. März, um 19.30 Uhr, in der Stadthalle Sankt Ingbert gibt es im Vorverkauf zum Preis von 16,50 Euro, ermäßigt 14,50 Euro und an der Abendkasse 18,50 Euro, ermäßigt 16,50 Euro. Weitere Informationen bei der Abteilung Kultur unter Tel. 06894 13 521.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017