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Kinowerkstatt – Programm vom 25. Februar – 28. Februar 2011

„Another Year“ (Großbritannien 2010), der neue Film von Mike Leigh, läuft an diesem Wochenende, Freitag, den 25. Februar, um 19 Uhr; Samstag, 26. Februar, 21 Uhr; Sonntag, 27. Februar, 20 Uhr in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49.
Frühling, Sommer, Herbst und Winter – einfach ein gelebtes Jahr ist „Another Year“ und – die Menschen im Film sind wir, der Film spielt in uns.
Tom (Jim Broadbent) und Gerri (Ruth Sheen) sind ein über die Jahre harmonisch und liebevoll zusammengewachsenes Paar. Sie arbeitet als Therapeutin im Gesundheitsamt, er untersucht als Geologe die Bodenbedingungen für zukünftige Bauprojekte. Ihr Leben verläuft im Rhythmus der Natur, die ihnen die Aufgaben auf ihrem Schrebergartengrundstück vorgibt.
Durch ihre Herzenswärme, Gastfreundschaft und Gutmütigkeit wird ihr kleines Londoner Häuschen im Lauf des Jahres zur Zuflucht für Freunde und Familienmitglieder, denen das Schicksal nicht ganz so wohlgesonnen ist wie ihnen. Mit ihrer Menschlichkeit, aber auch mit ihrem typisch britischen Sinn für Humor finden sie auch in scheinbar aussichtlosen Situationen neuen Lebensmut.

Mit Charme und Herzenswärme und seinem besonderen Gespür für die Komik und Tragik des Alltäglichen schlägt Mike Leigh optimistische Funken aus dem Vorruhestand und zeigt seine beiden Helden als Paradebeispiele für eine ganze Generation unternehmungslustiger und tatkräftiger Menschen in fortgeschrittenen Jahren. Berührend und gleichzeitig humorvoll, feiert „Another Year“ das kleine Glück einer intakten Familie in der tiefsten englischen Vorstadttristesse. Prominent besetzt mit Oscar-Gewinner Jim Broadbent („Iris“, „Moulin Rouge“), Ruth Sheen („Lügen und Geheimnisse“), Lesley Manville („Vera Drake“), Phil Davis („Tagebuch eines Skandals“) und Imelda Staunton („Harry Potter“). Mike Leighs („Happy-Go-Lucky“, „Lügen und Geheimnisse“) neue Komödie lief mit sehr großem Erfolg im Wettbewerbsprogramm in Cannes 2010.

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Der zweite Teil des internationalen Filmklassikers „Es war einmal in Amerika“ (Once Upon a Time in America, US, IT 1984) von Sergio Leone mit Robert De Niro, James Woods, Elizabeth McGovern, Treat Williams, Tuesday Weld, Burt Young, Danny Aiello, William Forsythe u.a. läuft am Freitag, den 25. Februar, um 21:45 Uhr und am Montag, den 28. Februar, um 20 Uhr.
Sergio Leone erzählt die Lebensgeschichte der beiden befreundeten Gangster David Aaronson (Robert De Niro) und Maximillian Bercouicz (James Woods). In der Zeit der Prohibition begann ihre zweifelhafte Karriere, die in den 60er Jahren ihren Höhepunkt hatte.
Als Noodles und Max im Jahre 1933 die Nachricht vom Ende der Prohibition erreicht, beschließt Max einen halsbrecherischen Plan. Er will als letzten Coup die Federal Reserve Bank überfallen. Noodles, der erkennt, dass die Durchführung dieses Vorhabens Max und seinen Freunden mit hoher Sicherheit das Leben kosten würde, greift zum letzten Mittel, um seine Mitstreiter zu retten: Er informiert die Polizei. Doch Noodles erreicht nicht sein Ziel, denn bei dem Polizeieinsatz werden alle seine Freunde getötet. Als Noodles vom Tod seines besten Freundes Max erfährt, taucht er unter…Die Wahrheit darüber was wirklich passiert ist, erfährt er erst 35 Jahre später: Noodles kehrt als alter Mann nach New York zurück, um seinen Jugendfreund Moe Gelly zu besuchen und einer mysteriösen Einladung zu einer Party eines gewissen Staatssekretärs Bailey…

„Es war einmal in Amerika“ ist Gegenstand des Filmkollegs „Internatione Filmklassiker, neue Sichtweisen“ und wird am Mittwoch, den 2. März, um 19:30 Uhr anhand einzelner Szenen ausführlich besprochen. „Es war einmal in Amerika“ läuft in voller Länge am Freitag, den 4. Februar, um 19 Uhr.

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Im Familienkino läuft am Sonntag, den 27. Februar, um 16 Uhr, „Mary Poppins“: Jane (Kaen Dotrice) und Michael Banks (Matthew Garber) sind auf den ersten Blick zwei nette Kinder – verschleißen aber ein Kindermädchen nach dem anderen. Ihr Vater (David Tomlinson), ein reicher und angesehener Mann im London von 1910, ist der Überzeugung, dass die „Brut“ nur mit Strenge in den Griff zu bekommen ist. Deshalb möchte er als nächste Kinderfrau eine gestrenge Dame einstellen. Die Kinder sind da allerdings anderer Meinung: Sie setzen eine Zeitungsanzeige auf, in der sie nach einer lieben, humorvollen Gouvernante suchen. Dieser Entwurf landet allerdings von Papa zerrissen im Kamin.

Aber wie durch Zauberhand, setzt der Wind diese Annonce wieder zusammen. Magie ist auch im Spiel, als die gestrengen Damen, die vor dem Haus der Banks warten, vom Winde verweht werden und stattdessen Mary Poppins (Julie Andrews) ins Haus geschneit kommt. Mary ist genau so, wie die Kinder sich ihre neue Betreuerin vorgestellt haben und mit ihr haben sie gleich am ersten Tag viel Spaß. Sie treffen den Straßenmaler Bert Mr. Dawes sr. (Dick Van Dyke), mit dem sie ein Pferderennen auf Karussellpferdchen veranstalten und mit Zeichentrickfiguren tanzen – auch dabei scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen…

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