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Greifvogel verfängt sich im Baum

Bei unserem Eintreffen vor Ort wurden wir von der Mitteilerin und einigen weiteren Passanten erwartet und zu dem Baum geführt. Das Tier, bei dem es sich augenscheinlich um einen braunen Bussard handelte, war dabei mit der Schnur, welche um seinen rechten Greiffuß gebunden war, in mehreren dichten Ästen hängen geblieben.
Da der Greifvogel sich in ca. 15 m Höhe befand und das Gelände mit einem Fahrzeug nicht befahrbar war, wurde die FFW St. Ingbert mit einer trag- und ausziehbaren Leiter zur Örtlichkeit bestellt. Eine Bergung mittels Drehleiter war auf Grund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich.
Darüber hinaus wurde der Falkner des Neunkircher Zoo telefonisch über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt (Tel. 0177/2242362). Dieser sagte sein sofortiges Kommen zu und begab sich zu der Örtlichkeit
Eine Bergung des Bussard mittels einer sog. Steckleiter der FFW St. Ingbert scheiterte, da die Leiter lediglich auf 12 Meter Länge zusammensteckbar war. Da mit dieser Leiter der Vogel nicht erreicht werden konnte, wurde ein weiteres Fahrzeug mit einer längeren Leiter zu der Stelle beordert.

Durch eine der zwischenzeitlich ca. 25 umstehenden Personen konnte erfahren werden, dass ein Mitarbeiter des Saarforstes, der auch Baumfällungen vornimmt, ganz in der Nähe wohnhaft sei. Dieser verfüge auch über Steigeisen, weshalb es ihm möglcih sein müsste, das Tier aus seiner Lage zu befreien. Der Mitarbeiter des Saarforstes konnte fernmündlich erreicht werden und sagte ebenfalls sein sofortiges Kommen zu. Ihm gelang es schließlich auch den Vogel von seinem Seil zu befreien und ihn wohlbehalten von dem Baum herunter zu bringen.
Am Boden wurde der südamerikanische Wüstenbussard, auch Harris Hawk genannt, unter dem Applaus der Zuschauer dem Falnkner übergeben, der sich um das Wohl des Tieres kümmern wird. Darüber hinaus wird er auch anhand des Ringes, der sich um das Bein des Tieres befand, den Eigentümer des Bussards ermitteln und diesen über den derzeitigen Aufenthalt des Tieres informieren.
Bis auf Weiteres wird der Bussard im Neunkircher Zoo verbleiben.

Während der Einsatzdauer von insgesamt 2 Stunden waren die nachfolgenden Kräfte anwesend:
– 1 Streifenbesatzung mit 2 Beamten der PI St. Ingbert
– 2 Einsatzwagen der FFW St. Ingbert mit 11 Feuerwehrleuten
– 1 Mitarbeiter des Saarforst
– 1 Falkner des Neunkircher Zoo
Daneben wohnten zeitweise ca. 25 Zuschauer mit ihren Hunden der Rettung des Bussards bei.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017